43 KW Oktober 2021 – Am Ende im Nebelwald

Montagmorgen war es sehr kalt und neblig auf dem Weg zur Arbeit. Ich trug zum ersten Mal richtige Socken, also bis über die Knöchel und auch Schuhe bis über die Knöchel, Handschuhe, eine dicke Jacke und darüber noch eine Weste und wurde den ganzen Tag nicht richtig warm.

Es war der erste Arbeitstag nach dem Urlaub und noch war alles entspannt und ich hatte genug Zeit mich zu orientieren und über das Wiedersehen mit den Kolleginnen zu freuen. Auf dem Heimweg schien die Sonne golden.

Dienstag war es dann unvermutet warm am Morgen. Also ohne echte Socken und Handschuhe auf dem Weg zur Arbeit. Normaler Arbeitstag. Der wurde mir allerdings immer mal verdorben durch den Gedanken an den Zahnarzttermin am Abend. Der war dann aber weniger schlimm als vermutet.

Klee.

Der Mittwoch begann im Heimbüro und wurde später im Rathaus fortgeführt.

Gewöhnlicher Schneeball.

Anschließend eine spontane Verabredung im Café mit der ehemaligen Yogalehrerin aus meiner Yoga-Ausbildung. Danach noch ein Termin zum Haare abschneiden. Das kam mir vor 1 Wochen in den Sinn. Am liebsten sollen sie dann sofort ab. Aber natürlich schaffe ich es immer auf einen Termin zu warten. Wenn es nicht zu lange dauert. Hat es nicht. Glück gehabt.

Danach eine kurze Fotoverabredung mit Friedrich vom Plattenladen nebenan.

Ihm wurde direkt vor dem Laden eine Baustelle mit einem kleinen Bagger aufgebaut. Dann hab ich ganz nach seinen Anweisungen los geknipst. Und danach noch ein wenig ohne Anweisungen.

Hagebutten.

Yoga Donnerstag. Sonst keine besonderen Vorkommnisse.

Erste Schlehen.

Freitag war Markttag und der Lieblingsgemüsestand war auch wieder da. Letzte Woche hatte er Urlaub. Anschließend schnell zur Arbeit und dann war endlich Wochenende.

Am Abend fand, nach wirklich langer Zeit, endlich mal wieder ein Pizza-Freitag statt. Das war toll. Und lecker. Wenn ich jetzt so überlege, wann wir uns nächstes Mal treffen werden, fällt mir auf: Es kann sein, dass das erst im neuen Jahr sein wird.

Am Samstag hatte ich keine Lust zu Erica zu fahren. Das geht mir sehr oft so. Diesmal war ich ganz besonders unlustig. Ich fuhr trotzdem und bekam, wie auch sehr oft, schlechte Laune. Alles ohne besonderen Anlass. So ist es nun mal. Auch, wenn es hier manchmal anders klingt oder aussieht.

Die schlechte Laune habe ich mir dann am Sonntag im nebligen Wald vertrieben.

Das hat gut geklappt.

Skilift im Nebel.

Barfuß auf der Rodelbahn.

Frühstückspause in Gesellschaft. Manchmal juckt es sehr am Hals.

Ich hoffe da wurde niemand verletzt.

Ich kenne mich mit Moosen, Flechten und Pilzen nicht aus, aber dieser Pilz heißt Ästiger Stachelbart – stand auf einer Info-Tafel.

Zum Hineinlegen schön.

Einen Hirsch hab ich natürlich nicht gesehen, aber hier wurde ich an ein Geweih erinnert.

Und hier an etwas Vogelartiges.

Schwarze Nacktschnecke.

Hier könnte ein Specht wohnen.

Könnte ein gewellerter Baumpilz sein.

Wald tut mir gut. Immer.

Den Nachmittag und Abend verbringe ich mit lesen und bloggen.

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2 Kommentare

  1. Sehr tolle Fotos! Das Kuhmaul! Das Vogelartige. Die ein oder andere Flechte. Der Nebel. Das Hirschgeweih-symbolbild.
    Schön.
    Und schlechte Laune muss ja auch nicht immer vertrieben werden. Geht ja gar nicht.
    Liebe Grüße!

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