10KW – Warum ich kein Hummus habe und die Eröffnung der Sommerresidenz

Zum letzten Mal die Tulpen. Heute habe ich mich dann wirklich von ihnen getrennt.

**Sehr aufregend war der Wochenstart am Montag. Kursstart mit vielen neuen Frauen und der immerwährenden Unsicherheit ob wohl alles klappt wie geplant bzw. ob uns wohl wegen irgendetwas Unvorhergesehenem schnell ein Plan B einfällt. Ein Plan B war nicht nötig und so waren wir erleichtert. Und haben dann den 8. März gleich genutzt um ein großes Frauenfrühstück zu veranstalten.

**Vor ein paar Wochen habe ich das Tuch einer Kollegin bewundert. Am Dienstag stand sie mit einem kleinen, hübsch verpackten Päckchen vor mir. Ich bekam einfach so ein Geschenk. Ich hab mich so sehr gefreut. Herzlichen Dank an die liebste G.

**Sehr kurzer Zahnarztbesuch. Im April bekomme ich einen Zahn gezogen. Ich fing schon gleich mal an zu schwitzen. Als ich vom Zahnarzt kam hab ich diese reizende Dame vorgefunden. Sie darf gerne mal bei mir an der Tür klingeln. Danke liebe A.&T.

**Mittwoch habe ich beschlossen: Jetzt soll die Osterdeko her. Es sind immerhin nur noch drei Wochen und davon bin ich eine Woche noch nicht einmal da. Ich trinke jetzt täglich aus der Hasentasse und Meiser Lampe schaut mir zu.

**Und dann war hui schon wieder Samstag. Und ich hatte ü b e r h a u p t nichts vor. Sondern die Auswahl zwischen: zum Yoga gehen, durch die Stadt bummeln, auf dem Balkon sitzen und Tee trinken, viel lesen, mit der A. vorm Café in der Sonne sitzen….Weil ich mich nicht entscheiden konnte habe ich einfach Alles gemacht. Und das war ganz wunderbar. Nach dem Tee auf dem Balkon war ich zum ersten Mal beim Yoga in der katholischen Kirche Sankt Familia in Kassel. Nicht weil ich etwa so sehr gläubig oder gar katholisch bin, sondern einfach weil dort eine meiner liebsten Yogalehrerinnen unterrichtet und die Gruppe bunt gemischt ist. Katholisch, evangelisch, konfessionslos, muslimisch, atheistisch, alles vorhanden. Anschließend bin ich in die kleine Kasseler shopping-Meile geradelt. Habe mir ein wenig Sushi zum Frühstück geschenkt und mich mit der Sushi-box auf eine Mauer gesetzt und den Menschen beim in-der-Sonne-sitzen zugesehen.

Stadtfein.

Und dann zweimal geblinzelt, die kenne ich doch, der K. in die Arme gelaufen. Wir hatten uns zum letzten Mal vor drei oder vier Jahren in Fethiye, in der Türkei getroffen. Freude und vorm Café in der Sonne sitzen und erzählen.

Erfolgreich zwei Hosen geshoppt. Eine Hosenkauferlaubnis erteile ich mir immer denn: Hosen und ich, wir haben es nicht so leicht miteinander. Die habe ich dann anschließend noch der A. und der T. vorgeführt.

Wieder zu hause angekommen, es war mittlerweile so ca. 19 Uhr, wollte ich noch Hummus kochen. Dazu hatte ich extra am Vorabend die Kichererbsen eingeweicht. Nochmal gewaschen, Wasser abgeschüttet, Kichererbsen mit frischem Wasser in den Topf getan und sie vor sich hin kochen lassen während ich lesend auf dem Sofa saß. Dann hat es komisch gerochen. Alles angebrannt. Mist. Kein Hummus. Wieder Kichererbsen in die Schüssel geschüttet. Die koche ich eben am Sonntag. Den Topf habe ich im ersten Durchgang mit Backpulver in Wasser ausgekocht, anschließend mit Waschpulver und am Schluss mit einem Spülmaschinentab. Selbstverständlich ist mir bei jedem Durchgang ein Mal die Reinigungsbrühe übergekocht. Ich bin eben gründlich wenn ich was anfange.

Während ich also hier sitze und vor mich hin tippe, kochen die Kichererbsen – diesmal habe ich mir sogar den laut scheppernden Timer gestellt. Es riecht seltsam, heller Qualm kommt aus der Küche bis zum Sofa gewabert. Tja, was soll ich sagen? Ich werde ja aus fehlender Aufmerksamkeit nicht klug. Und die Arbeitsplatte, die gerade mal ein Jahr alt ist, hat nun auch noch ein Brandmal vom Topf. Ich verdrehe innerlich für lange Zeit meine Augen.

**Glücklicherweise war der erste Teil vom Sonntag viel schöner. Die ganze Familie war von Erica zum brunch in einem Restaurant geladen. Also fuhr ich bei strahlendem Sonnenschein los und wir hatten eine schöne und leckere Zeit miteinander. Es folgen keine Fotos von Essen und auch sonst keine Fotos der Familie.

**Weil so schöner Sonnenschein war, habe ich auf der Rückfahrt am Hauptfriedhof in der Nordstadt gehalten und einen Spaziergang gemacht.

So rührend diese ältere Dame beim Sonntagsputz des Grabsteins.

Hinter der Friedhofsmauer.

Andere gehen auch gern auf dem Friedhof spazieren.

Mein Tagesliebling.

**Als ich nach Hause kam, war noch Zeit um die Sommerresidenz zu eröffnen. Ich habe die Nachbarin zum Kaffee eingeladen und mit ihr gemeinsam den ersten Nachmittag in diesem Jahr auf dem Balkon verbracht.

**Unter mir wohnt ein kleiner Junge mit seinen Eltern. Ich bin neidisch denn er hat eine so hübsche Osterdeko an seinen Fenstern.

Und sonst noch so:

**Ich konnte die ganze Woche mit dem Rad zur Arbeit fahren. Das war so toll endlich wieder.

**Ich habe an drei Tagen hintereinander Yoga unterrichtet. Am Mittwoch begann der neue Krankenkassen-Kurs, am Donnerstag mein regulärer Kurs und am Freitag habe ich die liebe K. vertreten.

**Endlich „Hinter dem Regenbogen“ zu Ende gelesen. Vielen Dank liebe T., ich brauche jetzt dringend etwas Leichtes, Vergnügliches. Habe mit „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante, begonnen. Habe ich vor einem Jahr geschenkt bekommen und immer noch nicht gelesen. Es liest sich gut an.

**“Die Brücke“ zu Ende geschaut. Wann gibt es endlich die 4 Staffel??

 

 

 

 

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