41 KW Oktober 2019 – Die Woche in Katzen und was es sonst noch zu sehen gibt in Istanbul

Kurz hab ich gedacht ich erzähle die Woche in Katzen und sonst nichts. Das klappt aber nicht. Denn wenn ich anfange die Fotos zu sortieren fallen mir wieder all die schönen Momente ein und ich will sie nicht zur Seite schieben und den Katzen die Bühne überlassen – obwohl es jede einzelne verdient hätte, ist ja klar. Also kommen hier gleich viele Katzen vor, aber auch Menschen und allerlei anderes Zeug. Und es gibt sogar, ich kann mir nicht erklären wie es passieren konnte, einen Tag an dem ich überhaupt keine einzige Katze geknipst habe. Auch nicht mit dem Handy – ich habe extra nochmal nachgesehen. Los geht es hier mit:

Montag

Am Montag ist Waschtag. Bei mir und auch anderswo.

Es ist 9 Uhr, ich bin auf dem Weg zum Yoga und noch nicht alle sind munter.

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40 KW Oktober 2019 – Anreise unter erschwerten Bedingungen

Nun entsteht hier zwar so eine kleine Lücke zwischen den Ballonerlebnissen am Montag Morgen in Göreme und meiner Ankunft in Istanbul (es fehlen 3 Tage), aber mir ist gerade mehr danach über meine Zeit in Istanbul zu schreiben. Die fehlenden Kappadokien Erlebnisse kommen einfach etwas später. Meine Fahrt nach Istanbul war diesmal sehr viel anstrengender als in den letzten Jahren. Ich bin am Mittwoch Abend um 19:45 in Göreme losgefahren. Ungefähr 11,5 bis 13 Stunden sollte die Fahrt dauern. Letztendlich waren es 12,5 Stunden. Und eigentlich hätte es auch ganz entspannt sein können, ich hatte einen tollen Einzelplatz, für Getränke und Kekse etc. ist in den Metro Bussen gesorgt und es gibt regelmäßig alle 2-3 Stunden einen Toiletten Stop. Allerdings hatte ich diesmal vergessen meine Ohrstöpsel in meinen kleinen Rucksack zu packen. Sie waren nun in der Reisetasche im großen Busbauch und da kam ich nicht dran. Das hatte leider zur Folge, dass ich nicht schlafen konnte. Nicht schlafen können ist für mich eine wirklich schlimme Sache. Ich werde unleidlich, fühle mich schrecklich und schrappe latent an einem Tränenausbruch entlang. Leider war es nun nicht zu ändern und irgendwie geht es dann doch auch immer. Schlecht eben. Deshalb war die Ankunftsfreude etwas getrübt und von Müdigkeit überdeckt. Am Otogar Esenler, der Endstation in Istanbul, mußte ich dann noch eine Weile auf den Transferbus nach Taksim warten. Dabei habe ich dem Kind sehr neidisch beim munter sein zugesehen.

Nach 20 Minuten kam der Bus und brachte mich nach Taksim. Weil ich mein Apartment erst ab 10:30 beziehen konnte, habe ich mir ein Café gesucht, Kaffee getrunken und Leute geschaut. Und wurde immer erschöpfter. Dann bin ich die ganze İstiklal Caddesi von Taksim bis nach Şişhane entlang gerollkoffert, das ist ein ganz schönes Stück, bis ich am Apartment war. Schlüsselübergabe ging schnell, auspacken ging schnell und dann dachte ich eigentlich ich lege mich mal kurz für 15 Minuten hin. Wie kam ich nur auf 15 Minuten? Es wurden fast 2 Stunden. Das war aber auch wirklich nötig. Genügt hat es nicht. Mein Bett ist toll groß und oben am Kopfteil steht ‚Yatak‘, das bedeutet Bett. Ich bekomme also die volle Unterstützung beim Vokabeln lernen.

