Am Samstagmorgen war ich um 6:00 wach. Ich hatte Zeit zum Yoga turnen, rumtrödeln und packen. Gegen 10:00 machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Es war noch richtig schön kalt und sehr sonnig. Bestes Reisewetter und ich hab mich so sehr auf das Lesungs- und Konzertwochenende mit den Freundinnen gefreut.
Es ist schön, wenn die Arbeitswoche mit einem sonnigen Dienstagmorgen anfängt. Ich finde es so toll, wenn ich morgens in die Sonne radeln kann, das macht gleich gute Laune.
Bei der Arbeit war es zu Beginn recht ruhig, aber dann kam ein Tel der Kolleginnen aus dem Hasenurlaub zurück und das war auch schön. Ich hatte nur einen längeren Termin und ansonsten konnte ich einfach so vor mich hin arbeiten.
Am Abend hatte ich eine außerordentliche Telefonverabredung mit der Freundin aus Köln. Wir telefonieren ja so gut wie nie weil wir beide uns viel lieber schreiben, aber ganz manchmal ist dann doch ein Gespräch erforderlich. Auch wenn der Anlaß kompliziert war, war es trotzdem schön ihre Stimme zu hören und mal wieder miteinander zu sprechen.
Für Dienstag hatte ich mir den Wecker gestellt, damit ich so richtig früh in die kleine Bucht vom Vortag fahren konnte. Das hat gut geklappt. Ich war um 8:00 da und es war noch so richtig schön leer und schattig und das Wasser war kalt. Ich habe bis 11:30 abwechselnd gelesen und Meerbäder genommen und bin zurückgefahren, als es viel zu voll und zu sonnig wurde.
In der Nacht zum Reisefreitag schlief ich gut, aber kurz. Ich war um 4 Uhr wach und habe mich bis halb 6 von einer Seite zur anderen gedreht.
Dann bin ich aufgestanden, habe etwas Yoga geturnt und war auf dem Markt, um der Freundin in Köln Sonnenblumenbrot aus der Lieblingsbäckerei mitzubringen.
Die Zugfahrt hat wirklich völlig problemlos geklappt und ich kam pünktlich in Köln an. Zuallererst haben wir ein wenig erzählt und alle drei zusammen herumgetrödelt. Dann war uns nach einer kleinen Siesta und alle haben sich in Zimmer verteilt und geschlafen.
Am nächsten Morgen war die Erschöpfung der letzten Wochen noch mehr abgefallen und ich hatte sogar Tagespläne. Entweder die Albertina oder das Naturhistorische Museum wollte ich mir ansehen. Und natürlich war ich auch schon am Morgen etwas aufgeregt und vorfreudig wegen des Konzerts am Abend.
Der Montag begann blutig. Während ich auf das Teewasser gewartet habe, habe ich die Spülmaschine ausgeräumt. Dabei ist ein Glas zerbrochen und die Splitter sind in meinen Fuß gesprungen. Der Parklauf am Morgen konnte trotzdem stattfinden. Anschließend ein paar Sonnengrüße und danach duschen. Um 9 Uhr saß ich mit Kaffee im Wintergarten und war erfreut, noch viel Zeit zu haben. Bis die Kollegin mir mitteilte, dass der Termin, von dem ich dachte, er sei Montag, erst am Dienstag stattfinden sollte. Also hätte ich schon im Büro sein können. So war es aber auch nicht schlecht.