Madeira – Letzte Tage

Bevor wieder zu viel Zeit vergeht und ich nicht mehr dazu komme mich um die letzten Urlaubsfotos- und Erinnerungen zu kümmern fasse ich jetzt noch die letzten Tage zusammen.

Hier oben drüber ist eine Bananen Passionsfrucht. Und hätte ich das mal früher herausgefunden, hätte ich die Früchte frisch vom Baum probieren können. Also dann beim nächsten Mal. Ich finde sie wunderschön.

Der Weg von Monte nach Palheiro Gardens begann steil. Zuerst steil nach unten und dann steil nach oben und um die Ecke. Der erste Teil des Weges war mir schon bekannt. Ich war ihn ein paar Tage zuvor in die andere Richtung gelaufen.

Diese Ziege hingegen kannte ich noch nicht.

Sie war in einer misslichen Lage, hatte sie sich doch den Strick mehrere Male um das Geländer gewickelt und konnte deshalb nicht mehr nach unten zum frischen grünen Gras.. Keine Ahnung wie sie das geschafft hat.

Während ich die Engelstrompeten knipste, meckerte mir die Ziege ihr lautes und eindringliches „Mähhh, mähh, määähhh“ in die Ohren. Ich schaute mich um in der Hoffnung, dass vielleicht der Ziegenpeter um die Ecke kommt um ihr zu helfen. Aber weit und breit war kein Mensch in Sicht.

Also hab ich schnell den Strick gelöst, entwirrt und wieder fest gebunden. Von der Ziege kam kein dankendes „mähh“, sie war wohl zu ausgehungert.

Kurz nach der Ziege stand ich vor dieser kleinen Hütte in der vor langer Zeit eine Party stattgefunden hatte.

Danach ging es ein gutes Stück einfach immer am Wasser entlang.

Und dann waren plötzlich neben mir in den hohen Schmucklilien sehr viele Spinnengewebe.

Sie gehörten alle zur gleichen Familie und hatten 8 weiße Flecken auf dem Rücken.

Da ich es nur schwer atmend aushalten kann, mir Fotos von Spinnen anzusehen, konnte ich den Namen nicht herausfinden.

Aber die Gespinste fand ich wunderschön und faszinierend.

Immer mal kam ich an kleinen Häusern vorbei in die ich gleich einziehen wollte. Dieses ist mein Lieblings.

Und da war auch schon mein Lieblings Fotomotiv des Tages. Die rosa Lilie (vermute ich) an der rosa Bretterwand und der grünen Tür.

Ich musste mich auch noch ein paar Mal umdrehen.

Wenig später komme ich am Zwischenziel an. Das Zwischenziel ist The Jasmin Tea House.

Dort gab es unglaublich leckere Scones mit gesalzener Butter und Earl Grey Tee. Weil ich beim ersten Besuch sehr schnell alles aufgegessen hatte, bin ich ein paar Tage später noch einmal hierher gewandert und hab zuallererst ein Foto gemacht.

Außer vielen anderen leckeren Sachen und natürlich viel Tee, gibt es auch noch einen müden Hund.

Und eine schläfrige Katze.

Noch nicht ganz im Palheiro Garden angekommen und schon wieder eine unbekannte Pflanze gefunden.

Im Garten mochte ich dann diese hier am liebsten.

Einen Teich gab es auch.

Und viele Frösche die mich sehr erschrocken haben, als mehrere gleichzeitig ins Wasser gesprungen sind.

Kleine Kapelle. Irgendwie schief.

Dies ist der Traum der Gartenchefin.

Eine Iris.

So richtig viele verschiedene Blumen blühen zu dieser Jahreszeit nicht mehr. Aber ich kenne ja noch nicht mal die wenigen Blumen die blühen alle beim Namen. Was ist denn das schon wieder?

Oder diese hier mit den kleinen Häärchen (Härchen ist richtig, finde ich aber nicht so schön)?

Wenigstens erkenne ich eine verblühende Hortensie wenn ich sie sehe.

Und eine Schmucklilie mit grüner Spinne.

Auf dem Rückweg biege ich falsch ab und laufe eine steile Straße hinauf bis zu einer einsamen Bushaltestelle. Dort warte ich bis der Bus mich zurück nach Funchal bringt.

Am nächsten Tag will ich mir den britischen Friedhof von Funchal ansehen.

Weil ich zuerst an der Kirche vorbei komme, laufe ich einmal um die Kirche herum und gehe dann weiter zum Friedhof.

Der Friedhof ist leider geschlossen.

Durch die Gassen von Funchal.

Brautmoden. Geöffnet. Bin gleich wieder da!

Mosaike in den kleinen Gassen.

So ein tolles Kleid.

Kleiner Fotoladen.

Unten ein Schreibwaren Laden, oben Abendmoden.

Karten bitte hier einwerfen.

Auf Nachfrage durfte ich im Rathaus, der City Hall von Funchal, etwas herumlaufen und mich umsehen.

So schöne Kacheln dort.

An der Unabhängigkeitsstatue Praça da Autonomia vorbei und zurück ins Hotel.

Am allerletzten Morgen, nachdem ich ein letztes Mal im kalten Pool geschwommen bin, Yoga am Balkon geturnt und Tee auf dem Balkon getrunken habe, laufe ich noch einmal zum Café mit Blick über den Hafen.

Dort esse ich noch ein letztes klitzekleines Blätterteigtörtchen und lasse mich von der Bedienung auch nicht zu einem Cake of the day überreden. Ich will ein Pastel de Nata und nichts anderes. Dazu ein Galão, das ist ein Schuss Espresso mit 2 bis 3 Teilen Milch.

Während ich auf den Treppenstufen vorm Hotel sitze und auf den Flughafenbus warte freu ich mich nochmal über die schönen Bananenstauden.

Kurze Zeit später sitze ich im Flieger und fliege in den hessischen Herbst hinein.

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