51 KW Dezember 2021 – Jeden Tag ein wenig kälter

Aueteich

Nach einer Woche krankheitsbedingter Abwesenheit hatte ich einen sehr vollgestopften Montag. Viel Quatsch mit der Kollegin gehörte auch dazu.

Auferstehungskirche, Nordstadt, Kassel

In der Nacht zum Dienstag schien der große Mond so schön ins Zimmer. Leider war ich zu müde für ein schlechtes Foto. Am Morgen war es so knatterkalt, dass auf dem Wasserkübel eine Eisschicht war und somit wieder meine zum Einsatz kommen musste, -4°. An der Arbeit war nochmal so viel zu tun, dass ich mich nicht, wie geplant in den Urlaub verabschieden konnte.

Am Mittwochmorgen waren es -6°, und es war noch schwieriger, mit meiner Ferse ein Loch in den Wasserbottich zu treten. Ich hab jedes Bein abwechselnd je 2x ins kalte Wasser getaucht, weil das Loch zu klein war für beide Beine.

Ich dachte, ich erledige nur noch maximal 3 Stunden die letzten Dinge im Büro und mache sehr früh Schluss. Da wurde aber nichts draus und so war ich erst um 14:30 fertig. Das war ja immer noch früh gegen die letzten Tage.

Weil das Wetter so kalt und sonnig war, verlängerte ich meinen Heimweg um eine große Runde. Zuerst bin ich zum Schrebergarten gefahren.

Dort sind noch die Überreste der Stangenbohnen.

Irgendetwas blüht dort sogar noch. Ich bin mir nicht sicher was es ist – vielleicht die Blüten vom Rucola.

Das ist der Hopfen, aus dem niemals Bier wird.

Wilde Möhre.

Katze mit Glocke im Nachbargarten.

Der rote Elefant in Angelos Garten sah einen Tag zuvor noch hübscher aus, denn da war er rundherum mit Eiskristallen gesäumt. Davon hat allerdings nur die Gartenchefin tolle Fotos, denn ich hatte keine Zeit um welche zu machen.

Nach dem Garten bin ich über die Schwimmbadbrücke gefahren.

Bei aller Liebe zum kalten Wasser, auf so ein Brett hätte ich mich nicht getraut.

Die Garten- und Parkrunde war ein toller Start in die Urlaubstage, die nun vor mir lagen.

Ich freute mich sehr auf meinen Urlaub. In diesem Jahr finde ich allerdings das Weihnachtsfest, welches da so mittendrin liegt, ist etwas lästig. Mir ist einfach überhaupt nicht weihnachtlich zumute.

Donnerstag war Urlaubstag Nr. 1. Lange schlafen, Yoga, ausgiebig Tee und Kaffee und lesen. Und dann ging es in etwas schnellerem Tempo zum Einkäufe erledigen, aufräumen und alles für die Kölner Gäste vorbereiten. Es wurden 2 erwartet und sie kamen, wie so oft, in Etappen. Und während Gast 1 nach einem gemeinsamen Kaffee nochmal losging, um Freund*innen zu besuchen, begann ich mit dem Kochen vom Abendessen und wartete auf Gast 2.

Mittendrin eine Pause auf dem neuen Nadelkissen. Das hatte ich schon seit ein paar Jahren im Blick und mir ein paar Tage zuvor bestellt. Zuerst hatte ich großen Respekt vor all den kleinen Spitzen. War dann sehr überrascht, wie schnell ich nur mit einem dünnen Shirt bekleidet darauf liegen konnte.

Am Abend gab es Tepsi Kebabı – saftige Köfte mit geschmortem Gemüse vom Blech von Serayi, das Rezept gibt es hier. Bisher fand ich immer es ist eher ein Sommerrezept, aber der Besuch hatte es sich gewünscht und natürlich war es auch im Winter sehr lecker.

Freitag war ich schon um 6:30 wach. Also auf zum Markt bevor es so richtig voll wird. Sehr gute Entscheidung. Danach gab es Tee und Zeitung und ich habe darauf gewartet, dass der Besuch wach wird. Als es so weit war, haben wir Tee und Kaffee getrunken und dann hat jede*r für sich noch unterschiedlichste Dinge erledigt.

Um 14 Uhr fuhr ich zu Erica. Unterwegs habe ich viele Rehe gesehen.

Und dann den Nachmittag und frühen Abend mit Erica verbracht. Etwas später saß ich gemütlich Zeitung lesend in meiner Küche und auch sehr früh im Bett.

Am Samstag hätte ich beinahe die Abreise der Gäste verpasst, weil ich so lange geschlafen habe. Glücklicherweise bin ich noch rechtzeitig aufgewacht und wir konnten noch eine Weile erzählend in der Küche sitzen. Dort blieb ich dann auch erstmal sitzen, nachdem wir uns verabschiedet hatten. Es waren so viele dicke Zeitungen zu lesen. Schön.

Um 14 Uhr fuhr ich wieder los, um Erica für die Familienfeier abzuholen. Dort gab es eine Menge leckersten Kuchen und ich durfte zwei neue Familienmitglieder kennenlernen. Eigentlich hätten es viel sein müssen, aber die jüngsten beiden hatten sich schon verabschiedet bevor wir eintrafen. Das war schön alles, besonders weil ich einen Teil der Familien im Juli zuletzt gesehen hatte.

Zum Abendessen fuhr ich zur Gartenchefin und dem falschen Patenkind und dann wieder zurück nach Hause. -8°, ganz schön kalt draußen.

Wilde Möhre – Lieblings der Woche.

Sonntagmorgen, also heute, habe ich nach Yoga und Tee aufgeräumt und Staub gesaugt und das Bett für den Gast bezogen, der am Abend eintreffen wird. Dazwischen gab es Lesepausen und Entspannung auf dem Nadelkissen. Das macht mir Spaß. Und der Abend mit dem sehr lange nicht gesehenen Freund aus Berlin wird mir auch viel Spaß machen, da bin ich mir jetzt schon sicher.

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