Weil ich den Tag nicht verschlafen will macht ich mich auf den Weg zu einer ersten Erkundungsrunde Richtung Galata Brücke. Auf dem Weg begegnet mir eine Schlange. Warum ich mich über die Schlange so sehr gefreut habe, erzähle ich demnächst ausführlicher.

Plötzlich bemerke ich wie hungrig ich bin. Gegenüber vom Fähranleger Karaköy gibt es Gözleme und so setze ich mich zum Essen auf die gemütlichen Polster, sehe dem Kaffee-Mann beim Kaffee kochen zu und esse dabei Ispanaklı Gözleme, Gözleme mit Spinat. Gleich geht es mir besser.

Und die Fahrt über den Bosporus nach Kadıköy tut mir auch gut. Ein wenig Wind um die Nase wehen lassen macht mich gleich munterer und das blitzeblaue Wetter auch.

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Teil III – Ganz früh am Morgen

An meinem zweiten Morgen in Kappadokien werde ich schon um 5 Uhr wach. Ganz von allein und ohne seltsame Geräusche von draußen. Und weil ich wirklich knallwach bin, beschließe ich den Berg hinauf zum Aussichtspunkt zu laufen, um mir das Ballonspektakel anzusehen. Zuallererst trinke ich aber noch einen Tee im Bett. Währenddessen höre ich ein Auto unter meinem Fenster halten. Als ich nachsehe was so früh los ist, sehe ich eine Reisegruppe einsteigen und mir wird klar, dass sie für die Ballonfahrt abgeholt werden. Ich ziehe mir dicke Sachen an und binde sogar einen Schal um den Hals weil es richtig frisch ist so früh am Morgen und mache ich mich langsam auf den Weg. Es ist noch richtig dunkel draußen als ich durch die Gassen und den Berg hinauf laufe und alles ist ganz still. Als ich zur letzten Gasse komme die zum Aussichtspunkt führt, ist sie mit einer Kette gesperrt, davor halten schon einige Taxis mit Menschen die auch zum Ballonspektakel wollen. Der Durchlass kostet ein paar Lira, finde ich völlig in Ordnung. Oben angekommen hole ich mir einen Çay und laufe dann in die Richtung in der ich die Ballone vermute. Es ist immer noch sehr dunkel, deshalb bin ich mir nicht so ganz sicher ob die schwarzen Knödel ganz weit hinten schon Ballone sind oder vielleicht Felsen. Die müssten dann aber über Nacht ihre Zipfelmützen abgesetzt haben.

Ich setze mich auf einen Stein, trinke meinen heißen Çay und beobachte wie die Knödel langsam beginnen zu wachsen und auch immer mal von innen beleuchtet sind.

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Teil II – Das Tal der Tauben, der Burgberg und die Stadt am roten Fluss

Am Sonntag werde ich von seltsamen Geräuschen geweckt. So eine Art dumpfes Zischen und dann wieder einen Moment Ruhe. Ich werde langsam wach und mir fällt ein, dass es womöglich die Ballone sein könnten. Im Reiseführer steht sie machen Geräusche. Ich rechne nicht wirklich damit welche zu sehen als ich aufstehe und aus dem Fenster sehe, immerhin bin ich nur im 1 Stock und das ist nicht sehr weit oben. Aber ich ziehe den Vorhang zu Seite und bin sehr überrascht. So schön sieht das aus wie die Ballone herumschweben. Ich koche mir einen Tee, sitze im Bett und schaue dabei aus dem Fenster. Es ist halb 7 Uhr. Um 7 Uhr laufe ich barfuß durch das nasse Gras im Garten. Ganz schön kalt. Dann teste ich das Wasser im Pool. Viel wärmer als das Gras. Also zieh ich mich um und ziehe anschließend eine Weile ein paar Bahnen und schaue dabei immer wieder nach oben und freue mich.

Anschließend eine heiße Dusche, nochmal Tee und ein Blick aus dem Fenster. Es fliegen immer noch Ballone am Himmel herum aber die Nachbarin scheint es nicht zu beeindrucken. Sieht sie ja auch jeden Tag.

