
Die Woche begann mit einem Besuch beim Zahnarzt. Am Montag Abend um 19 Uhr – nach dem Yoga. Da hätte ich mir auch etwas schöneres vorstellen können. Ich finde, ich bin beim Zahnarzt ein echtes Weichei, alles was an meinem Kopf passiert und mein Gehirn hin und her und rauf und runter schwappen läßt, ist mir sehr unangenehm. Deshalb will ich am liebsten immer eine große Spritze. Die gibt es aber nicht für eine einfache Zahnreinigung. Am Dienstag allerdings, für die Wurzelbehandlung, habe ich eine schöne große Spritze bekommen, sie wirkte vier Stunden, und zusätzlich habe ich mich noch mit Yoga Nidra (Tiefenentspannung) so richtig weggeschossen. Da war ich selbst überrascht. Zwischendrin, während der Bohrer, diese schlimmen Geräusche machte, dachte ich kurz ich würde gleich wegdämmern. Womöglich hätten Arzt und Assistentin geglaubt ich wäre ohnmächtig geworden. Beide Termine also ganz gut überstanden. Um die letzten Reste von Anspannung zu verlieren bin ich durch die winterkalte Luft zum Friedhof gelaufen und habe zuallererst den Gorilla besucht. Ihm war sehr kalt.

Ein Mittagessen im Büro. Es gibt nicht jeden Tag Blumen und Sonnenschein, aber fast immer Salat (diesmal Linsensalat) und oft hat auch eine Kollegein etwas gebacken (ich habe tatsächlich in meinem engeren Team nur Kolleginnen). Schokoladenkuchen zum Beispiel.

Hier hat mir jemand was auf den Schreibtisch gestellt. So nette Kolleginnen habe ich.




























