16 KW April 2026 – Im Tulpenhimmel mit Sonnenschein und Handyunstimmigkeiten

In der Nacht zum Montag habe ich zu wenig geschlafen und unruhig geschlafen. Es folgte ein wirrer Arbeitstag, an dem ich außerdem noch genervt war über die Handy Situation und ab ca. 14 Uhr gingen noch blöde Kopfschmerzen los. Ich habe gerade oft Kopfschmerzen und hab den Eindruck es liegt am Heuschnupfen.

Hinterhofmagnolie vor dem Regen.

Ich war so froh, als ich um 17:30 Uhr zuhause war. Ein neues Handy hatte ich auch in der Tasche, (das alte wurde zur Reparatur abgegeben, damit ich in Zukunft ein Ersatzhandy habe) und weil es mir sehr schlechte Laune bereitet solcherlei Geräte einzurichten und ich auch keinerlei freudige Aufregung verspürte (wie die ausgesprochen nette Verkäuferin vermutet hatte) legte ich das Gerät in die Ecke nachdem die minimalsten Dinge eingerichtet waren.

Nach dem Regen.

Am Dienstag habe ich morgens etwas länger herumgetrödelt. Das war ganz schön. Beim trödeln habe ich mich an das schöne Konzert erinnert und mir vorgenommen, mir den Tag nicht wieder von irgendwelchen widrigkeiten verderben zu lassen. Das hat gut geklappt und ich war froh. Am späten Nachmittag habe ich seit langer Zeit noch eine Stunde Mitarbeiter*innen Yoga unterrichtet und das war richtig schön.

Die Maiglöckchen gehen los.

Der Mittwoch war wieder total schön sonnig und richtig warm. Trotzdem fahre ich noch jeden MOrgen mit Handschuhen los. Allerdings nicht merh mit den dickeren Frühjahrshandschuhen.

Bei der Arbeit hatte ich dauernd das Gefühl, ich muß mich für alles total beeilen. Wäre garnicht nötig gewesen.

Am Nachmittag war ich endlich mal wieder mit der Yoga – Freundin verabredet. Wir haben in der Sonne gesessen und ich habe meinen ersten ausser Haus Espresso-Tonic des Jahres getrunken. Toll war das alles.

Am Donnerstag hab ich schon auf dem Weg zur Arbeit geschwitzt und den restlichen Tag trug ich nur noch das Hemd ohne Pulli oder Jacke. Das war sehr toll.

Am Nachmittag, kurz vorm Yoga, muckte das neue Telefon rum. Ich konnte es nicht entsperren. Normalerweise funktioniert das über meinen Fingerabdruck. Ging aber nicht. ich hab mehrmals die Nummer eingegeben, ging auch nicht. Dann war ich schlecht gelaunt und verschob es auf später bzw. den nächsten Tag.

Freitagmorgen war ich endlich, endlich mal wieder beim Früh am Morgen-Yoga. Das war ganz wunderbar und ich hab gemerkt, wie sehr ich es vermisse gerade. Ich hoffe, dass meine Freitage bald wieder so sind, dass ich regelmäßig hingehen kann.

So sieht mein Handydisplay von innen aus.

Nach der Arbeit, also so gegen14:30 ging ich in den Handyladen. Das Problem hatte sich nicht lösen lassen und deshalb wollte ich die nette Frau Samira fragen, die mir am Montag gesagt hatte, dass ich jederzeit zu ihr kommen könne, wenn es Probleme geben sollte. Und dann ging ein richtig lustiger Nachmittag los. Frau Samira fragte mich nach meiner PIN und mir fiel immer nur eine 4-stellige PIN ein. Sie hätte aber 6-stellig sein sollen. Wir waren beide verzweifelt. Am Ende blieb nur eine Lösung, die Frau Samira als fatal bezeichnete – ich hab schon wieder vergessen, was sie hätte tun müssen. Und gerade als sie es tun wollte, schoss mir noch eine 6-stellige Nummer durch den Kopf. Die war dann tatsächlich die Lösung und Frau Samira fiel mir lachend in die Arme. Wir konnten es beide kaum glauben. Jetzt mussten nur noch alle Daten von A nach B gespielt werden. Und weil das länger dauern würde, wurde ich zum shopping losgeschickt. Ich hab nun ein neues Hemd und eine Thermoskanne fürs Büro. Und einen großen Strauß Tulpen hab ich Frau Samira auch noch gekauft. Weil dich danach immer noch viel zeit hatte, wünschte ich mir die Freundinkollegin herbei. Und dann stand sie tatsächlich kurze Zeit später im Buchladen vor mir. So ein Glück. Zeit hatte sie auch und so saßen wir kurz darauf vor dem Café in der Sonne. Das war ein richtig schöner Nachmittag, an dem ich zwar etwas völlig anderes vor hatte ( etwas ausruhen und Hinterhofgarten-Arbeit), was aber auch noch eine Weile warten kann.

Vom Samstag gibt es nichts besonderes zu berichten. Morgens lesen und am Nachmittag bei Erica putzen und waschen und anschließend einkaufen mit Kaffee & Kuchen im Café. Anschließend wurden viele Tulpen gepflückt.

Alte und neue Sonntagstulpen.

Sehr früh am Sonntagmorgen wurde ich von lautem Regengeplätscher geweckt. Gleich nochmal herumgedreht und weiter geschlafen.

Später dann war es überraschend frisch und ich saß plötzlich wieder mit Wärmflasche im Wintergarten, dabei hatte ich am Abend zuvor über ein Flussbad nachgedacht. Stattdessen hab ich gelesen, aufgeräumt, gewaschen, geduscht und einen Kuchen gebacken.

Gegen Mittag war ich mit der Istanbul-Freundin verabredet und habe ihr drittes Pflegekind kennengelernt. Das war wirklich schön.

Rhabarberkuchen mit Mohnstreuseln.

Zurück zuhause schien die Sonne auf den Küchentisch und ich habe ein Stück vom Kuchen probiert. Es wäre besser gewesen, wenn ich den Pudding unter den Rhabarberstücken mit Hafer- oder Kuhmilch und nicht mit Reismilch gekocht hätte. Die Nachbarin hat auch ein Stück bekommen, aber von ihr gab es noch keine Rückmeldung.

Nach dem Kuchen habe ich noch die Balkontür in der Küche geputzt. Danach ging ein wilder Regenschauer mit Hagel los.

Anschließend wurde noch gelesen bis der Abend kam. Ich lese gerade Die Welt und alles was sie enthält von Aleksandar Hemon, aus dem Englischen von Henning Ahrens. Ich habe zwar erst 50 Seiten gelesen, aber bis jetzt gefällt es mir schon so gut, dass ich Angst habe, dass ich es zu schnell durchlesen werde.

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