3 KW Januar 2019 – Kino, Frost und Sonnenschein am Wochenende

Ich fange gleich mal mit dem erstaunlichsten Ereignis in dieser Woche an: Ich war im Kino. Gute Vorsätze sollte man möglichst schnell in die Tat umsetzen damit sie nicht wieder in Vergessenheit geraten, dachte ich mir. Uns so saß ich am Dienstag sehr zufrieden mit einer mittelgroßen Tüte Popcorn im Lieblingskino mit der hübschen Deckenbeleuchtung. Ich habe „Der Junge muss an die frische Luft“ geschaut. Der Film war mir von einigen Menschen empfohlen worden und ich finde sie hatten alle Recht. Traurig und lustig und ich hätte jedes Lied mitsingen können. Ich will auf jeden Fall nochmal ins Kino in diesem Jahr.

Am Mittwoch hatte ich von der Kollegin den Arbeitsauftrag „Mach doch mal ein paar Fotos von den Kindern in der Kindergruppe. Wir brauchen ganz schnell welche für die Öffentlichkeitsarbeit.“ Das hat Spaß gemacht, leider war die Ausbeute diesmal nicht so ergiebig. Da muss ich morgen nochmal losknipsen.

Zu Fortbildungszwecken habe ich einen Abend Marie Kondo beim Aufräumen von Wohnungen zugesehen. Eine Kollegin sprach darüber und ich will da mitreden können. Schon währenddessen hatte ich plötzlich große Lust auszumisten, zu sortieren und zu ordnen. Es erschien mir sogar spaßig meine Kleidung auf eine andere Art und Weise zu falten und zu rollen, als ich es bisher getan habe. Das hielt genau 2 Tage an, in denen ich allerdings keine Zeit zum Sortieren und Ordnen hatte. Heute habe ich mich dann dazu überredet. Es hat viel weniger Spaß gemacht, als ich dachte, aber ich habe immerhin drei Säcke Zeug aussortiert und T-Shirts kleiner gefaltet. Aber beim Sockenfalten hört das Vergnügen auf.

Nach dem Samstagseinkauf mit Erica, haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht. Weil Erica in den letzten 3 Monaten nicht viel gelaufen ist, ihr war das Wetter nicht genehm, musste sie auf der Bank pausieren.

Während ihrer zweiten Pause bin ich zum Hühnerhaus gelaufen. Das Hühnerhaus steht noch nicht so lange und ich war neugierig denn zwischen den Hühnern laufen auch Ziegen herum.

Am Hühnerhaus angekommen, traf ich dann sogar die Eierfrau. Sie erzählte mir etwas über die neuen Hühner, die Hühnerhüteziegen, die vier Hähne von denen nur Einer den mobilen Hühnerhauswagen verlässt, was problematisch ist denn dann wollen die Hühner auch lieber drin bleiben und vom neuen Eier Häuschen im Dorf, in dem man die Bioland Eier kaufen kann. Das Verkaufshäuschen hatte ich auch schon gesehen und mich gefragt wann denn wohl die Öffnungszeiten sind. Und erfahren: Geöffnet ist immer. Man nimmt sich die Eier und legt das Geld einfach in eine Kasse. Toll!

Ich durfte mir zwei Eier aussuchen, winkte der Ziege zum Abschied und lief zurück zur Bank, auf der Erica aber nicht mehr saß. Es war ihr zu kalt geworden und so hatte sie schon den Heimweg angetreten.

Schon die ganze Woche über war es frostig am Morgen und fast immer war eine dünne Eisschicht auf dem Wasser. Heute Morgen war es eine richtige Aufgabe die Eisschicht kaputt zu treten. Hat Spaß gemacht und war verdammt kalt. Anschließend schnell, schnell mit Wärmflasche aufs Sofa zum Buch.

Und weil auch das Mädchen an die frische Luft muss, habe ich um 12 Uhr die A. abgeholt und wir sind bei strahlendem Sonnenschein auf den Dörnberg gefahren.

Dort sind wir durch Schnee und Matsch gelaufen und haben im Café Helfensteine in der Sonne gesessen. Dort gab es eine prima Schuhreinigungsvorrichtung. Muss man halt nur den Fuß mit Schuh gerade abstreifen, so schräg wird das doch nix.

Auf dem Rückweg angehalten um Kuchen zu kaufen. Gerne würde ich mal bei Audrey frühstücken.

 

 

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