36 KW September 2020 – Kalte Finger, Dahlien und viele Geschenke

Bevor es mit dem Hamburg – Ausflug weiter geht, will ich noch den Wochenbericht der KW 36 einfügen damit er nicht verloren geht.

Die Arbeitswoche ging am Dienstag los. Am Morgen war es zum ersten mal so kalt, dass ich über Handschuhe nachgedacht habe. Kalte Hände auf dem Fahrrad tun richtig weh. Aber ich hoffe, es ist erst ab Oktober nötig.

Am Abend war der Start vom neuen Krankenkassen Yoga Kurs, der erste Kurs unter Corona-Bedingungen. Es war die erlaubte Teilnehmer*innen Anzahl angemeldet und bis auf 2 Personen waren alle da. Es hat sehr viel Spaß gemacht wieder einmal eine Gruppe Anfänger*innen zu unterrichten.

Am Mittwoch hatte ich einen Abholzettel im Briefkasten und bin sofort zur Post gelaufen. Dort bekam ich einen großen, dicken Umschlag überreicht. Und im Umschlag war ein sehr hübsch eingepacktes Päckchen von der Freundin aus Köln. Außer dem Päckchen war nichts im dicken Umschlag. Kein Brief, keine Postkarte, kein Zettel. Ich mag unseren Postverkehr sehr gerne. Er findet auch recht regelmäßig statt. Mal mit und mal ohne besonderen Anlass (diesmal war der Anlass mein Geburtstag am vorherigen Wochenende) und eben auch sehr oft ohne überflüssige Worte. Aber trotzdem von Herzen. Nehme ich zumindest an. Bei mir ist das jedenfalls so.

Der Inhalt vom Päckchen war mir dann eine ganz besondere Freude. Nämlich ein Aquarell, gemalt von der Freundin aus Berlin und geschenkt von der Freundin aus Köln. Ich bin sehr gerührt und beglückt. Gleich am nächsten Tag habe ich den Rahmen gekauft und nun wechselt es immer mal mit mir seinen Platz bevor ich den letztendlichen Ort dafür gefunden habe.

Am Donnerstag hatte ich einen sehr kurzen Arbeitstag. Ich war um 13 Uhr schon wieder zuhause. Sehr schön. Ich habe die Hamburg Wäsche gewaschen, aufgeräumt und ein paar Dinge erledigt, die noch vom Umzug übrig sind. Später die Yogastunde vorbereitet und als ich dann losradeln wollte ging der Regen los. Ich hab mich schnell umentschieden und bin mit dem Auto losgefahren. Das war eine gute Entscheidung denn es hat während der zwei Yogastunden andauernd geregnet.

Da ich für Freitagabend vier Freundinnen eingeladen hatte, war ich am Morgen auf dem Markt um die letzten Zutaten für Sommerrollen zu kaufen, Reisnudeln und große runde Reispapierplatten hatte ich schon am Donnerstag besorgt. Nach der Arbeit habe ich all das Marktgemüse in Streifen geschnitten, Pilze und Tofu gebraten, den geliehenen Klapptisch aus dem Gartenhäuschen in der Küche aufgeklappt und gedeckt und mich dann noch ein wenig auf’s Sofa gelegt. Um 19 Uhr kamen die Gäste und haben mir so viele schöne Blumen mitgebracht und zwei neue Bücher habe ich jetzt auch. Das Talent beim Sommerrollen rollen war unterschiedlich ausgeprägt und die Ergebnisse sehenswert und lecker. Für Fotos war ich leider zu sehr mit rollen, essen, lachen, trinken und erzählen beschäftigt.

Am nächsten Morgen habe ich bis 9:30 geschlafen. Es hätte gerne auch noch etwas länger sein dürfen, schließlich lag ich am Samstag erst um 0:30 im Bett. Aber weil ich vor dem Einkauf mit Erica noch etwas auf dem Balkon rumsitzen wollte, bin ich aufgestanden, habe gelesen, Tee getrunken, Dinge erledigt und bin um 13 Uhr losgefahren.

Nach dem Einkauf waren wir bei meiner Cousine zum Kaffee eingeladen und hatten dafür in Erica’s Lieblings-Café eine große Anzahl Tortenstücke eingekauft. Nach Kaffee und Kuchen bin ich noch durch den Garten spaziert und habe Bekanntschaft mit einer lustigen Pflanze gemacht.

Sie heißt Gewöhnliche Seidenpflanze, Syrische Seidenpflanze oder Asclepias syriaca aber auch Papageienstrauch und meine Tante hat mir gleich gezeigt warum. Hängt man die Früchte nämlich in ein Glas, sehen sie aus wie Papageien. Ulkig. Und wenn man die Früchte aufschneidet, sind darin seidige Fäden mit Samen, so ähnlich wie bei Pusteblumen. Bisher hab ich es aber noch nicht über mich gebracht, die Früchte, die ja nun in meinen Augen Papageien sind, aufzuschneiden. Obwohl ich schon auch langsam neugierig bin. Zur Vermehrung bildet die Pflanze Rhizome, das sind so unterirdische Sprossen lese ich gerade. Und davon wird mein Onkel im Herbst für Erica und mich welche ausgraben. Dann kann ich im nächsten Jahr die lustige Pflanze genau beobachten. Außer der Papageienpflanze wachsen auch all die schönen Dahlien hier in ihrem Garten.

Am Sonntag habe ich nach ausführlichem Balkontee mit Buch bis um 13 Uhr den 1. Teil vom Hamburg Ausflug verbloggert. Danach war ich mit der Kollegin verabredet. Wir sind zum ‚bio Sommer Café‘ auf den Kastanienhof in Notfelden bei Wolfhagen gefahren.

Der Kastanienhof gehört den Eltern einer anderen Kollegin und bei Kaffee und Kuchen haben wir dann noch mehr Kolleginnen getroffen. Mehr zum Kastanienhof erzähle ich demnächst mal ausführlicher. Es liegt auch noch der Rest vom Hamburg Ausflug in der Warteschleife. Ich komme einfach nicht hinterher. Fast wünschte ich mir am Wochenende mal andauerndes Regenwetter um hier nicht dauernd hinterher zu hinken.

Aber in Wirklichkeit freue ich mich sehr darüber, dass ich bisher doch keine Handschuhe brauchte auf meinem Weg zur Arbeit am Morgen, dafür jeden Tag die Sonne schien und es nur am Donnerstag und Samstag ein paar Regenschauer gab.

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