Autor: Simona

29 KW Juli 2019 – Große Müdigkeit, Schlafmohn und ein Wochenende im Moor

Von Montag bis zum Donnerstag habe ich darüber nachgedacht ob mir vielleicht jemand große Mengen Schlaftrunk eingeflößt hat. Schlaftrunk sind Baldriantropfen. Die hat mir Erica als Kind immer unter die Nase gehalten wenn ich nicht schlafen konnte/wollte. Hat sofort funktioniert, ich wurde müde und hab geschlafen. Die ganze Woche über war ich so müde.

Dazu passend bin ich am Dienstag nach Germerode gefahren um die Schlafmohn Felder zu durchlaufen. Begleitet hat mich die I., dort unten versteckt sie sich gerade.

Wir laufen lange durch Mohnfelder oder kriechen auf dem Boden herum.

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Friedhof Melaten Köln

Schon oft war ich in Köln, aber bisher noch nie auf dem Melaten Friedhof. Nach den zwei Regenbogentagen mit vielen Menschen, ist deshalb ein Friedhofsbesuch genau das Richtige für mich und meine Füße. Die tun nämlich weh vom Laufen auf Asphalt. Ich ziehe also sofort nach meiner Ankunft auf dem Friedhof meine Schuhe aus, verstaue sie in meiner Tasche und ziehe sie erst wieder an als ich den Friedhof vier Stunden später verlasse.

Zuerst stehe ich eine Weile vor dem großen Lageplan und überlege wo ich lang laufen will. Dann gehe ich los und es kommt, wie eigentlich immer, anders. Weil ich mich nicht für ein Foto pro Engel entscheiden kann, denn ich finde sie aus verschiedenen Blickwinkeln und in Details so beeindruckend, gibt es manchmal eine Serie von mehreren Fotos. Hier geht es gleich los.

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28 KW Juli 2019 – Terrassentage, Regenwetter, Katzen und viele kleine Sachen

Nach den Regenbogenfeierlichkeiten bin ich am Sonntag noch umgezogen. Von Nippes nach Ehrenfeld, dort wo Ehrenfeld schon fast Bickendorf ist. Zu Smilla, denn sie ist umgezogen. Das ist zwar schon fast ein ganzes Jahr her, aber ich war bisher noch nicht ausführlich zu Besuch. Nur mal sehr kurz im Dezember. Ganz besonders freute ich mich auf die Katzen. Es gibt zwei. Ihr Interesse an mir ist anfänglich nicht so groß.

Und es gibt eine Terrasse auf der ich mich in den nächsten drei Tagen ausgiebig aufhalten werde.

Dazu noch ein Dach auf das man klettern kann. Ich probiere es sofort aus obwohl ich mich etwas fürchte, denn die Leiter ist sehr hoch und sehr wackelig. Aber die Katze kommt mit und gleich bin ich mutiger.

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Regenbogentage in Köln

Samstag am Morgen: lange schlafen, Yoga, sehr ausgiebig frühstücken, dabei erzählen mit I.&M. und Einkaufsbummel durch Nippes. Zuerst zum Unverpackt Laden der Tante Olga heißt. Ich bin etwas neidisch, denn in Kassel hat der Laden, in dem man ohne Verpackung einkaufen konnte, leider nach ca. einem Jahr wieder geschlossen. Neben Tante Olga hat der Schneider Tüzün seinen Laden, er hat eine kleine Puppe im Schaufenster.

Ich stöbere noch in zwei Buchhandlungen herum und entscheide mich für ein weiteres Buch zum Thema Füße: „Gut zu Fuss ein Leben lang – Trainieren statt operieren: Die besten Übungen aus der Spiraldynamik“ von Dr. med. Christian Larsen (Werbung unbezahlt und ohne Auftrag). Jetzt noch schnell etwas Obst und Gemüse kaufen. Und am Schaufenster vom Friseurgeschäft halten und die Barbies bestaunen.

Zu Hause ausruhen vom nichts tun.

In die Luft gucken und lesen.

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27 KW Juli 2019 – Sommerferienalltag und eine kleine Reise nach Köln

Die erste Sommerferienwoche beginne ich mit einem Bad im Fluss am Morgen vor der Arbeit. Weil Ferien sind und keine Termine warten und auch die Kollegin später kommen wird als üblicherweise, kann ich mir dabei etwas mehr Zeit nehmen. T-Shirt aus, Hose aus und über den Lenker gehängt. Und weil das Wasser nur im ersten Moment frisch und kühl ist und sich dann recht schnell lauwarm anfühlt, gehe ich 2x ins Wasser um 2x den kühlen Moment zu erleben.

