Autor: Simona

37 KW September 2019 – Ereignisarme Woche oder auch: kurz & knapp

Es gibt Wochen die sind vollgestopft mit Ereignissen und dann gibt es Wochen wie diese. Sie zieht recht ereignislos dahin. Und so gibt es wenig zu erzählen. Den Montag verbrachte ich zuerst mit Magengrummeln und später mit Kopfschmerzen auf dem Sofa.

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag viel Arbeit bei der Arbeit. Ich war also emsig und fleißig und mitunter etwas gestresst.

Mittwoch- und Donnerstagabend Yoga unterrichtet und mir gedacht es wäre nicht schlimm wenn ich ausschließlich damit mein Geld verdienen könnte.

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Samstagsnachlese: Connichi

Schon am Freitag reiste der Connichi Übernachtungsbesuch an. Beide waren auch im letzten Jahr schon meine Gäste. Zur Begrüßung bekam ich eine Flasche Rotwein. Wirklich nett sind die Beiden. Nach sehr kurzem Geplauder und der Schlüsselübergabe sind sie schon wieder los zu der Verabredung mit Freund*innen und der Ankündigung: „Wir kommen wahrscheinlich sehr spät zurück und hoffen wir stören dann nicht“. Sie stören nicht. Schon im letzten Jahr hatte ich das Gefühl sie sind fast unsichtbar und auch diesmal habe ich in der Nacht nichts mitbekommen. Ich war früh wach, habe mich ebenfalls leise verhalten und um halb 11 hatte ich dann auch Lust auf einen kleinen Connichi- und Einkaufsspaziergang. Auf dem Weg Richtung Bebelplatz habe ich zum ersten Mal diese hübschen Mosaike in einem Garten bemerkt.

Vorbei am Spielzeugladen mit Star Wars Figur. Wie passend.

Immer den roten Bommeln nach.

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36 KW September 2019 – Eine Hortensie, viele Spinnweben und am Ende ein Fest und eine Kuh

Kaum zu glauben. Schon wieder eine Hortensie. Und sogar als Titelbild. Vielleicht geht die Hortensienliebe ja erst ab 55 los. So im Nachhinein war die Woche anstrengend. Vielleicht liegt das daran, dass ich gerade faste. Der Montag war mein erster Tag. Ich hatte ein wenig Sorge ob ich wohl Kopfschmerzen bekomme. Das passiert ja manchmal. Aber von Kopfschmerzen keine Spur. Ich war nur sehr erschöpft nach der Arbeit. Bin aber trotzdem noch zum Yoga gegangen.

Und so zog sich die Müdigkeit durch die ganze Woche. Nicht, dass ich nicht sowieso jeden Abend hammermüde ins Bett falle und wenn der Wecker um 6 Uhr klingelt nicht aufstehen will. Zu dieser alltäglichen Müdigkeit ist nun noch die Müdigkeit gekommen die ich dem Fasten zuschreibe. Außerdem ist es kalt. So richtig. Seit letztem Sonntag liegt jeden Abend eine Wärmflasche in meinem Bett. Liegt sicher auch am Fasten. Und an den neuen Außentemperaturen. Ich freue mich schon sehr auf den Herbst.

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35 KW August 2019 – Wald, Wiese, Feld und eine Nacht unterm Sternenhimmel

Es ist nicht immer einfach mich am Ende der Woche an ihren Anfang zu erinnern. Manchmal weil so viel passiert und manchmal weil eher wenig passiert.  Da muss ich jetzt mal losüberlegen. Ahhh ja, die Woche begann ungewöhnlich denn ich wurde nicht in meinem Bett wach, sondern im Mariendorfer Yogahausbett. Dort war ich ja am Sonntag hingefahren. Die Nacht war anstrengend weil es so heiß war und ich deshalb nicht gut schlafen konnte. Also war ich noch müde als am Montag der Wecker klingelte und hätte mich gerne einfach auf die andere Seite gedreht. Das ging leider nicht. Also aufstehen, Zähne putzen, Yoga, Tee. Und mit der Teetasse in der Hand durchs nasse Gras zum Teich laufen und schauen ob der Frosch schon wach ist. Er schläft noch und die Seerosen auch. Um 7:15 sitze ich im Auto und fahre nach Kassel zur Arbeit. Die Strecke ist so schön und die Landschaft sieht friedlich und frisch aus am frühen Morgen. In der Nähe vom Arbeitsplatz finde ich einen Parkplatz für den ich nicht bezahlen muss und auf dem Weg zum Büro hängt ein DIN A4 Plakat am Lattenzaun: Abdi Liebt Hala

Weil es auch am Montag sehr heiß ist, arbeite ich in Zeitlupe schwitzend vor mich hin und bin ausnahmsweise froh nicht mit dem Rad heim fahren zu müssen. Zu Hause angekommen lege ich mich ins abgedunkelte Zimmer und ruhe mich aus während ich weiter schwitze. Danach stecke ich die Füße in ein kaltes Fußbad, mache mich dann Geburtstagsfein und fahre und schiebe den Berg hinauf zu T.’s Geburtstagsfeier. Dort habe ich einen richtig schönen Abend denn es gibt sehr leckeres Essen und einen Reisebericht über den New York Pride und danach noch über die unterschiedlichen Reisevorlieben. Also eher  ‚wie reise ich am liebsten‘ und nicht ‚wohin soll die Reise gehen‘. Sehr schön war das.

