Kategorie: Journal

25 KW Juni 2019 – Vom Wurstzipfel im Kinderzimmer, mehr Mohn und noch einer Hochzeit

Am Dienstag habe ich nach der Arbeit zum ersten Mal in diesem Jahr ein Bad im Fluss genommen. Es war sehr viel weniger kalt als erwartet und gewünscht. Aber es war sehr toll. Auf dem Rückweg bin ich am Garten der Kollegin vorbei geradelt und habe den Mohn bestaunt. Die Fotos habe ich dann am nächsten Morgen gemacht. Denn da bin ich gleich wieder zum schwimmen gefahren. Diesmal aber an den See. Sehr früh am Morgen, noch vor dem Büro. Das Wasser im See war zu warm aber ich habe vom Wasser aus einen Fuchs beobachten können der am Ufer entlang lief.

Am Abend hatte ich Gäste zum Essen eingeladen. Und obwohl ich dachte ich hätte diesmal eine bessere Einschätzung der Mengen gehabt die man so gemeinsam verzehren kann, war es wieder viel zu viel. Wie macht man das denn bloß mit der Kalkulation? Zum Wetter passend gab es also zu viel Melonensalat (selbst gemacht), Gözleme, Pide und Oliven (gekauft wegen Zeitmangel und Hitze) und Reiseerlebnisse.

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24 KW Juni 2019 – Ein Mühlenfest, ein Schulfest und ein Frühlingsfest

Weil der Montag noch ein Sonntag war saß ich bis 12 Uhr lesend auf dem Balkon. Habe dann schnell, schnell aufgeräumt und mich ausflugsfein gemacht denn ich wollte mit Erica und der lieben H. zum Mühlenfest auf dem Gut Laar bei Zierenberg. Kaum angekommen sind wir sogleich einmal um die Mühle herum gelaufen.

Hinter der Mühle habe ich sofort die Schuhe ausgezogen und bin durchs Wasser gelaufen.

Erica hat sich sehr schnell eine Bank ausgesucht und sofort mit anderen Besuchern losgeplaudert. Das Losplauder-Gen habe ich ja nun so gar nicht geerbt. Ich habe währenddessen mit H. die Mühle besichtigt in der ein Museum eingerichtet wurde. Es gab viele Informationen zum Müllerhandwerk und verschiedenen Mühlen und natürlich auch alte Maschinen zu besichtigen.

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23 KW Juni 2019 – Was gefeiert wurde

Schon am Montag Vormittag sollte das wilde Wetter losgehen. Stattdessen war es auf dem Weg zur Arbeit und auch auf dem Rückweg sonnig und heiß und ich war den ganzen Tag verschwitzt.

Am Nachmittag sah der Himmel wild aus und ich räumte die zarten Pflänzchen vom Balkon in die Küche und später wieder zurück. Es gewitterte und regnete ausgiebig aber glücklicherweise ohne dicke Hagelkörner die meine Balkonbepflanzung, wie in einigen Jahren zuvor, zerfetzt hätten. Glück gehabt.

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22 KW Mai 2019 – Von tobenden Schwalben und viel Wald

Am Montag Abend, ich lag lesend im Bett, begann es plötzlich zu jucken. Ich erspürte dicke Quaddeln, stand auf, ging ins Badezimmer um den Antijuckstift zu suchen, fand ihn, rieb die Quaddeln ein und stellte fest: Es hatte sich eine Zecke festgebissen. So in Richtung Popo. Also im Pyjama bei der Nachbarin geklingelt und nach ein paar wenigen Versuchen wurde die Zecke erfolgreich herausoperiert. Es folgt kein Foto aus dem OP sondern kleine blaue Blumen.

Dienstag fand der erste Ausflug mit den Frauen vom neuen Frauenkurs statt. Ins Stadtmuseum mit den schönen 60er Jahre Lampen …

… und dem schönen Treppenhaus. Die dicken Klunker ganz oben sind auch von dort. Am Montag werden wir den Besuch nacharbeiten. Das bedeutet für die Frauen viele neue Vokabeln lernen und für uns alles in einfacher Sprache nochmals erklären.

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21 KW Mai 2019 – Von Hase, Gorilla, Katze, Füßen, Dinosaurier, Fisch und einem Zebra

Die Woche kam wesentlich ruhiger daher wie die Woche zuvor. Gleich am Montag war ich nach der Arbeit beim Yoga und am Dienstag hatte ich Lust auf einen Spaziergang. Die Füße wollten dringend an die frische Luft und ins nasse Gras. Also schnell die Straße entlang und an der wehenden Gardine vorbei.

