Autor: Simona

3 KW Januar 2019 – Kino, Frost und Sonnenschein am Wochenende

Ich fange gleich mal mit dem erstaunlichsten Ereignis in dieser Woche an: Ich war im Kino. Gute Vorsätze sollte man möglichst schnell in die Tat umsetzen damit sie nicht wieder in Vergessenheit geraten, dachte ich mir. Uns so saß ich am Dienstag sehr zufrieden mit einer mittelgroßen Tüte Popcorn im Lieblingskino mit der hübschen Deckenbeleuchtung. Ich habe „Der Junge muss an die frische Luft“ geschaut. Der Film war mir von einigen Menschen empfohlen worden und ich finde sie hatten alle Recht. Traurig und lustig und ich hätte jedes Lied mitsingen können. Ich will auf jeden Fall nochmal ins Kino in diesem Jahr.

Am Mittwoch hatte ich von der Kollegin den Arbeitsauftrag „Mach doch mal ein paar Fotos von den Kindern in der Kindergruppe. Wir brauchen ganz schnell welche für die Öffentlichkeitsarbeit.“ Das hat Spaß gemacht, leider war die Ausbeute diesmal nicht so ergiebig. Da muss ich morgen nochmal losknipsen.

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2 KW Januar 2019 – Vom planen und vorfreuen

Oder Planen und Vorfreuen? Ach diese Rechtschreibung…

In den Ferien zu arbeiten ist sehr toll, denn da habe ich keine Termine die schon morgens um 8 Uhr beginnen. Also konnte ich gemächlich durch die Woche trödeln.

In der Mitte der Woche, die K. und ich hatten es schon im Dezember geplant, trafen wir uns bei der Massage. Danach ausgiebiges Kaffee trinken, welches sich bis zum Abendessen ausweitete. Es war wunderbar. Zuerst haben wir sehr viel erzählt. Über das Leben und das Sterben, über Sylvester und Bücher und Yoga. Bei Yoga ist uns dann eingefallen, das wir schon lange überlegen etwas gemeinsam zu machen. Und weil es so gut passt, gleich zu Beginn des Jahres mit schönen Plänen zu starten, haben wir angefangen zu planen. So richtig mit Termin und ersten Überlegungen und einer nächsten Verabredung, bei der wir dann noch einmal genauer planen. Das hat viel Spaß gemacht und ich freue mich schon sehr.

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1KW Januar 2019 – Ein letzter Tag und eine neue Woche

… und  Gesundheit und Frohsinn für das neue Jahr möchte ich zuallererst allen hier mitlesenden Menschen wünschen. Ich bin erfreut und überrascht wer hier das ganze Jahr über zugeschaut und mitgelesen hat. Ganz herzlichen Dank dafür.

Am letzten Tag im Jahr habe ich am Morgen im gemütlichen Ferienwohnungsfreundebett gelegen und überlegt, ob ich auf eine kleine Party möchte am Abend oder lieber einsiedeln. Die Gedanken gingen hin&her und hin&her und hin&her. So lange, bis ich fand, nun ist es gut und eine Entscheidung muss her, damit ich mir nicht mit ständiger Unentschlossenheit den ganzen Tag vermiese. Weil mir zuallererst und ganz spontan nach schöner Einsiedelei zumute war, habe ich mich gegen die Party entschieden. So wirklich leicht war das nicht, fällt es mir doch oft leichter andere nicht zu enttäuschen als mich glücklich zu machen, aber letztendlich war es genau richtig für mich. Nachdem der Entschluss gefällt war, ich etwas Yoga geturnt, meditiert und gelesen habe, machte ich mich auf zu einer kurzen Einkaufsrunde. Draußen war trübes Wetter und geregnet hatte es auch.

Nach dem Einkauf konnte ich trotzdem draußen sitzen und einen Kaffee trinken. Schnell die Einkäufe Heim bringen und feststellen, dass mittlerweile ein sehr großes Bosporus-Gefühl in mir sitzt und mich hinaus an den Rhein zieht. Das trübe Wetter hat mich nicht abgeschreckt, sondern mir viel eher sehr gut gefallen.