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33 KW August 2019 – Emsiges arbeiten und am Ende der Woche wartet der Regenbogen

Die Sommerferien sind zu Ende und so begann und endete die Woche sehr geschäftig. Von Montag bis Mittwoch kam ich täglich mit Kopfschmerzen nach Hause und sehnte das Wochenende herbei. Am Donnerstag ging es mir besser und ich freute mich auf die Yogi*nis am Nachmittag. Noch vor dem großen Regen kam ich an, hatte Spaß beim Unterrichten, alles prima. Doch dann am Ende während der Endentspannung durchfuhr es mich einmal heiß von unten bis oben: hatte ich womöglich bei der Held*in II die rechte Seite vergessen? Hatte ich, Mist. Auf Nachfrage sagte eine Schülerin sie habe es gemerkt aber nichts gesagt und zwei Weiteren ist es aufgefallen als ich nachgefragt habe. Wir haben gelacht und werden am nächsten Donnerstag die fehlende Seite nachholen.

Freitag hatte ich einen Arbeitstermin vor dem mich schon die ganze Woche etwas grauste. Dann aber, ganz entgegnen meinen Befürchtungen, ging er wunderbar entspannt vorüber. Alles bestens. Zur Wochenenderöffnung war ich mit K. zum Abendessen verabredet, auf dem Heimweg kamen wir zufällig noch an der Eisdiele vorbei. So ein Glück.

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32 KW August 2019 – Wiedersehensfreude und der Elefant hat Geburtstag

Der Montag war mein letzter Urlaubstag und fühlte sich vielleicht deshalb nochmal wie ein Sonntag an. Die Gartenchefin war zurück von der langen, weiten Reise und wir waren im Garten verabredet. Auf dem Weg zum Garten fuhr ich über den Zissel und an der Geisterbahn vorbei.

Noch nie in meinem Leben war ich in einer Geisterbahn. Warum eigentlich nicht? Versuche ich vielleicht beim nächsten Fest. Es ist ja gerade allerorten zu lesen, dass es glücklich machen soll und jung hält immer mal wieder neue Dinge auszuprobieren.

Was vom Abend übrig blieb.

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31 KW Juli/August 2019 – Teil II, Berlin Berlin

Zurück aus Weimar sollte der Mittwoch vertrödelt werden. Zuerst sitze ich lesend auf dem Balkon. Da fällt mein Blick auf die nächste Gruppe Raupen die, ganz unbemerkt von meinen Adleraugen die jeden Tag die Blätter absuchen, geschlüpft und sogar schon recht groß sind. Mein Plan diesmal: ich werde abwarten. (Ich warte so lange bis ich vergesse vor meiner Berlin Fahrt die Raupen im Garten auszusetzen. Als ich aus Berlin zurück komme sind sie spurlos verschwunden und zwar ohne sämtliche Blätter zu fressen. Es ist mir rätselhaft. Ich muss dazu die Nachbarin befragen, sie hat die Blumen gegossen und weiß vielleicht mehr.)

Seit sehr vielen Jahren gehört Kapuzinerkresse zu meinen Lieblingsblumen. Blüten und Blätter sind zudem noch sehr lecker auf Butterbrot.

Dann kommt mir die Idee für den Besuch in Berlin Plätzchen zu backen. Es werden Weisse Schoko-Limetten-Cookies mit Pistazien und Kokos. Ich finde sie sind mir gut gelungen. Den Rest des Tages verbringe ich mit Haushaltsdingen, lesen und Weimar-Fotos sortieren.

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31 KW Juli 2019 – Teil I, Was ich in Weimar gemacht habe

Am Wochenende hatte ich überlegt eine kleine Fahrradtour zu machen. An der Fulda entlang, so weit wie ich komme und dann irgendwo übernachten. Nun war aber Regen und Gewitter angesagt. Kurz überlegt und dann beschlossen: Ich fahre nach Weimar. Da gibt es Museen und einen schönen Park. Zugticket gebucht, Hotel gesucht, Rucksack gepackt. Los geht’s. Die Fahrt dauert etwas länger als zwei Stunden. Ich lese und schau aus dem Fenster. Der Himmel ist bedeckt und zwischendrin immer wieder Regenschauer. In Weimar ist der Himmel bei meiner Ankunft blau. Dann wieder grau. Und wieder blau. So bleibt es bis zum Abend. Auf dem Weg zum Hotel komme ich an einem Hasen vorbei.

Am Bauhaus Museum (da will ich gerne hinein).

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30 KW Juli 2019 – Stockrosen Edition und wenig andere Sachen

Am Montag schwitzend gearbeitet. Am Nachmittag schwitzend gelesen und schwitzend begonnen die KW 29 zu verbloggen. Weil es so heiß war nicht fertig geworden.

Dienstag Kopfschmerzen. Warten auf Gewitter. Es kommt kein Gewitter.

Mittwoch Morgen Abkühlung im Fluss, schwitzen im Büro, eine große Schüssel mit kaltem Wasser gefüllt. Abwechselnd mit den Kolleginnen hinein gestellt. Immer wieder Arbeitsversuche unternommen.

Am Nachmittag die Freundin getroffen. Zwei Kaffee mit viel Eis getrunken, erzählt, geschwitzt, ein paar Schritte gelaufen, auf eine Mauer gesetzt, weiter geschwitzt und erzählt. Blick in den Himmel.

Dann kam die T. vorbei. Sie fand es auch sehr heiß. Und hat gefragt wo der Wochenbericht der KW 29 bleibt. Tja… Später dann zu Hause gelesen und die KW 29 verbloggt. Immer noch nicht fertig geworden.

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