39 KW September 2019 – Katz‘ & Maus und Reisevorfreude

Diesmal bin ich schlau gewesen und habe mir die letzte Woche vor den Herbstferien nur normalvoll gepackt. Ich wollte nicht wieder so abgehetzt in die Ferien starten. Das war eine gute Idee. Ich konnte am Montag ganz entspannt zum Yoga gehen und mir danach eine Kürbissuppe kochen. Erster Pürierstabeinsatz nach dem kleinen Unfall in der letzten Woche. War aufregend. Hat aber gut geklappt. Alle Finger noch dran und unverletzt. Dienstag habe ich nach der Arbeit kleine Wege erledigt und danach eine kranke Freundin besucht. Auf dem Rückweg bin ich über den Friedhof spaziert und habe eine Weile der Katze beim mausen zugesehen.

Und danach den Hasen getroffen. Er schiebt sich gerade etwas leckeres in den Mund.

Am Mittwoch Abend Yoga unterrichtet und danach Reisevorbereitungen getroffen. Donnerstag Vormittag habe ich mit meiner Kollegin noch die Frauen aus unserem aktuellen Kurs mit einem Frühstück in die Ferien verabschiedet. Das war, wie immer, sehr lecker. Es gab Ezme (das rote Zeug unten), von einer türkischen Teilnehmerin zubereitet. Hatte ich mir gewünscht. Ist etwas scharf und ich mag es sehr gern. Da sind Paprika und Tomaten und allerlei Gewürze drin.

Das Fatthe hatte eine syrische Teilnehmerin mitgebracht. Es besteht aus Hummus, geröstetem Brot, Olivenöl, Mandeln, Kichererbsen und so. Das Esse ich auch so gerne. Es gibt Rezepte in denen noch Huhn mit drin ist. Hier war kein Huhn drin und darüber war ich froh. Mein Fasten ist noch nicht lange genug zu Ende und ich möchte noch kein Fleisch essen.

Nach dem Frühstück habe ich bis 14 Uhr noch letzte Dinge erledigt und durfte mich dann schon früh in die Ferien verabschieden. Abends wieder Yoga unterrichtet, anschließend den Koffer gepackt und um 22 Uhr lag ich im Bett. Und war zu aufgeregt um zu schlafen. Ging dann aber doch ganz gut. Heute Morgen festgestellt: Mist, der Zug hat 90 min Verspätung. Also schnell zum Bahnhof um einen Zug früher zu nehmen. Und so saß ich dann im Bummelzug und trödelte nach Frankfurt. Im Zug traf ich eine ehemalige Kollegin, sie war mit ihrer Familie unterwegs in die Heimat. Fünf Jahre hatte sie ihre syrische Familie nicht gesehen und dementsprechend freudig aufgeregt war sie. Ich freute mich mit ihr. Wir kamen alle pünktlich in Frankfurt an und verabschiedeten uns am Flughafen voneinander. Ich eilte zum Check in. Dort erfuhr ich: mein Flieger hat 2,5 Stunden Verspätung. Und ich hatte im Zug noch Sorge keine Zeit mehr für Kaffee zu haben. Dazu habe ich nun ausgiebig Zeit und ein Café war auch schnell gefunden.

Und da sitze ich nun. Mit Blick auf eine leere Stuhlreihe. Und komme mir vor wie so ne hippe Großstadtbloggerin die im Café sitzt und für ihr Online Business arbeitet. Lach.

Langsam hat sich das Café um mich herum gefüllt. Eine Menge Leute sitzen um mich herum und trinken Bier und essen Weißwürste mit Brezn. Ich bin etwas irritiert, schaue mich um und stelle fest: ich sitze in einem Café mit Mottowochen die da ‚Oktoberfest‘ heißen. Hatte ich übersehen.

Mein Blick war nur suchend auf eine Kaffeemaschine gerichtet die kein Kaffeevollautomat sein sollte. Der Kaffee war wahrscheinlich gut. Ich muss ihn mir aber noch immer lecker trinken. Auch 2 Wochen nach dem Fasten klappt es noch nicht richtig mit dem Kaffeegenuss.

Jetzt muss ich mal das Lokal verlassen. Der Würstchenduft krabbelt in meine Nase und das gefällt mir nicht. Also los zum check – in.

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