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Teil 1 – Nach nur einem Tag: Kappadokien ist wunderschön, so einfach ist das

Nur mal so als Vorwarnung: Es folgen, vielleicht ermüdend, viele Fotos.

Der Anreisetag war lang (von 7 bis 22 Uhr) aber trotzdem kurzweilig. Ich hatte ja viel zu gucken und mein Buch ist ausgesprochen spannend und wirklich toll. Nach meiner Ankunft in sehr kurzer Zeit das Zimmer verwüstet und dann hoch ins Rooftop Restaurant. Der Magen knurrt. Dort gab es Live – Musik. Schnulzige Liebeslieder (vermute ich mal) und ein großer Teil vom Publikum konnte mitsingen und hat es auch getan. Ich leider nicht. Sehr schön war das und ich hatte Spaß. Das Essen war auch lecker. Ich habe etwas bestellt was Şakşuka hieß und gedacht ich bekomme irgendwas mit Tomaten, Aubergine und Ei, denn ich konnte mich erinnnern, dass Aubergine Patlıcan heißt. Ich bekam aber Aubergine in kleinen Stücken in Öl gebraten. Auch sehr lecker. Gerade nochmal nachgesehen und gelernt es gibt noch eine dritte Variante mit gebratener Aubergine in Joghurt Soße. Das hätte ich auch genommen. Aber es war eindeutig nicht das Şakşuka wie ich es aus Jordanien kenne – ich bin ja auch in der Türkei. Geschlafen habe ich danach leider schlecht. So spät essen bekommt mir wohl nicht. Hier unten ist die Hotelzimmerromantik des ersten Morgen zu sehen.

Die originelle Methode das Fenster zu öffnen ist nicht von mir. Hätte aber so sein können. Da klemmt eine Wasserflasche zwischen Fenster und Fensterbrett. Ist nicht so gut zu erkennen.

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39 KW September 2019 – Katz‘ & Maus und Reisevorfreude

Diesmal bin ich schlau gewesen und habe mir die letzte Woche vor den Herbstferien nur normalvoll gepackt. Ich wollte nicht wieder so abgehetzt in die Ferien starten. Das war eine gute Idee. Ich konnte am Montag ganz entspannt zum Yoga gehen und mir danach eine Kürbissuppe kochen. Erster Pürierstabeinsatz nach dem kleinen Unfall in der letzten Woche. War aufregend. Hat aber gut geklappt. Alle Finger noch dran und unverletzt. Dienstag habe ich nach der Arbeit kleine Wege erledigt und danach eine kranke Freundin besucht. Auf dem Rückweg bin ich über den Friedhof spaziert und habe eine Weile der Katze beim mausen zugesehen.

Und danach den Hasen getroffen. Er schiebt sich gerade etwas leckeres in den Mund.

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38 KW September 2019 – Ein kleiner Unfall, viel Arbeit und ein entspanntes Wochenende

Noch einmal eine sehr volle Woche mit viel emsigem arbeiten. Am Anfang der Woche habe ich mich bei dem Gedanken „Hoffentlich geht die Woche schnell herum.“ ertappt. Das gefällt mir nicht. Ich will schöne oder zumindest ganz nette Wochen haben und keine die schnell vorbei sein sollen. Glücklicherweise kommt das auch selten vor. Die kommende Woche jedenfalls wird wieder anders.

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37 KW September 2019 – Ereignisarme Woche oder auch: kurz & knapp

Es gibt Wochen die sind vollgestopft mit Ereignissen und dann gibt es Wochen wie diese. Sie zieht recht ereignislos dahin. Und so gibt es wenig zu erzählen. Den Montag verbrachte ich zuerst mit Magengrummeln und später mit Kopfschmerzen auf dem Sofa.

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag viel Arbeit bei der Arbeit. Ich war also emsig und fleißig und mitunter etwas gestresst.

Mittwoch- und Donnerstagabend Yoga unterrichtet und mir gedacht es wäre nicht schlimm wenn ich ausschließlich damit mein Geld verdienen könnte.

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