9KW-Sonnenschein und ein großer Geburtstag

**Jeden Tag der Woche habe ich mich über den Sonnenschein gefreut, damit war die klirrende Kälte gut auszuhalten. Auch sonst war die Woche fabelhaft.

**Der Montag begann mit einem Arbeitsfrühstück bei mir. Ich hatte die Kolleginnen eingeladen, den es plant und bespricht sich in Ruhe manchmal besser als im Büro. Da ich grundsätzlich gerne nette Menschen bewirte, hatte ich ein kleines Frühstück vorbereitet – nur weil ich faste sollen die Kolleginnen ja nicht hungern. Mit dabei waren natürlich auch die Zimtschneckenknödelknoten.

Nach dem Frühstück sind wir ins Büro gefahren und dort habe ich bis zum Abend durchgearbeitet. Danach leider keine Zeit zum Yoga zu gehen. Stattdessen zuhause etwas geturnt.

**Am Dienstag war ich gemeinsam mit der Kollegin zu zwei workshops mit angehenden Erzieher*innen geladen. Die Themen: Interkulturelle Elternarbeit  in der Kita und Leichte Sprache. Ich hatte mich schon am Abend zuvor darauf gefreut, morgens um 8 Uhr einen Spaziergang zum Gorilla machen zu können, denn der Weg führte am Nachbarschaftsfriedhof vorbei. Ich bin nicht vorbei sondern hindurch gelaufen. Und dort saß er im Schnee.

Er hat sich gewundert mich so früh zu sehen.

Beide Workshops haben Spaß gemacht. Was mich allerdings immer wieder überrascht ist, das die Teilnehmer*innen immer tun was ich sage und sich nur sehr zaghaft trauen, eigene Ideen oder Wünsche einzubringen. Ich habe den Eindruck das das nicht gelehrt wird und wenig erwünscht ist. Sehr schade. Besonders da sie einen Beruf gewählt haben in dem sie mit so vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen werden und der eine sehr hohe Flexibilität erfordert. Als Dankeschön haben wir zwei so schöne Frühlingssträuße bekommen. Dies hier ist meiner.

**Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag ruhig vor mich hin gearbeitet. Ich hatte keine weiteren Termine, das war sehr toll.

**Die Nachbarin ist endlich wieder aus Indien zurück. Sie friert sehr. Und sie hat mir eine tolle Dose und ein Massagerolldings mitgebracht. Damit rollere ich meine Finger und besonders den arthritischen Daumen. Und auch die Fußzehen. Lustiges Dings.

**Am Freitag die kranke Freundin beim Yoga vertreten, 2x eingekauft und dann Kuchen gebacken.

**Denn am Samstag hatte Erica ihren großen Tag. 85 Jahre alt ist sie geworden. Ich bin schon morgens um 9:30 angereist (nach einer 20 min Autofahrt). Ihr Wunsch waren Wurstbrote mit Gürkchen und Käsewürfel am Spieß mit und ohne Weintraube. Um halb 11 wurden die ersten Gäste erwartet (der Ortsvorsteher und vielleicht jemand vom Kirchenvorstand oder gar der Pfarrer). Und so zerteilte ich Käse und steckte Spieße hinein und schmierte Brote und stellte Bier, Wasser und O-Saft bereit. Nachdem die ersten Gäste wieder gegangen waren, hatte Erica Zeit um sich auszuruhen und ich konnte einen Spaziergang machen. Das Wetter war trüb und nicht mehr ganz so kalt und zuerst lief ich durch die Felder. Seltsame Spuren von Außerirdischen entdeckt.

Und Rehe gesehen. Ganz weit hinten. Leider sind sie weggesprungen als ich mit meiner ritzeroten Mütze und dem genauso ritzeroten Schal auf sie zu ging.

Das ist meine Grundschule in die ich bis zur 4. Klasse gegangen bin. Mittlerweile trifft sich dort der Gesangsverein und man kann sich auch Räume für Familienfeiern mieten. Im Erdgeschoss gab es nur die drei kleinen Fenster rechts und links und dazwischen eine Art Halle ohne die Glasfenster und die Tür. Und auch keine Schaukel oder irgendein anderes Spielgerät. Ach wir hatten ja nicht so viel damals.

Tolle Schaukel.

Von der Schaukel aus hat man direkten Blick auf den Ziegenstall. Da würde ich gerne mal sitzen im Sommer.

Eisscholle ohne Pinguin.

2x Bambi ganz nah.

Gerne hätte ich die liebe H. in ihrem Blumenladen besucht. Leider war ich zu spät. Deshalb bin ich durchs Dorf Richtung Wald gelaufen. Vorbei an lustigen Tieren.

Über einen Baumstamm geklettert. Überall traf ich auf Spuren vom wilden Wetter.

Zurück bei Erica erfuhr ich, das Zwischenzeitlich nochmals Gäste eingetroffen und nun schon wieder gegangen waren. Da ich das Wurstbrotkommando übernommen hatte, konnten sie in meiner Abwesenheit bewirtet werden und es waren noch welche übrig. Und so ging es dann immer weiter. Gäste kamen und gingen und Wurstbrote, Käsespieße, die Bisquitrolle mit Mandarinen aus der Dose und der Heidelbeerschmandkuchen wurden serviert.

Erica sagt: „Das war aber mal eine schöne Abwechslung heute.“ Und: „So, das haben wir nun auch überstanden“.

Und ich: habe immer mal mit mir geschimpft und meine Ungeduld mit der alten Dame weggeatmet.

**Heute habe ich allerlei Sonntagsdinge erledigt und die Nachbarskatze Juni oder Juli beim Schleichen ertappt.

**Die letzte Folge von „Die Brücke“ immer noch nicht zu Ende geschaut denn es ist ja die letzte Folge und dann ist Schluss. Das ist so schade.

**Stattdessen „Hinter dem Regenbogen“ fast fertig gelesen.

**Überhaupt kein einziges Mal mit dem Fahrrad gefahren in dieser Woche. Noch nicht mal zum Yoga, da bin ich gelaufen. Es ist einfach zu kalt gewesen. Aber in der nächsten Woche bestimmt. Es ist ja schon wärmer geworden.

 

 

 

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