Monat: Juli 2018

KW 28 – Teil I, Fünf Tage Kaş

So wie der erste Tag in Kaş, ging es fast die gesamten nächsten fünf Tage weiter. Ich mag ja Rituale für meinen Alltag und auch im Urlaub geben sie mir erst Mal ein stabiles Gefühl. Wenn mir zwischendrin doch was anderes in den Sinn kommt, dann ändert sich eben Alles. Weil es wirklich sehr heiß war, bin ich jeden Morgen so zwischen 7 oder 8 Uhr aufgewacht. Gerne hätte ich mal länger geschlafen – ging aber nicht wegen schlimmer Hitze. Und jeden Morgen habe ich trotz schlimmer Hitze Yoga geturnt. Da hab ich gar nicht nachgedacht ob es zu heiß ist, sondern einfach losgelegt mit strecken und dehnen. Und weil ich beim Yoga schon den Badeanzug an hatte, bin ich danach sofort in den Pool für eine minimale Abkühlung. Toll war, das ich jeden Morgen allein im Pool und auf der Terrasse war, denn alle anderen Gäste haben noch geschlafen. Danach Kaffee mit Buch im Liegestuhl. Und dann freute ich mich jeden Morgen auf den tollsten Moment des Tages. Das ist der Moment wenn ich zum ersten Mal in das kühle Wasser tauche. Jeden Morgen meine größte Freude. Denn wegen des kühlen Wassers, was stellenweise sogar richtig toll kalt war, hatte ich mir Kaş für ein paar Badeurlaubstage ausgesucht.

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Kleiner Tisch am Meer

Jeden Abend wenn die Sonne langsam unter geht, werden die Sonnenschirme zusammengefaltet und die Liegestühle wieder gerade gerückt. Der Strandmeister freut sich, einmal im Liegestuhl sitzen zu können, statt große und kleine Menschen, waghalsige Felsenspringer und ängstliche kleine Jungs und Mädchen die mit Schwimmflügeln auf einem großen Stein stehen, zu beaufsichtigen.

Die Strand-Crew, die den ganzen Tag fleißig von einem zum anderen Liegestuhl geht und manchmal sogar fast rennt, um Essen und Getränke herbei zu schaffen, Sonnenschirme hoch oder runter zu stellen, Liegestühle in eine andere Position zu rücken, zwischendurch bei der Vorbereitung vom Abendessen zu helfen (Bohnen schneiden, Petersilie hacken….) steht einmal still und schaut über das Meer.

Über das Meer und auf den kleinen Tisch, der kurz vorher zwischen den Liegestühlen, wie jeden Abend, aufgebaut wurde.

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Samstag, 7. Juli 2018 – Von den Katzen abgeschaut

Es spricht überhaupt nichts dagegen den Tag mit einer Katze zu beginnen. Außer ein Kind, was mit dem Bobby-Car vor dem Apartment entlang fährt und dabei vor Freude quitscht. Etwas erschrocken von dem freudigen Quietschen bin ich aus dem Bett gesprungen, denn ich dachte es sei schon total spät. Es war 8 Uhr, in der Heimat also sogar erst 7 Uhr. Ein wenig Yoga geturnt und dann schnell die Badesachen angezogen und zum Strand gelaufen. Unterwegs die Katze am Morgen getroffen. Eine Runde im kühlen Wasser geschwommen. Sehr toll. Auf dem Rückweg lag die Morgenkatze noch an der gleichen Stelle. Sie hatte lediglich ihre Stellung etwas verändert. Mein Tag versprach ähnlich zu werden.

Kaffee gekocht und währenddessen die nassen Badesachen aufgehängt. Ratlos vor den Kaffeetassen gestanden.

Ein Glas genommen, Kaffee getrunken und dabei wieder den Schiffchen zugesehen.

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Freitag, 6. Juli 2018 – Am Morgen in Antalya, am Abend in Kaş

Frühstück mit Blick. Manzaralı Kahvaltı.

Gestern spät in der Nacht im Hotel angekommen. Es war heiß (womöglich wird das der Satz der nächsten 19 Tage). Ab unter die Dusche und anschließend bewegungslos auf dem Bett liegen bis dann der unruhige Schlaf losgeht. Am Morgen die hübschen Klunkerknödel im Hotel geknipst.

Auf dem Weg zum altbekannten Café mit Blick, bin ich an dem Haus vorbei gelaufen, in dem ich mal für zwei Wochen wohnen durfte. Denn ich habe in Antalya, 2016 war es glaube ich, einen Sprachkurs gemacht. Geplant war ein Kurs in einer sehr kleinen Gruppe. Letztendlich waren es dann zwei Wochen Einzelunterricht. Bei Tahsin, von dem ich am ersten Tag immer geglaubt habe das er Taksim heißt und der der geduldigste Mensch ist den ich bisher kennengelernt habe. Einfach unglaublich. Geduldig und dabei die ganze Zeit freundlich. Sehr toll war das. Und seinen Rat, jeden Tag 15 min zu üben, habe ich immerhin ein paar Monate durchgehalten. Hier haben wir jeden Tag von 10 bis 13 Uhr gesessen.

Nebenan gibt es bunte Lämpchen.

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KW26/27-Ferienmodus und Stockrosenalarm

Die erste Sommerferienwoche, die aber nicht meine erste Urlaubswoche war, war sehr entspannt und trödelig. So sehr, dass ich hier einfach auch gleich alles vertrödelt habe. Und auch die ganze Woche über kein einziges Foto gemacht. Dafür war ich 4x beim HNA Yoga. Und hatte eine Arbeitswoche die von sortieren, räumen, putzen, erledigen der liegengebliebenen Arbeiten und gemeinsamen Mittagspausen mit den Kolleginnen gefüllt war. Es gab fast jeden Tag Salat und manchmal sogar Eiskaffee.

Am Samstag war ich zum ersten Mal in diesem Sommer, am Morgen bevor ich in den Graten gefahren bin, im Bugasee baden. Schön war das.

Danach dann ab in den Schrebergarten, der gerade ein Stockrosenparadies ist. Wie in jedem Jahr kann ich mich nicht entscheiden welche Farbe ich am liebsten mag. Alle so schön. Los geht’s:


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