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KW 51/52 – Der Rest vom Dezember

Die letzten zwei Wochen waren in diesem Jahr nicht so wirklich durchgängig hübsch. Ich war krank und habe mich meistens etwas unlustig gefühlt. Die Kopfschmerzen der letzten Woche nahmen kein Ende. Trotzdem war ich, wie auch im letzten Jahr, beim Weihnachtskonzert vom großen Kind. Da er noch zu den Anfängern gehört, war die Darbietung nur kurz aber meine liebe Freundin S., die J.’s Mutter ist und ich und Oma und Opa waren natürlich unglaublich stolz. In der Pause musste ich leider gehen, denn ab da war ich richtig krank.

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KW 50 – Ein Kopfschmerz liegt über der Woche

Am Montag bekam ich von der überaus talentierten N., die in unserem Hauptbüro arbeitet, diese wunderschönen Schneeflocken-Kekse geschenkt. Ich wusste schon, dass sie eine sehr gute Bäckerin ist. Aber das sie außerdem auch noch so wunderbar basteln und in filtzeliger Kleinarbeit Muster auf Kekse malen kann hätte ich nicht gedacht. Die Schneeflocken sind so schön, dass ich sie leider nicht essen kann. Zuerst lagen sie zwei Tage auf einem Teller auf dem Küchentisch, nun liegen sie auf dem Kranz. Sie sind jetzt hart aber immer noch sehr hübsch. Auf dem Kranz werden sie bis Januar liegen, dann werde ich sie etwas abstauben und in die Dekokiste packen. Bis zum nächsten Jahr. So wird es dann immer weiter gehen bis sie irgendwann so eingestaubt und vielleicht auch etwas farblos geworden sind und dann kommen sie weg. Ich sag nicht wohin, denn es klingt zu traurig. Aber jetzt freue ich mich noch jeden Tag wenn ich am Tisch sitze und sie ansehe.

Den kleinen Vogel in der Glaskugel, die keine Kugel, sondern eher so eine Form wie ein besonders dicker, runder Elisen Lebkuchen hat, hat mir die K. nach unserer Mittwochsverabredung zur Thai-Massage geschenkt. Dabei hab ich letzte Woche auch schon so viele Geschenke bekommen. Und zwei Adventskalender – die hatte ich noch gar nicht erwähnt.

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KW 49 – Novemberwetter und Geschenke

Der Dezember ist da und er sieht aus wie ein November. Regenwetter und Dämmerlicht. Wenn ich mir den Hinterhofgarten betrachte, könnte sogar noch Oktober sein. Ich begrüße ihn mit Apfelstrudel. Den gibt es schon lange in der Lieblingsbäckerei, aber ich habe ihn neu entdeckt.

Ein Päckchen ist angekommen und die Freude war groß. Das Päckchen an sich, also das Paket, ist schon sehr oft von Kassel nach Köln und dann wieder von Köln nach Kassel geschickt worden. Es besteht mittlerweile hauptsächlich aus Klebeband. Der Inhalt vom Päckchen wird mir in Zukunft hoffentlich dabei helfen, dass mir meine liebsten Istanbul – Fotos nicht mehr durch den Laptop hindurch fallen und im großen Nichts verschwinden. Danke, danke, danke liebste Smilla.

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KW 48 – Eine Dienstreise ins Vergnügen

Mit der Aussicht auf eine halbe Dienst- und die andere Hälfte Vergnügungsreise begann die Woche sehr beschwingt. Montag, Dienstag und Mittwoch also vorfreudiges so-dahin-arbeiten. Am Mittwochnachmittag warte ich am Bahnsteig auf die Kollegin, die in vorletzter Minute angerollkoffert kommt. Sie lacht mich ein wenig aus, denn meine Rollkoffertasche ist recht groß. Ich habe aber keine andere. Kann ja nicht für jede Gelegenheit die passende Tasche haben. Die Fahrt ist im Nu vorüber und so rattere ich mit meiner zu großen Rollkoffertasche durch Neukölln zur lieben M. Wir haben uns im Juni zum letzten Mal gesehen und ich freue mich sehr.  Auf dem Weg dort hin sind die Fenster hell erleuchtet.

Und weil ich so ein Gewohnheitstier bin und die Pizza von um die Ecke so lecker ist, hole ich uns Pizza, wir sitzen in der Küche und erzählen bis halb 1. Am nächsten Morgen werde ich trotzdem früh wach und habe Zeit zum trödeln und im Café sitzen. Dann mache ich mich auf den Weg zum Estrel Congess Center und sehe zwei Zwillingspärchen und einen Mops, etwas gequetscht, in einem Schaufenster sitzen. Keine Zeit sie zu befreien denn die Kollegin erwartet mich pünktlich.

