
Der letzte Montag des Jahres begann erst um 7:30 Uhr, ich würde gerne mal wieder etwas früher aufwachen.

Zuerst habe ich lesend im Wintergarten gesessen, anschließend war ich einkaufen. Danach habe ich wieder gelesen. Und rote Linsensuppe vorbereitet für den Nachmittagsbesuch.

Die Besucherin, eine ehemalige Kollegin, kam pünktlich um +/- 15 Uhr und wir hatten einen richtig schönen Nachmittag, der sich bis in den Abend zog. Und weil sie auch meine Lese- und Serienschauende Freundin ist, habe ich nun eine kleine Serienliste neben mir liegen und freue mich schon darauf.

Am Dienstag war ich um 7:00 Uhr wach. Es geht also bergauf. Es wurde mit Tee und Kaffee im Wintergarten gelesen.

Später schien die Sonne so schön und ich habe einen Parkspaziergang gemacht. Dort habe ich das Rotkehlchen entdeckt und den Reiher endlich mal wieder gesehen.

Am restlichen Nachmittag und Abend habe ich meinen Jahresrückblick verbloggert.

Am Silvestermittwoch war ich erst um 8:00 Uhr wach. Aber das war vielleicht gar nicht so schlecht, denn der Abend würde bestimmt lang werden.

Beim Tee & Kaffee im Wintergarten habe ich mikroskopisch kleine Schneeflocken entdeckt und mich gleich sehr gefreut. Seit Tagen beobachte ich die Wetter-App und wünsche mir Schnee. Aber so richtig losschneien wollte es dann doch nicht.

Ich habe mein Bett frisch bezogen, das ist mein Silvesterritual, war einkaufen und dann mit der Gartenfotografin zu einem Altjahresspaziergang im Bergpark, um zu schauen, ob dort vielleicht etwas Schnee liegt.

Kein Schnee aber dafür wieder Rotkehlchen und Reiher.

Und zuerst kalte Füße und Beine und den Rest vom Spaziergang heiße Füße und Beine.

Und etwas Eis am Wasserfall.

Nach dem Spaziergang folgte ein heißes Bad und den restlichen Tag und Abend habe ich mit Lesen, Essen, Bloggen und Serienschauen verbracht. Das war schön. Um 22:00 Uhr war ich so müde, dass ich gerne ins Bett gegangen wäre, aber ich dachte mir, dass ich besser mal das Geböller abwarte. Das war schlau, denn es wurde wirklich laut und ich hatte den Eindruck, es wurde mehr geböllert als im letzten Jahr. Schade.

Am Neujahrsmorgen war der Himmel sehr, sehr grau. Zuerst hatte ich noch Hoffnung, dass es etwas heller wird, aber der Himmel blieb den ganzen Tag unverändert grau. Ich verabschiedete mich von dem Gedanken an einen Neujahrsspaziergang und blieb den ganzen Tag auf dem Sofa liegen. Wie gut, dass ich so gerne lese, und die Wüste wollte auch noch verbloggert werden.

Freitagmorgen war ich um 6:30 Uhr wach. So toll. Und es lag sogar etwas Schnee. Aber weil ich bei Erica war, um mit ihr einzukaufen, gab es keinen Spaziergang.

Dafür lag am Samstag dann noch mehr Schnee und ich war mit der Gartenfotografin zu einem Neujahrsspaziergang am Hohen Gras. Der Himmel war zwar grau, aber das war egal. Ganz manchmal kam die Sonne etwas durch die Wolken.

Wir waren fast 3 Stunden unterwegs, hatten aber beide den Eindruck, dass wir nur eine sehr kleine Runde gedreht hatten. Durch den hohen Schnee zu stapfen, dauert einfach länger. Aber es war toll. Später saß ich lesend am Küchentisch, und immer wenn ich mal aus dem Fenster geschaut habe, war ein großes Meisenspektakel am Vogelhäuschen und es hat durchgehend geschneit.

Und Sonntagmorgen, also heute, lag dann schon früh am Morgen auch hier unten in der Stadt richtig viel Schnee und die Straßen waren weiß.

Der Gartenfotografin war es zu früh, aber ich wollte schon um 9:30 Uhr los in den Schnee.





Es war wunderschön und fühlte sich nach einem echten Neujahrsspaziergang an.

Um 13:00 Uhr war ich wieder zu Hause und hatte den restlichen Tag zum Lesen und Bloggen. Und dann bin ich tatsächlich noch ins Kino gegangen. Regelmäßig zum Jahresanfang denke ich, ich sollte öfter ins Kino gehen, weil ich es immer schön finde, wenn ich dort bin. Eine Freundin findet, sie sollte mal mehr ins Theater gehen. Das fällt ihr immer im Dezember ein. Dann geht sie einmal ins Theater und das war’s dann meistens. Bei mir ist das auch so. Meinen Kinobesuch des Jahres habe ich jetzt also schon erledigt. Ich habe Die jüngste Tochter sehr gerne gesehen. Ein schöner, trauriger, lustiger und auch leiser Film. Ich hoffe, ich war nicht zum letzten Mal im Kino in diesem Jahr.
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