7KW – Husten, schlafen, lesen

**Sie begann ja sehr vielversprechend mit 12von12 meine Woche. Hat Spaß gemacht. Aber am Ende des Tages war ich leider krank. Manchmal, zwar selten aber immerhin, kommt so eine Krankheit ja wenn es ok ist. Also wenn auf der Liste keine Dinge stehen die ich unbedingt erledigen muss. Diesmal war es nicht so. Um also dem miesen, schlaffen, schmerzenden Gefühl im Körper ein wenig Platz zu geben, bin ich am Dienstag zu hause geblieben, um am Mittwoch und Donnerstag fit zu sein. Das hat nicht so ganz hingehauen. Wenigstens war am Mittwoch morgens wirklich unglaublicher Himmel. Viele posteten die tollsten Fotos. Ich konnte ihn durch die Bäume bestaunen.

**Ich habe also am Mittwoch und auch am Donnerstag gearbeitet. Der Grund dafür war der letzte Tag mit den Teilnehmerinnen des Kurses. Der sollte feierlich mit einem Frühstück und der Übergabe der Zertifikate begangen werden. Das hat gut geklappt und es gab Unmengen von ausgesprochen leckerem Essen. Am allerliebsten mag ich selbstgemachte Mercimek köftesi (Rote-Linsen-Frikadellen).

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Zum ersten Mal 12von12-aufregend

Es ist erst der 9. Februar 2018 aber ich bereite mich schon mal auf mein erstes 12 von 12 vor. Wie bekomme ich die InstaFotos hier hin? Wie erinnere ich mich am Montag daran das der 12. Februar ist (im Januar ist es mir erst am Abend aufgefallen)? Wie funktioniert das mit der Liste unter dem Posting von Frau Kännchen?

Jetzt geht’s los. Heute ist der 12. Februar. Der Wecker hat so früh geklingelt. Schlimm.

Zähne putzen, Yoga und dann das Wetter ansehen und dabei Tee trinken. Oh Schnee, damit hatte ich nicht gerechnet. Also lieber nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Bis ich im Büro war hatten sich schon 3 Kolleginnen krank gemeldet. Kleines Frühstück.

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6KW Februar 2018 – Zahnarztbesuche, Fotodebakel und ein erstes Mal

Die Woche begann mit einem Besuch beim Zahnarzt. Am Montag Abend um 19 Uhr – nach dem Yoga. Da hätte ich mir auch etwas schöneres vorstellen können. Ich finde, ich bin beim Zahnarzt ein echtes Weichei, alles was an meinem Kopf passiert und mein Gehirn hin und her und rauf und runter schwappen läßt, ist mir sehr unangenehm. Deshalb will ich am liebsten immer eine große Spritze. Die gibt es aber nicht für eine einfache Zahnreinigung. Am Dienstag allerdings, für die Wurzelbehandlung, habe ich eine schöne große Spritze bekommen, sie wirkte vier Stunden, und zusätzlich habe ich mich noch mit Yoga Nidra (Tiefenentspannung) so richtig weggeschossen. Da war ich selbst überrascht. Zwischendrin, während der Bohrer, diese schlimmen Geräusche machte, dachte ich kurz ich würde gleich wegdämmern. Womöglich hätten Arzt und Assistentin geglaubt ich wäre ohnmächtig geworden. Beide Termine also ganz gut überstanden. Um die letzten Reste von Anspannung zu verlieren bin ich durch die winterkalte Luft zum Friedhof gelaufen und habe zuallererst den Gorilla besucht. Ihm war sehr kalt.

Ein Mittagessen im Büro. Es gibt nicht jeden Tag Blumen und Sonnenschein, aber fast immer Salat (diesmal Linsensalat) und oft hat auch eine Kollegein etwas gebacken (ich habe tatsächlich in meinem engeren Team nur Kolleginnen). Schokoladenkuchen zum Beispiel.

Hier hat mir jemand was auf den Schreibtisch gestellt. So nette Kolleginnen habe ich.

