45 KW November 2021 – Viel Risotto, ein zweiter Versuch Zimtschnecken und eine Tänzerin im Nebel

Montagmorgen war es mild auf dem Rad. Im Büro stand nichts Besonderes an. Nach der Arbeit lesen, lesen, lesen.

Am Abend gab es ein Sonntagsessen. Ein etwas aufwändiges Risotto mit Pilzen und Wirsing und Soße von Herrn Grün. Obwohl ich das Risotto etwas versalzen hatte, war es ausgesprochen lecker. Wird wiederholt.

Dienstag immer noch milde 8° am Morgen. Geschäftiger Arbeitstag mit sehr tiefem Mittagstief. Gerne hätte ich den Kopf neben den Salatteller sinken lassen nach dem Essen. Ich hab aber bis halb 4 weiter gearbeitete. Im Sonnenschein nach Hause gefahren, mit einem Umweg durch den herbst goldenen Park.

Ein sehr kalter Mittwochmorgen. Auf dem Weg zur Arbeit hab ich mir die dicken Winterhandschuhe an die Hände gewünscht. Verschiebe ich auf den nächsten Tag.

Kein Massage-Mittwoch, stattdessen ein Kaffee, Tee und Apfelstrudel-Mittwoch mit der Yoga Freundin. Das war auch sehr schön.

Donnerstag war es wunderbar neblig draußen. Den ganzen Tag. Das war so schön.

Freitag gab es endlich wieder Gemüsenachschub auf dem Markt. Wirsing, Champignons, Zwiebeln, Knoblauch, Möhren. Und Äpfel natürlich. Ohne Äpfel geht es nicht. Damit konnte die Risotto Woche weiter gehen.

Nach der Arbeit war ich nochmal auf der Suche nach einer neuen Strumpfabteilung. Mir wurde Müller empfohlen. Hat mich nicht richtig überzeugt. Danach war ich bei Sinnleffers. Dort gab es eine riesige Auswahl Strümpfe in einer Abteilung für sämtliche Menschen. Und ein großer Teil der Strümpfe war um 30–50 % reduziert. Ich hab jetzt 3 Paar neue Kniestrümpfe und 4 Paar neue Socken in den Farben senfgelb, rosa, lila, orange, grau, braun und beige. Plus die Socken von letzter Woche. Die sind bunt kariert mit neongelb. Das genügt nun mindestens bis zum nächsten Jahr.

Am Abend gab es Kürbisrisotto.

Der Plan für Samstag war: Um 8 Uhr aufstehen und um 10 im Wald sein. Aber dann hab ich aus Versehen verschlafen. Deshalb war ich erst um 11 Uhr im Wald.

Weil es nass und neblig war, hab ich nur aus der Ferne 2–5 Menschen gesehen.

Im Nebel hab ich eine Tänzerin gesehen.

Als ich zurückkam, hat die Nachbarsfamilie Tulpenzwiebeln im Garten vergraben. Und weil ich auch noch ein paar Tüten hatte, hab ich gleich mitgemacht.

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Gemüsesoße. Der erste Tag der Woche ohne Risotto. War schon lecker, aber ich freute mich schon auf das Sonntagsrisotto. Bisher gab es Risotto mit Wirsing und Champignons, Risotto mit Wirsing, Risotto mit Pak Choi, Risotto mit Champignons und Pak Choi, Risotto mit Kürbis.

Am Sonntagmorgen war ich um 8 Uhr wach, habe Tee getrunken und bin danach 1 Runde durch den Park gejoggt. Hatte ich lange nicht mehr gemacht. War etwas mühselig, aber schön so in der kalten Luft draußen.

Danach hab ich den Balkon und den Wintergarten für den Winter entrümpelt und aufgeräumt, Wäsche gewaschen, bin mit dem Staubsauger durch die ganze Wohnung gerollert, habe geduscht, das Bett bezogen, Hefeteig geknetet und etwas Zeitung gelesen. Die Zeitung habe ich aber nicht bis zum Ende geschafft. Zu deprimierend ist mir die Lage auf der Welt und die Corona-Lage im Besonderen.

Für den zweiten Versuch Zimtschnecken. Sie sehen vielleicht nicht so aus, aber sie waren besser als der erste Versuch am letzten Sonntag.

Jetzt bleibt nur noch am Herd zu stehen und Risotto zu rühren. Heute wieder mit Wirsing und Champignons. Und mich danach auf ein neues Buch freuen. Aber vielleicht mache ich auch Sylvesterpläne.

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