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KW 47 – Am Ende der Woche zwei Ausstellungen und eine Hochzeitsfeier

**Montag: Arbeiten, lesen, Yoga, lesen, schlafen

**Dienstag: Arbeiten, Einkaufen für Erica, lesen, Spontanbesuch zum Abendessen, lesen, schlafen

**Mittwoch: Arbeiten, lesen, schlafen

**Donnerstag: Arbeiten, lesen, Yoga, Reisetasche packen, lesen, schlafen

Klingt nicht aufregend, war aber durchaus sehr schön. Am Freitag bin ich um 11:45 aus dem Haus gegangen denn der Zug nach Frankfurt fuhr um 12:15. Am Bahnhof angekommen wurden viele Züge angezeigt die um 10:05 etc. fuhren. Ich war verwirrt. Und stellte dann fest: es war erst 11 Uhr statt 12 Uhr. Das lag an den verschiedenen Uhren in meiner Wohnung die sowohl Sommer- als auch Winterzeit anzeigen. Zur Arbeit war ich bisher immer pünktlich. Ich habe eine Stunde in einem Café am Bahnhof verbracht und gelesen. Über der Theke stand BERLIN. Das hat mich dann auch kurz etwas verwirrt.

In Frankfurt bin ich eine Stunde später als geplant angekommen. Dazu gibt es nichts weiter zu sagen. Ich war müde und unlustig und habe überlegt ob ich überhaupt eine Ausstellung beuchen besuchen will. Bin dann aber losgelaufen. Die kühle Luft hat mich aufgemuntert und erfrischt und ich freute mich sehr über lesbische Sichtbarkeit,  sie ist immer noch viel zu wenig vertreten. Ich mochte die Portraits sehr und erinnerte mich später daran im Frühjahr in Berlin im Schwulen Museum schon ein Bild von ihr gesehen zu haben.

Anschließend habe ich mir noch die Arbeiten von Victor Vasarely angesehen. Die haben mir auch Spaß gemacht aber es war auch ein echtes Kontrastprogramm. Hier ein wenig Licht&Schatten denn mehr ist nicht erlaubt.

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KW 46 – Was ich gemacht habe als ich vergessen wurde

Am Samstag habe ich Samstagsdinge erledigt: Lange schlafen, Wäsche waschen, lesen, staubsaugen, lesen, lesen, Kaffee trinken, lesen, einkaufsfein machen. Um mich anzumelden habe ich bei Erica angerufen. Aber sie ging nicht dran. Ich fahre los und finde den Sonnenschein so schön. In Obermeiser angekommen drücke ich auf die Klingel. Nichts passiert. Nochmal klingeln. Immer noch nichts. Seltsam. Ich hole den Schlüssel aus dem Auto und nun ist mir etwas seltsam ängstlich zumute. Ich schließe die Haustür auf und rufe laut. Keine Antwort. In der Küche ist der Ofen an und knistert vor sich hin. Erica’s Hausschuhe stehen ordentlich neben dem Tischbein, das Kreuzworträtsel liegt an seinem Platz und der Bleistift daneben. Ich laufe rufend durchs ganze Haus. Niemand da. Weil auch der Haustürschlüssel und die gute Jacke nicht da ist, ist Erica vermutlich ausgegangen und hat mich vergessen. Ich klingele beim Nachbarn. Der ist auch nicht da. Dann soll ich wohl nicht einkaufen sondern spazieren gehen. Ich fahre zum Gut Laar an dem ich schon oft vorbei gefahren bin und von dem Erica immer mal erzählt hat. Und weil ich mich ja immer erst ein wenig informiere nachdem ich etwas entdeckt habe, weiß ich erst jetzt, dass ich mich zu einer Mühlenbesichtigung hätte anmelden müssen. Mehr als das rostige Mühlrad bekomme ich also von der Mühle nicht zu sehen. Dafür entdecke ich viele andere Dinge.

Laar wurde 1322 zum ersten Mal erwähnt und gehörte zum Gerichtsbezirk der Herren von der Malsburg. Sie verkauften das Gut 1691 an den hessischen Landgrafen Karl. Später wechselte es noch einige Male den Besitzer und seit 1902 gehört das Gut zu dem auch ein Schloss gehört den Nachfahren von Wilhelm von Starck.

Ein Stück weiter oben ist eine Mauer mit einem Zaun darauf. Ich vermute einen Friedhof.

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