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Warum es fast keine Fotos von der türkischen Hochzeit, aber trotzdem ein Jobangebot gibt

Wie schon erzählt: Ich war zu einer türkischen Hochzeit eingeladen. Um türkische Hochzeiten ranken sich ja allerlei Gerüchte: unfassbar viele Menschen werden eingeladen, viel schlimme und laute Musik, wilde Tänze, Berge von Essen, herausgeputzte Frauen, sehr bunt, viel Glitzer, es wird gefeiert und zwar richtig. Meine liebe Gartenfreundin S. (deren Vater Sizilianer ist und die schon auf diversen italienischen Hochzeiten war) meinte, es sei bestimmt ähnlich schrecklich und langweilig wie auf italienischen Hochzeiten: viel zu viel essen und schlimme Musik.

Ein paar der Gerüchte waren nur Gerüchte – konnte ich schon im Vorfeld von einer Kollegin erfahren. Im schlimmsten Fall würde mich sehr schlechtes Essen auf einem Plastiktablett mit Alufolie oben drüber erwarten. Alles andere sei Auslegungssache-das hatte ich schon vermutet.

Da ich nicht völlig durch unpassende Kleidung und eine schlecht sitzende Frisur auffallen wollte, machte ich mich also, am Freitag Abend schon mal ans Werk. Die Frisur wurde geübt und die Nägel lackiert.

Am Samstag Morgen noch schnell in die Stadt geraselt um eine Strumpfhose und Tanzschühchen zu kaufen. Ich war nicht ausgestattet für solche Feierlichkeiten bei diesen Temperaturen.

Wieder daheim gingen die Vorbereitungen weiter: Strumpfhose, Schuhe, den Jumpsuit (SpringAnzug, Overall), das silberne Geschmeide anprobiert. Alles für gut befunden. Alles wieder ausgezogen. Nochmal Nagellack (Top Coat sagt die sehr junge Friseurin, Überlack sage ich) aufgemalt und mich dann zur Nachmittagsruhe gelegt. Ich wollte ja schließlich nicht schon um 22 Uhr wegen großer Müdigkeit nach Hause fahren müssen. Dann ab unter die Dusche und anschließend ging die ganze Lockenwicklerei vom Vorabend nochmal los. Es folgt kein Foto. Um 17 Uhr war ich fertig und um 17:30 fuhr ich bei der Kollegin vor. Losgefahren, etwas rumgesucht und dann das Handy zu Rate gezogen. Festgestellt, das das Handy ein richtig echtes Navi hat. Mit Frauenstimme und so. Und die Stimme hatte sogar Recht und wir haben den Weg prima gefunden – er führte über einen Feldweg und es war eigentlich verboten dort lang zu fahren. Aber die Stimme hat es gesagt. Ich war im Übrigen sehr überrascht über das Navi im Telefon, hatte ich bisher noch nie bemerkt, liegt wohl daran, das mein Telefon immer auf lautlos geschaltet ist. Die Halle war so sehr groß und schon zur Hälfte gefüllt  als wir eintrafen. Wir hatten einen Tisch gemeinsam mit den netten Kolleginnen.

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5KW Januar 2018 – Blumenwoche und Frisur

Mir hat der Januar sehr gut gefallen. Und an dem Wetter hab ich auch nichts auszusetzen gehabt. Ich fand grau und regnerisch nicht schlimm. Auch schön das.

**An der Arbeit ging alles so seinen Gang, ohne besondere Vorkommnisse aber mit viel Gelächter in den Pausen. Und auch einem Ärgernis. Es wird sich noch herausstellen, ob es beseitigt werden kann. Ich drücke mir die Daumen.

**Am Dienstag habe ich meine Jacke von der Schneiderin geholt. Risse an den Taschen wurden ausgebessert, Knöpfe wieder dran genäht und dann noch der große Riss mit einer Ananas vertuscht.

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Abschied vom Hirsch im Hahn

Abschiedsnachmittag.

Für viele, auch für mich, war das Café Hahn ein Stück hiervon:

Mein Lieblingsplatz. Schuhe aus, Strümpfe aus und ab auf’s Sofa. „Einen Cappucchino bitte. Aber schön heiß.“

Haben die lieben Damen und auch die vereinzelten Herren vom Personal nicht vergessen.

Tagesmotto.

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4KW Januar 2018 – Regenwetter, Nebel und die ersten Winterlinge

Nun also mein Wochenbericht. Dabei stelle ich immer fest, dass ich mich noch nicht mal von Montag bis Sonntag erinnern kann. Schlimm. Aber ich mache mir ja Notizen bzw. schreibe ich so Kurztagebuch. Sehr nützlich das.

