23 KW Juni 2024 – Regenwetter, Sonnenschein, Blitzkrankheit und Europawahl am Wochenende

Passionsblume

Richtig kalt war es am Montagmorgen. Ich musste mir sogar ein dünnes Tuch um den Hals wickeln.

Bei der Arbeit habe ich leider nur 2 Dinge von der langen Liste erledigen können. Alles andere musste liegen bleiben, weil unvorhergesehene Ereignisse dazwischen kamen. Dann war ich endlich mal wieder beim Yoga. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, dabei war ich zum letzten Mal vor einer Woche. Danach habe ich noch in der Buchhandlung Bücher abgeholt, die ich für eine Kollegin bestellt hatte. Und ich habe mir weder das tolle Marokko Kochbuch noch das ebenfalls tolle Istanbul Kochbuch und auch nicht das Hübsche Katzenfotos aus aller Welt – Buch gekauft. Da kann ich echt stolz auf mich sein, ich hätte nämlich große Lust gehabt am Abend in allen drei Büchern herumzublättern.

Passionsblume

Dienstag war ein prima Tag. Ich hatte zwar viel zu tun, konnte fast keine richtige Pause machen und auch nicht die Sonne genießen, die ab Mittag schien, aber alles hat Spaß gemacht. Besonders die zwei Yogastunden.

Passionsblumententakel

Am Mittwochmorgen fuhr ich im Regen zur Arbeit und habe mich den ganzen Tag über nicht mehr aus dem Büro wegbewegt. Das war schon seltsam und wirklich ungewöhnlich, denn normalerweise bewege ich mich viel mehr. War aber nicht schlimm, denn der Sommer macht gerade wieder eine Pause und es regnete sich richtig ein. Auf dem Heimweg wurde ich nass. Ich hielt noch schnell am Supermarkt für Gemüsekauf und war dann froh zu Hause zu sein. Dort begann ich gleich mit der Gemüseverarbeitung, denn kurze Zeit später kam die A. zum Abendessen. Wir hatten uns lange nicht gesehen, denn sie war im Kurzurlaub und vorher hatten wir uns immer nur mal kurz bei der Arbeit gesehen und das zählt nicht. Wir haben lange erzählt und hatten es schön und lecker.

Der Donnerstag verlief vollkommen anders als geplant, weil ich um 9 in der Praxis vom Fußdoktor stand und dort erfuhr, dass ich mich im Tag vertan hatte. Weil ich sowieso überlegt hatte, mir den restlichen Tag freizunehmen, tat ich das dann auch. Ich fuhr zu Erica und traf dort die Badezimmerhandwerker von der Sanitärfirma. Die hatten mir am Montag richtig schlechte Laune gemacht und am Dienstag auch nochmal und deshalb war es gut, mal vorbeizuschauen.

Anschließend war ich mit Erica einkaufen und danach bin ich zur Fliesenfirma gefahren und habe in 15 Minuten prima Fliesen gekauft. Ich bin oft richtig schnell in sowas, wenn ich ungefähr weiß, was ich will. Zack, Zack, da wird nicht lange gefackelt und nicht überlegt, ob die Farbe vielleicht eine Nuance heller oder dunkler sein sollte. Und ich bin wirklich froh, das nun erledigt zu haben. Dann hatte ich noch genug Zeit für etwas Ruhe und zum Vorbereiten vom Yogaunterricht. Da war es ganz besonders toll. Ich übe gerade sehr gerne Yoga und unterrichte auch besonders gerne. Ein schöner Tag war das.

Die ganze Woche über habe ich mich mopsfidel gefühlt und am Freitag dann – zack krank. So ein Mist. Aufgewacht um 5 Uhr, mit Hals- und Kopfschmerzen, mir war total kalt, die Knochen taten auch weh und der Kaffee hat überhaupt nicht geschmeckt. Beim Fussdoktor war ich trotzdem, aber danach hab ich mich krankgemeldet und mit Wärmflaschen wieder hingelegt. Ich hab mich den ganzen Tag desolat gefühlt. Sehr schade. Der Fussdoktor sprach von Arthrose. Ich bin sehr skeptisch.

Am Samstag ging es mir immer noch nicht besser und weil ich auch Gliederschmerzen hatte, habe ich sogar einen Coronatest gemacht. Negativ. So ein Glück.

Ich hatte mich so darauf gefreut am Samstag freizuhaben und wollte gerne zur CSD Parade. Früh am Morgen dachte ich sogar noch, es könnte ja sein, dass es mir später besser geht. So war es aber nicht und weil ich es so anstrengend fand, dauernd hin & her zu überlegen habe ich um 11 Uhr damit aufgehört und beschlossen, dass ich leider zuhause bleiben muss. Das fand ich wirklich sehr schade und war enttäuscht.

Sonntagmorgen ging es mir viel besser. Ich hatte sogar Lust auf Yoga und der Kaffee war auch wieder lecker. Dann hab ich ein wenig im Wintergarten gelesen, bis ich mir dachte, ich könnte ja mal schnell in der Küche und im Bad die Fenster putzen. Sowas! Am Tag zuvor noch richtig krank und dann so ein Energieschub.

Amseln im Hinterhofgarten

Mittags war ich mit der Gartenfotografin zum Wählen gehen verabredet. Um 12 Uhr stand sie vor meiner Tür. Ich dachte, wir gehen nach rechts, sie wollte aber in die andere Richtung. Es stellte sich heraus, dass wir in völlig unterschiedliche Wahllokale gehen mussten. Dabei wohnen wir nur 4 Häuser voneinander entfernt, aber auf unterschiedlichen Straßenseiten. Da muss dann wohl die Grenze gewesen sein. Also trennten wir uns gleich wieder voneinander und gingen in unterschiedliche Richtungen davon.

Trafen uns aber dann kurze Zeit später wieder und drehten noch eine kleine Spazierrunde. Dabei kamen wir an diesem Spiegel vorbei.

Lichtnelke und Schokoladenblume an Espressokännchen

Im Blumenladen, der auch sonntags geöffnet hat, kauften wir uns Blumen für den Balkon. Gleich danach habe ich sie eingepflanzt und auch die restlichen Blumenkästen und noch vier Töpfe bepflanzt und Blumen gesät. Dafür ist es zwar schon etwas spät, aber das ist sicherlich nicht so schlimm.

Vor dem wahllokal steht ein sehr kleines Fachwerkhäuschen mit einer einzigen Kachel. Dieser hier.

Als ich mit dem Balkon fertig war, fragte die Nachbarin, ob ich mit ihr wählen gehe. Das hatte ich ja nun schon erledigt, ging aber trotzdem nochmal mit ihr mit. Anschließend haben wir dann noch eine große Parkrunde gedreht.

Dafür, dass ich am Tag zuvor noch richtig krank war, habe ich wirklich viel gemacht und hatte einen schönen Tag. Der aber jetzt leider mit erschreckenden Wahlergebnissen endet. Die Blumen aus dem Hinterhofgarten können mich nicht darüber hinwegtrösten.

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