Vier Tage am See

Um sogleich die aufgekommenen Fragen zu beantworten: 1. Die Wohnung, die mir angeboten wurde ist nicht etwa irgendwo in Kassel oder sogar in einem anderen Ort, sondern einfach nur direkt über meiner momentanen Wohnung (da dürfen jetzt alle ruhig die Augen verdengeln und „Ach sooooo“ denken). Sie ist aber, wie ich finde, die schönste Wohnung im ganzen Haus, denn sie hat zur Straße den Blick in die Baumwipfel vom Baum, in den ich auch jetzt schon schaue, aber eben nicht in die Wipfel und auf dem Küchenbalkon den Blick nicht direkt gegen die graue Supermarktwand sondern schräg daran vorbei. Und was besonders schön ist: Sie hat drei Stunden mehr Sonne und Licht. Sowieso ist sie viel heller, schön weit oben ( 2 Stock, es gibt nur 3 Stockwerke plus Erdgeschoß), ich wollte schon immer mal sehr gerne weit oben wohnen und sie ist tiptop renoviert. Leider ist sie natürlich auch teurer. Jedenfalls denke ich da jetzt dauernd dran herum. Viel Zeit werde ich dazu nicht haben, weil sie zum 1. Juli fertig sein wird. Ich hätte mich, falls ich mich dafür entscheide, vom Erdgeschoß rechts in den 1. Stock, zurück ins Erdgeschoß links und wieder in den 1. Stock und nun dann in den 2 Stock nach oben gearbeitet. In den dritten Stock möchte ich nicht, denn dort gibt es keine hohen Wände mehr und Stuck ist auch nicht unter der Decke.

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23 KW Juni 2020 – Es gibt noch viel zu lernen oder Warum meine Auseinandersetzung mit Rassismus nicht enden soll

Pfingstmontag mit schönstem Sommerwetter. Ich fahre schon um halb 10 los, damit ich vor den vielen Menschen die ich an einem Feiertag erwarte, am Bühl in Ahnatal Weimar ankomme. Das stellt sich als eine wirklich weise Idee heraus. Außer mir sind schon einige Menschen da, aber ich habe noch 1 Stunde lang einen recht leeren See zum schwimmen, bevor es so voll wird, dass ich um halb 12 wieder meine Sachen packe. Den Rest des Tages verbringe ich lesend, bloggernd und rumlungernd auf dem Balkon.

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18 KW April/Mai 2020 – Nur eine schlafende Blume

Schlafende Narzisse – erste und einzige Blume der Woche

Ganz am Anfang der Woche war noch einmal wunderschönstes Buga-See Badewetter. Schon am Morgen hatte ich meine Badesachen eingepackt und bin gleich nach der Arbeit losgeradelt. Nach dem See Bad habe ich mich mit der Gartenchefin und dem falschen Patenkind im Garten getroffen. Die Gartenchefin war fleißig und hat Chilis gepflanzt, während ich auf dem Gartenweg rumgelegen und in die Sonne geblinzelt habe. Das falsche Patenkind war bei seinem Opa im Garten und kam erst, als wir fahren wollten. Gerne wollte ich von ihm wissen, warum er eigentlich keinen richtigen Pfeil und Bogen hat: „Weil ihr mir noch nie einen geschenkt habt.“ Das wäre also auch geklärt.

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