**Wie jeden Montag bin ich Yogaschülerin und danach gab es beste Restesuppe vom Samstag.

** Am Dienstag war ich arbeitsbedingt mit einer sehr netten Damenrunde in der Gemäldegalerie. Da werde ich demnächst noch einmal hingehen. Denn wir hatten nicht genug Zeit und ich war bisher nur 2x dort und jedes Mal in einem Arbeitszusammenhang. So geht das nicht, habe ich beschlossen. Denn es ist wirklich schön dort und ich möchte mir mal länger das Riesengemälde mit den vielen Tieren (Die Menagerie des Landgrafen Carl) ansehen. Auf dem Weg dort hin hatten wir viel Blick.

**Am Abend gab es Linsensuppe mit Spinat und dazu Spontanbesuch von einer Yoga-Freundin.

**Und dann noch so „Guten Tag, ich bin ihre Marokko-Beraterin“. Es spricht sich wohl herum, dass ich ein paar Mal in Marokko war und so wird hin und wieder mit der Bitte um Beratung an mich herangetreten. Das mache ich natürlich ausgesprochen gerne. Denn wer erzählt nicht gerne über etwas, was ihr Spaß macht oder gut gefällt? Ich jedenfalls finde es toll. Also habe ich zwei Yoga – Freundinnen beraten, die bald einige Tage in Marrakesch verbringen werden. Am Mittwoch Nachmittag habe ich M. kennengelernt. Sie wird im März drei Wochen durch Südmarokko reisen. Wir haben zwei sehr kurzweilige Stunden miteinander verbracht. „Ich wollte schon immer mal so gerne in die Wüste.“ „Ach, du auch? Ich auch. Und die Wüste ist so toll. Oh und du bist auch Yogalehrerin?“…

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3KW Januar 2018-Schlimme Ungeduld und viele Geschenke

Ich habe in der letzten Woche so viele schöne Dinge gemacht und erlebt. Es war fast so als würde der Urlaub weiter gehen und ich hätte täglich ein Geschenk bekommen.

*Jeden Morgen mein Yoga-Programm auf meiner Matt plus Kopfstandvariationen mit dem Hocker. Sehr komfortabel nach den zwei Wochen Yoga auf dem dünnen Tuch. Zusätzlich war ich am Montag noch beim Yoga-Unterricht und habe die Gruppe am Donnerstag unterrichtet. Also wieder ein ausgiebiges Yoga-Programm. Freude darüber.

*Ich war bei der Thaimassage, diesmal war das Gesicht dran – sehr toll. Habe an einem anderen Tag nach der Arbeit einen zur-Erinnerung-an-Marokko-Kaffee getrunken. Aus dem mitgebrachten Glas – denn ich konnte natürlich nicht gänzlich dem Kaufrausch widerstehen der mich überfallen hatte.

*Ich habe bei einer Freundin viel Kinderkleidung und Spielsachen abgeholt, die sie netterweise in ihrem Bekanntenkreis gesammelt hatte (Hier nochmals vielen Dank dafür!). Alle Sachen in richtig gutem Zustand und weil mein Auto bis oben hin vollgepackt war, habe ich es anschließend gleich zu der Familie gefahren für die es bestimmt war. Und da war die Überraschung und auch die Freude sehr groß denn ich hatte mich nicht ankündigen können, da wir keine gemeinsame Sprache sprechen. Wir hatten dann viel Spaß dabei, für die Kinder die passenden Sachen auszusuchen und die Kinder haben gleich angefangen die Spiele untereinander zu verteilen. Memory haben wir dann gemeinsam gespielt – selbstverständlich hatte ich keine Chance. Ich durfte das jüngste Familienmitglied (22 Wochen alt) füttern, dabei ist sie eingeschlafen und ich durfte sie auch noch ins Bett bringen. Ach je, da ging mir das Herz auf. So schlimm zauberhaft war das. Und so geht es mir mit allen Kindern der Familie, ich sehe sie an und bin immer gleich verliebt in jedes einzelne. Ich wünschte ich würde es schaffen sie öfter zu besuchen.

*Ich hab Wirsing gekocht, ist ja Winter, da muss dann auch mal Kohl her.

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