12KW – Vorosterfereinwoche und wenig Zeit für Reisevorbereitungen

**So eine letzte Woche vor den Ferien ist immer im Nu vorbei dabei hab ich gefühlt mehr zu tun als in normalen Wochen denn es muss ja vor den Ferien noch immer extra viel erledigt werden. Tatsächlich hielt sich alles in Grenzen, es fühlte sich nur nach einem riesigen Berg an.
**Ich hatte einen Fotoauftrag damit die Kollegin eine Anfrage nach Bildern vom Projekt zu Ende bringen kann. Und weil wir dafür die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Eltern benötigten, darf ich hier auch etwas zeigen. In die Farben vertieft.

Ich mag unsere Zootiere.

Und ich bin schon seit jeher eine große Freundin von Flechtfrisuren.

**Es gab 2x Vorosternbrunch in den Projekten. Zum ersten Brunch am Donnerstag hatte eine Kollegin ein leckeres Schaf gebacken. In jedem einzelnen der kleinen Knödel aus denen das Schaf zusammengebacken war, steckte noch etwas Schafskäse.

Eine Teilnehmerin hatte Baba Ghanoush mitgebracht. Ganz schlimm lecker.

Von mir gab es Ostereier. Die Eier waren von der neuen Kollegin. Ihre Mutter hat einen Bioland Bauernhof und so werde ich mit Eiern und Gemüse versorgt wenn ich möchte. Gefärbt habe ich die Eier dann selbst.

**Am Freitag dann nochmal brunch und Osterorigami. Habe ich mir gleich als Deko auf den Küchentisch drapiert. Schmetterlinge oder kelebek, wie die türkischen und bulgarischen Frauen sagen. Ich freue mich über jede Gelegenheit zum türkische Vokabeln lernen. Und ja, der Hase sitzt immerzu auf meinem Küchentisch rum und wartet darauf geknipst zu werden.

**Am Nachmittag ein Einkaufsausflug mit Erica in die Kleinstadt. Dort gibt es einen Würfelturm mit Geschichte.

**Nachdem wir zurück waren hatte ich noch ein Experiment vor. Die schlaue Freundin A. hatte von meiner Sahnebecher Katastrophe gehört und mir den Tip gegeben doch meine stinkende Bekleidung in die Microwelle zu stecken, zwecks Abtötung der übelriechenden Bakterien. Ich hab keine Microwelle. Aber Erica. Ich war etwas skeptisch und auch ängstlich. Würden nicht vielleicht meine Sachen verbrennen oder irgendetwas in der Microwellee exblodieren? Ich erinnerte mich entfernt an Bilder von explodierten Bockwürstchen in Microwellen. Diese Fotos waren zur Hochzeit der Microwellen allerorten zu finden und das obwohl es meines Wissens noch keine Handys gab. Also begann ich das Experiment eher zögerlich mit ein paar Socken und einem T-Shirt.

Seltsam feucht und warm kamen die Sachen heraus. Ich war mir nicht sicher ob sie wirklich nicht mehr nach saurer Sahne riechen, führte aber das Experiment mit der gesamten Wäsche, einschließlich Bettlaken durch. Als Ergebnis ist zu vermerken: Die eine Hälfte der Wäsche ist gerettet. Die andere Hälfte wandert leider in den Mülleimer. Dieses ungleiche Ergebnis liegt womöglich am unterschiedlichen Material der Wäschestücke. Ein Lieblingshemd stecke ich nochmal in die Welle in der Hoffnung es retten zu können. Vielleicht ist meine Nase oder auch mein Gehirn mittlerweile so empfindlich das ich den leisesten säuerlichen Geruch nach wahrnehme.
**Am Samstag war ich zuerst beim „KirchenYoga“ und danach noch kurz in der Stadt um ein paar Dinge für die Reise zu besorgen. Am Nachmittag hatte ich Besuch von der lieben A. Ich brauchte ein Berufscoaching und sie eine Fuß-Beratung. Hätte ich ja mal einen Kuchen backen können dachte ich kurz bevor es klingelte. Dann sind mir die Zimtknödelschnecken eingefallen die ich gebacken hatte während dem fasten. Und davon hatte ich ja ein paar eingefroren. So ein Glück. Also gab es Schneckenknödel, Beratung, Coaching und vielerlei Einsichten.
**Am Sonntag ein Spaziergang mit dem Besuch aus der Hauptstadt. Zu kurz der Besuch aber ich will ja nicht meckern.
**Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensoße.

**Dann wurden die letzten Reisevorbereitungen getroffen. Denn ich gehe auf Reisen juchhee. Genaugenommen bin ich jetzt schon auf der Reise. Ich sitze im Zug nach Paris und bin etwas aufgeregt. Gestern Nachmittag bekam ich kurz noch eine kleine Panikattacke. Ob ich nicht vielleicht besser zu Hause bleiben sollte und mich eine Woche ausruhen, in gewohnter Umgebung? Kurz überlegte ich einfach zu Hause zu bleiben und es niemandem zu sagen. Einfach in der Wohnung einschließen und so tun als wäre ich weg. Niemand würde mich vermissen, das Telefon würde nicht klingeln, ich hätte himmlische Ruhe um mich herum und niemand würde mit mir sprechen oder fragen, ob ich irgendetwas unternehmen will. Ich könnte gefakte Fotos aus dem Internetz posten und niemand käme auf die Idee, das ich zufrieden zu Hause auf dem Sofa sitze. Dann machte ich mir Gedanken um die Beschaffung von Lebensmitteln. Und plötzlich kroch auch die kleine Abenteuerlust aus der Reisetasche. Weil ich gut bin im Pläne machen hier folgender Plan: Wenn ich ankomme in Paris, heute um 13 Uhr, fahre ich schnurstracks ins Hotel und darf es erst am Mittwoch wieder verlassen. Selbstverordnete Hotelruhe also. Damit hat sich in mir gleich alles so enorm entspannt, das ich ganz vielleicht schon morgen einen kleinen Spaziergang an der Seine unternehmen möchte. Denn wenn ich unbedingt raus will aus dem Hotel, dann darf ich das.

Was noch so war:

** „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante, immer noch nicht weiter gelesen. Das wird wohl zur Zeit nichts. Deshalb mache ich eine Lesepause und warte mal welches Buch meine Leselust weckt.

**Unterwegs im Zug habe ich ein wenig in einer alten Yogazeitung geblättert, eine Paris Reiseführer und die neue Missy ist noch im Gepäck.

**Dafür mit der 12ten Staffel von „Grey’s Anatomy“ begonnen. Damit war ich sehr erfolgreich.

 

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