8KW – Viele Worte für Kälte und noch ein erstes Mal

Das sind die orangenen Tulpen von letzter Woche. Sie haben sich etwas verfärbt und sind nun eher pinkrot. So schön.

**Die Woche fühlte sich an wie Schulferien denn unser erster Kurs war ja nun zu Ende und der nächste beginnt erst am 5. März. Beim Infotreffen für den neuen Kurs waren so viele Interessentinnen da, so das wir, etwas sprachlos vor Überraschung,  immer wieder Stühle in den Raum tragen mussten. Wir haben es uns nicht leicht gemacht mit der Auswahl.

**Am Montag Abend habe ich mal wieder „meinen“ Yoga Kurs unterrichtet, den ich im September nach 7 Jahren abgegeben hatte. Weil ich weiterhin für Vertretungen zur Verfügung stehe, habe ich mich sehr gefreut einen Teil der Gruppe einmal wieder zu sehen.

**So schönstes klirrendkaltes, knatterkaltes, hammerkaltes, eiskaltes, knirschendkaltes und sonniges Wetter in dieser Woche. Toll. Da ist sogar das Gießwasser eingefroren. Ich hatte mich schon gewundert warum trotz gießen die Christrose die Stängel hängen lässt. Sie hatte einen dicken Eisfuß.

**In der Mitte der Woche zur Thai-Massage (Füße&Beine) spaziert im blauen Sonnenschein.

**Samstag bis 11Uhr im Bett gelegen und gelesen, dabei vier Tassen grünen Tee getrunken immer mal aufgestanden um Teenachschub zu holen und mich über den Sonnenschein gefreut, der überall so schöne Schatten an meine Wände gemalt hat.

**Samstagnachmittag kam die liebste A. und bekam eine YogaTherapieEinzelstunde. Meine erste. Ich war aufgeregt, denn ich befürchtete ihr womöglich einen Arm abzubrechen. Nach einem großen Cappuccino und viel Erzählzeit ging sie dann mit allen Gliedmaßen nach Hause. Das hat mir so viel Spaß gemacht, besonders weil sie gerne wieder kommen möchte.

**Am Samstagabend hatte ich dann die Idee: Ich könnte ja am Sonntag mal Zimtschnecken backen. Hatte ich noch nie gemacht. Also hab ich mich schon mal in zwei verschiedene Schneckenrezepte eingelesen und war für den nächsten Tag gut vorbereitet.

Und so habe ich heute morgen nur einen Tee im Bett getrunken und mich anschließend, noch im Pyjama, ans Backwerk gemacht. Immer zwischen den zwei Rezepten hin und her gesprungen. Das war etwas lästig aber ich hab’s ja so gewollt denn ich konnte mich nicht entscheiden. Bei beiden Rezepten musste der Hefeteig natürlich gehen. Dazu bekommt der Teig bei mir immer eine Wärmflasche und eine Wolldecke und wird damit auf’s Sofa gebeten.

Danach würde er mit meiner neuen Rolle, ich hatte bisher keine, ausgerollt. Die Rolle ist toll. Hat mir die liebe Kollegin D. mitgebracht. Da ist so Silikon drum und es klebt kein Teig dran fest.

In dem einen Rezept wurden Knoten gebastelt, in dem anderen Rezept wurde vorgeschlagen eine Rolle zu rollen und dann immer Scheiben abzuschneiden. Nach einer Weile war die Knotgeduld zu Ende und ich habe Rollen gerollt.

Das erste Rezept sprach von 10-15 Minuten Backzeit und das Zweite von 20 -25 Minuten. Nach 15 Minuten roch es angebrannt, also schnell raus aus dem Ofen.

So viele sind es geworden. Und hübsch finde ich sie auch, so für das erste Mal.

**Drei KnotenKnödelSchnecken in ein Geschirrtuch gewickelt und damit zur Gartenfreundin gefahren. Die Gartenfreundin ist nicht nur schlau bei allen Dingen die den Garten betreffen, sondern auch wenn es um Essen geht. Ich Kommentar: „Ja, die kann man gut essen“. Da bin ich froh, denn ich werde sie morgen den Kolleginnen zum Frühstück servieren die um 9 Uhr zu mir kommen. Wie sie nun wirklich schmecken kann ich nicht sagen denn ich faste gerade. Vielleicht friere ich mir eine ein.

**Spaziergang im Sonnenschein und eisigem Wind. Dabei einen Elefanten gefunden.

Und eine Katze mit Klicker-Augen. Bei uns hießen die Früher Klickern und nicht Murmeln.

**Zurück zu Hause ein wenig geruht auf dem Sofa und dann das Arbeitsfrühstück vorbereitet. Zum Abendessen wird es heißen WasserTomatensaft geben. Klingt für einige vielleicht schlimm, ist mir aber eine Freude. Es wird ja allerorten viel über das für und wieder vom Fasten geschrieben. Ich faste seit, ich glaube, 14 Jahren. Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Es hat für mich nichts mit Religion sondern mit „ich will mich gesund und fit fühlen“ zu tun. Mir macht es Spaß und ich habe mich bisher fast immer super gefühlt währenddessen. Ich kann mich gerade nur an 1x erinnern bei dem ich sehr müde war andauernd und mich auch sonst eher unleidlich und genervt gefühlt habe. Diesmal ist es wieder sehr unspektakulär. Ich esse halt nichts und ansonsten mache ich alles so wie bisher. Aber wer weiß, manchmal kommt nach dem 10ten Tag noch so ein richtiger Juchuichkönntebäumeausreißen -Schub.

Sonst noch so:

**Leider bin ich nur 1x mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren – zu kalt.

**Ich sehe immer noch Die Brücke. Ich teile sie mir so sehr ein, aber ich befürchte in der kommenden Woche geht es dem Ende zu. Leider.

**Dafür habe ich ein neues Buch angefangen. Empfohlen und geliehen hat es mir die liebe T. Dankesehr. Hinter dem Regenbogen von Nadia Hashimi. Bis jetzt liest es sich gut an.

**Ich bin wieder fast gesund, nur der Husten ist noch bellend.

**Ich mache immer noch jeden Morgen Yoga und stehe dabei am Ende auf dem Kopf und es ist nicht mehr stockdunkel, wenn ich damit beginne, denn es wird langsam immer heller am Morgen.

**Auch heute wieder hier alles ohne Korrektur.

 

 

 

 

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