Am Montag Abend fahre ich zum ersten Mal in diesem Jahr zum Yoga im Park Schönfeld. Und vorher noch schnell beim Gorilla vorbei. Den hätte ich beinahe nicht gefunden, er ist völlig eingewachsen, lehnt am Grabstein und macht einen zufriedenen Eindruck und erzählt, dass er sich über die wilden Erdbeeren freut die er sich jetzt täglich zum Frühstück pflückt.

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25 KW Juni 2019 – Vom Wurstzipfel im Kinderzimmer, mehr Mohn und noch einer Hochzeit

Am Dienstag habe ich nach der Arbeit zum ersten Mal in diesem Jahr ein Bad im Fluss genommen. Es war sehr viel weniger kalt als erwartet und gewünscht. Aber es war sehr toll. Auf dem Rückweg bin ich am Garten der Kollegin vorbei geradelt und habe den Mohn bestaunt. Die Fotos habe ich dann am nächsten Morgen gemacht. Denn da bin ich gleich wieder zum schwimmen gefahren. Diesmal aber an den See. Sehr früh am Morgen, noch vor dem Büro. Das Wasser im See war zu warm aber ich habe vom Wasser aus einen Fuchs beobachten können der am Ufer entlang lief.

Am Abend hatte ich Gäste zum Essen eingeladen. Und obwohl ich dachte ich hätte diesmal eine bessere Einschätzung der Mengen gehabt die man so gemeinsam verzehren kann, war es wieder viel zu viel. Wie macht man das denn bloß mit der Kalkulation? Zum Wetter passend gab es also zu viel Melonensalat (selbst gemacht), Gözleme, Pide und Oliven (gekauft wegen Zeitmangel und Hitze) und Reiseerlebnisse.

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24 KW Juni 2019 – Ein Mühlenfest, ein Schulfest und ein Frühlingsfest

Weil der Montag noch ein Sonntag war saß ich bis 12 Uhr lesend auf dem Balkon. Habe dann schnell, schnell aufgeräumt und mich ausflugsfein gemacht denn ich wollte mit Erica und der lieben H. zum Mühlenfest auf dem Gut Laar bei Zierenberg. Kaum angekommen sind wir sogleich einmal um die Mühle herum gelaufen.

Hinter der Mühle habe ich sofort die Schuhe ausgezogen und bin durchs Wasser gelaufen.

Erica hat sich sehr schnell eine Bank ausgesucht und sofort mit anderen Besuchern losgeplaudert. Das Losplauder-Gen habe ich ja nun so gar nicht geerbt. Ich habe währenddessen mit H. die Mühle besichtigt in der ein Museum eingerichtet wurde. Es gab viele Informationen zum Müllerhandwerk und verschiedenen Mühlen und natürlich auch alte Maschinen zu besichtigen.

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23 KW Juni 2019 – Was gefeiert wurde

Schon am Montag Vormittag sollte das wilde Wetter losgehen. Stattdessen war es auf dem Weg zur Arbeit und auch auf dem Rückweg sonnig und heiß und ich war den ganzen Tag verschwitzt.

Am Nachmittag sah der Himmel wild aus und ich räumte die zarten Pflänzchen vom Balkon in die Küche und später wieder zurück. Es gewitterte und regnete ausgiebig aber glücklicherweise ohne dicke Hagelkörner die meine Balkonbepflanzung, wie in einigen Jahren zuvor, zerfetzt hätten. Glück gehabt.

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22 KW Mai 2019 – Von tobenden Schwalben und viel Wald

Am Montag Abend, ich lag lesend im Bett, begann es plötzlich zu jucken. Ich erspürte dicke Quaddeln, stand auf, ging ins Badezimmer um den Antijuckstift zu suchen, fand ihn, rieb die Quaddeln ein und stellte fest: Es hatte sich eine Zecke festgebissen. So in Richtung Popo. Also im Pyjama bei der Nachbarin geklingelt und nach ein paar wenigen Versuchen wurde die Zecke erfolgreich herausoperiert. Es folgt kein Foto aus dem OP sondern kleine blaue Blumen.

Dienstag fand der erste Ausflug mit den Frauen vom neuen Frauenkurs statt. Ins Stadtmuseum mit den schönen 60er Jahre Lampen …

… und dem schönen Treppenhaus. Die dicken Klunker ganz oben sind auch von dort. Am Montag werden wir den Besuch nacharbeiten. Das bedeutet für die Frauen viele neue Vokabeln lernen und für uns alles in einfacher Sprache nochmals erklären.

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