Madeira – Kleiner Spaziergang am Meer

Am dritten Tag: Wanderpause.

Ich wollte lange schlafen. Hat nicht geklappt.

Aber es war kein Regenwetter und auch kein Wind und deshalb war der Pool nicht gesperrt und ich konnte vor Yoga und Balkontee schwimmen gehen. Ganz allein im Pool. Das war toll und die Poolkatze habe ich auch kennengelernt. Sie war aber zu scheu für ein Foto am Morgen.

Anschließend duschen und Balkontee. Kein Yoga. Ich war ja schwimmen. Das musste genügen an Bewegung. Die Schmucklilie in der Wasserflaschenvase hatte ich am Tag zu vor mitten auf dem Levadaweg gefunden. Lag einfach abgebrochen da. Jetzt verschönert sie mein Zimmer.

Bis 11 Uhr den Morgen auf dem Balkon verbracht. Danach wollte ich herausfinden, wo die Menschen dieser Stadt baden gehen wenn das Meer so direkt vor der Tür liegt. Bisher war ich vom Hotel aus gesehen immer nur nach links Richtung Hafen gelaufen. Diesmal also in die andere Richtung.

Ich hab mich getraut mit den Füßen ins Wasser zu gehen, ganz schön wild das Meer.

Ein paar Schritte weiter und mir ist sofort klar, dass meine Augen mein Ziel des Tages sehen. Es ist das Meerwasser Schwimmbad des Clube Naval do Funchal.

Dort habe ich den größten Teil des Tages verbracht. Krebse beobachtet.

Kleine Eidechsen beobachtet.

Eine Möwe und noch einen anderen kleinen Vogel beobachtet.

Auf’s Meer geschaut und im Wanderführer gelesen.

Am Nachmittag zurück in Richtung Hotel getrödelt.

Am Spinnennetz vorbei.

Sogar die Spinne im großen Gewebe gefunden.

Nochmal ein wenig mit der Möwe auf’s Meer geschaut.

Den Mann beim angeln beobachtet.

Die Treppe mit dem rostigen Geländer hinauf gestiegen.

Einen pinken Elefanten mit zugeschnürtem Rüssel gefunden. Seltsam.

Würde ich dort am leeren Beckenrand sitzen, würde ich genauso trübsinnig aussehen. Ich kam noch an einem weiteren Meerwasserschwimmbad vorbei. Alle waren geschlossen. Auch seltsam. Vielleicht werden sie Winterfit gemacht.

Noch schnell etwas für mein Abendessen einkaufen und dann den Berg hinauf zum Hotel. Unterwegs noch an diesem schönen blauen Haus an blauem Himmel und gelbem Kran vorbei gekommen.

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