Und noch bevor ich ein Auge auf den Gorilla werfen konnte, begegnete mir schon der Friedhofshase und rannte nicht sofort davon.

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20 KW Mai 2019 – Anstrengende Zeiten und lustige Tiere

Die Woche nahm einen anstrengenden Verlauf der am Montag begann und erst am Freitag endete. Sogar die Meise pickte täglich angestrengt auf den Sonnenblumenkernen herum. Zumindest sah es für mich so aus.

Zur Entspannung und um mich auf andere Gedanken zu bringen war ich beim Yoga. Meine Muskeln fühlten sich zu kurz und überall verspannt an. Na sowas.

Im Hinterhofgarten mähe ich die Rasenwiese und verabschiede mich von den Tulpen. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr.

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19 KW Mai 2019 – Lesen und vorlesen und drei Friedhofsbesuche an einem Tag

Eine so toll trödelige Woche war das. Und am allerbesten war die große Yogabegeisterung die mich ganz am Anfang der Woche im Montagsunterricht überschwappte und die mich durch die ganze Woche trug. Nun mache ich ja Yoga nicht erst seit dieser Woche sondern schon seit Jahren und genau deshalb freue ich mich darüber, dass mich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder so eine Begeisterungswelle überrollt. Zu schön. Wer es noch nie ausprobiert hat: Ich empfehle es sehr.

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18 KW Mai 2019 – Tulpenreste und zum ersten Mal Werbung für eigenen Workshop

Die Nacht vor meinem Flug war kurz und die Rückreise sehr lang aber kurzweilig. Auf Flughäfen gibt es ja viel zu sehen oder ich habe gelesen und im Flieger einen Film geschaut (Bohemian Rhapsody, zu traurigschön). Zuhause angekommen habe ich schon im Hausflur einen neugierigen Blick aus dem Fenster in den Garten geworfen und festgestellt: Oh, die Haupttulpenblüte verpasst.

Einige der Tulpen blühen aber etwas später und die habe ich noch erwischt und konnte mich die ganze Woche über an ihnen erfreuen. Mal im Regen und mal im Sonnenschein. Und ja, der Rasen ist mindestens so hoch wie die Tulpen und blühen tut er auch.

Gleich am Montag bin ich auch wieder zur Arbeit geradelt. Weil nur ein paar wenige Termine auf mich gewartet haben und es auch in der kommenden Woche noch nicht viel Eiliges zu erledigen gibt, habe ich einen sanften Start.

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Zwei letzte Tage in Amman

Der Bus, der mich zurück nach Amman bringen wird, fährt erst um 11 Uhr und so mache ich noch einen letzten Spaziergang zum Strand, trinke noch einen Kaffee, hole mein Gepäck aus dem Hotel und laufe dann gemütlich zur Busstation.

Die Fahrt verläuft entspannt. Ich schaue aus dem Fenster und lese im Wechsel.

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Vier Tage am roten Meer: Aquaba

In den nächsten vier Tagen habe ich nichts anderes zu tun als meinen Rhythmus wieder zu finden und in ihm herumzutrödeln. Damit beginne ich sogleich am ersten Morgen. Ich liege lange im Bett herum, trinke Tee, lese ein wenig und schaue Richtung Fenster. Hinaus schauen ist nicht wirklich möglich, in das Fenster rechts neben dem Bett brennt schon die Sonne herein und deshalb bleibt die Gardine zu. Das Fenster gegenüber vom Bett ist weit weg, weil das Zimmer groß ist und außerdem recht wüstensandverstaubt.

Das Bett ist toll groß und die Yogamatte hat viel Platz davor.

Allerdings bleibe ich hier nicht, sondern ziehe nach der einen Nacht um. Nicht weil ich so gerne umziehe sondern weil das eigentliche Hotel vorher kein Zimmer frei hatte. Nun also Yoga, duschen und ein Café suchen. Ich finde nicht sofort ein Café sondern hole mir Cappuccino bei der amerikanischen Fastfoodkette (ganz schlimm, aber immerhin habe ich meinen eigenen Becher dabei). Ich setze mich mit Kaffee auf eine Bank und schaue der Krähenfütterung zu.

Ich werde in den nächsten Tagen feststellen, dass es total viele Krähen in Aquaba gibt. Und ich sehe nur eine einzige Möwe von weit weg. Die könnte aber auch eine Taube gewesen sein.

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