
Damit hier nicht eine noch größere Blog-Lücke klafft, fasse ich die letzten zwei Wochen jetzt doch noch zusammen.

Zum Ende des Jahres ist bei der Arbeit einfach immer, egal wie ich es organisiere, so viel zu tun. Und diesmal war es besonders viel, weil ich ja fast den ganzen November nicht da war und deshalb zusätzlich noch so viel nachzuarbeiten hatte. Manchmal war es ganz schön bei der Arbeit und manchmal einfach alles zu viel.

Da hatte ich nach der Arbeit einfach überhaupt keine Energie und Lust mehr auf irgendetwas und habe fast jeden Abend einfach nur noch stumpf irgendeine Serie geschaut und bin anschließend ins Bett gefallen.

An den letzten zwei Samstagen war ich dann, wie immer, bei Erica zum Einkaufen, Waschen und Putzen. Nach dem Einkaufen gab es jeweils einen Gang über den Weihnachtsmarkt im Nieselregen und anschließend Kaffee & Kuchen im Café.

Beim Montags-Yoga war ich zweimal, aber zum Freitags-Yoga habe ich es leider nicht geschafft. Dafür hatte ich einen schönen letzten Yogaunterricht des Jahres am 11. Dezember und anschließend waren wir noch gemeinsam im Restaurant.

Und gerade fällt mir noch auf, dass ich nicht vollständig untätig war an den Abenden, sondern dass ich für Erica das jährliche Fotobuch gemacht habe und noch ein paar Fotokalender. Und außerdem ein echtes Großprojekt: Ein drei Wochen Marokko Fotobuch für mich. Das hat sich schon währenddessen als nicht nur reine Freude dargestellt, denn es war richtig viel Arbeit all die Fotos zu sortieren und zusammenzustellen, und zwischendurch hat mich immer mal die Ungeduld und schlechte Laune gepackt.

Ich denke, der Zeitpunkt war echt schlecht gewählt, aber irgendwie dachte ich, es MUSS unbedingt noch rechtzeitig fertig werden. Rechtzeitig wozu kann ich aber gar nicht sagen. Ich hoffe jedenfalls sehr, dass ich mich beim nächsten Mal daran erinnern werde, dass ich sowas nicht mal eben noch so schnell nebenbei erledigen kann. Und ich hoffe außerdem, dass mir das Buch gefällt, wenn ich es dann endlich abholen kann.

Heute war dann endlich der erste Tag, an dem das müssen ein Ende hatte. Ich musste nicht arbeiten. Ich musste nicht zu Erica. Ich musste nicht einkaufen oder irgendwas anderes erledigen. Es war einfach endlich mal ein Tag, an dem ich nur Sachen machen wollte, die einfach so passierten, ohne mir etwas vorzunehmen. Natürlich hätte ich auch schon allerlei Dinge erledigen können, die noch passieren müssen, bevor der Besuch morgen anreist, aber das kann auch noch bis morgen warten.

Stattdessen habe ich einen langen Spaziergang im Nebel gemacht.

Dabei hat mich ganz spontan noch eine Yoga-Freundin begleitet bzw. ich habe sie begleitet. Einmal bis zur Fulda und wieder zurück. Sie ist sogar in der Fulda geschwommen und ich habe neidisch daneben gestanden, ich hatte halt keine Badesachen dabei. Immerhin stand ich bis fast zu den Knien im Wasser.

Als ich wieder zurück war, habe ich noch eine Maschine Wäsche und eine Maschine Geschirr gewaschen und gelesen.

Und nun ist der Sonntag fast vorbei und das ist überhaupt nicht schade oder schlimm, denn es warten jetzt erstmal noch einige freie Tage auf mich, an denen ich überhaupt nichts muss.
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Die ersten beiden WasserNebelBaumFotos / ….Rudern…sind ganz besonders toll 🤩
Ich danke dir. Hach, es war auch so toll im Nebel.