4 KW Januar 2019 – Viel Frost und kalte Finger

Ausgestattet mit Speiks an den Räder, dachte ich am Montag es sei kein Problem mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Das war es aber doch. Zwar nicht glatt aber viel zu kalt an den Händen. Die Handschuhe sind leider nicht tauglich bei mehr als -2 Grad. Da fällt mir dann immer mein Opa mit seinen „Damals in Sibirien….“ Geschichten ein und ich komme mir kurz etwas memmenhaft vor. Bevor ich keine besseren Handschuhe habe, werde ich mit dem Auto zur Arbeit fahren.

Mein zweiter Fotoversuch für die Öffentlichkeitsarbeit an der Arbeit war, trotz der kalten Finger, sehr viel erfolgreicher als eine Woche zuvor. Dabei hatte ich erschwerte Bedingungen denn ich bin in die Musikstunde geraten. Das war nicht so ganz ungefährlich denn zum musizieren ist es wichtig sich zu verkleiden und mit Verkleidung sieht man nicht immer so gut wohin man trommelt.

Bevor der Hut von Frau Doktor Sheriff nicht richtig sitzt kann es nicht los gehen. Der rosa Plastikbügel am Hals ist ihr Stethoskop.

Der Kneipp -Kübel ist ab Dienstag vollständig eingefroren. Ich ziehe und ruckele ihn in die Küche und er braucht 3 Tage um vollständig aufzutauen.

Alle Schnee&Eis Fotos sind vom Spaziergang am Dienstag, oder Mittwoch? – ich kann mich nicht erinnern. Schlimm!

Ich bin an den Wiesen hinter dem Herkules herumspaziert. Das war sehr schön. Und auch wieder sehr kalt an den Fingern.

Am Donnerstag war ich mit den Frauen aus dem dritten Kurs in der Gemäldegalerie. Ausflüge sind toll, machen so viel Spaß, wir haben immer so viel zu lachen und die Zeit ist immer zu kurz. Weil erst ab 10 Uhr geöffnet ist und die Kinder aber schon um spätes 12 Uhr abgeholt werden müssen, bleibt uns nur 1,5 Stunden.

Freitag bin ich mit der Kollegin bei normalem Wind&Matschwetter zur Neujahrsfeier gefahren. Dann fing es an zu schneien und hörte nicht mehr auf. Als wir gegen 23:30 Heim fuhren war alles still und weiß. Wenn die Stadt unter Schnee begraben ist, ist mir die Stille mit das Schönste.

Am nächsten Morgen war ich mit K. verabredet. Wir mussten eine Menge Programm in sehr kurze Zeit stecken. Wir hatten viel zu erzählen, K. wollte mit mir Yoga üben denn sie hat seit einer Weile Knie, ich wollte, dass sie ihr Ohr an mein Hüftgelenk legt während ich turne, denn ich hab ein krachendes Hüftgelenk, der gemeinsame Workshop musste weiter vorbereitet werden, Kaffee wollte gekocht und getrunken werden, K. hatte Kleidung zum verschenken mitgebracht die wir kurz sortiert haben. Haben wir alles in zwei Stunden geschafft.

Dann hab ich etwas hin&her überlegt. In der Stadt macht gerade ein Sportgeschäft Ausverkauf. Alles ist um 20% reduziert. Auch Handschuhe und Jacken. Mein Ananas-Parka ist leider schon wieder kaputt. Der Stoff ist nach 4 Jahren morsch und er reißt immer wieder ein. Ich hatte ihn gerade aus der Schneiderei abgeholt und drei Tage später war er wieder kaputt. So richtig Lust auf Stadtbummel hatte ich nicht, bin dann aber losgelaufen. Vom Schnee war nur noch Matsch übrig geblieben, deshalb leider kein Spaziergang durch den Schnee. An dem Rohbau radele ich fast jeden Tag vorbei. Diesmal hatte ich Zeit und konnte die Baustelle ausgiebig betrachten. Im Sportgeschäft gab es Handschuhe die ich auch 20% reduziert noch absurd teuer fand. Ich habe sie trotzdem gekauft und hoffe sie bringen mich für den Rest meines Lebens mit warmen Händen durch sämtliche Winter. Auch die Wind&Wetterjacke war schlimm teuer, von ihr erwarte ich ebenfalls, dass sie mich durch mindestens 3x so viele Jahre begleitet wie der alte Parka.

Die beste Nachbarin ist in die „Kosmetik zum selbst machen“ Produktion eingestiegen und hatte mir zu Weihnachten das Körperöl mit dem schönen Namen ‚Sonnenschein‘ geschenkt. Und auch die K. stellt schon seit über einem Jahr Körpercreme aus Sheabutter selbst her. Nach dem Sonnagsbad kam beides zum Einsatz.

Frisch geölt und gecremt bin ich dann zu Erica gefahren. Eigentlich wollten wir spazieren gehen. Aber Erica hatte keine Lust wegen Regenwetter und schmerzender Hüfte. Sehr schade war das. Denn stattdessen hat mich irgendein fieser Floh gebissen und ich musste mich blöd mit ihr streiten. Über nichts wirklich wichtiges. So ist das leider oft. Und schon währenddessen habe ich gewusst wie überflüssig der Streit ist und ja, ich hab auch andauernd geatmet. Das hat aber alles nichts genützt und so habe ich auf dem Heimweg angehalten, bin durch den Matsch gestapft und habe mich gefragt ob ich es in diesem Leben wohl noch schaffe mit der yogischen Ruhe und Gelassenheit.

Danach bin ich zur kranken Freundin gefahren. Ich hatte Sonnenblumenbutter und Salzmandeln zur Genesung dabei, die ich am Mittag noch schnell hergestellt hatte. Leider wurde ich mit den Worten: „Ach, ach du darfst doch nicht kommen“ begrüßt. Denn sie hat Windpocken. Die hatte ich zwar schon als Kind, aber dadurch steigt wohl das Gürtelrosenrisiko. Also stand ich an der Haustür und S. an der Wohnungstür. Wir haben kurz gejammert bevor ich gegangen bin.

Zuhause angekommen hatte ich noch ein wenig Zeit zum lesen und am Abend war ich schon wieder bei einer Neujahrsfeier. Diesmal war ich von meinen Yoga-Freund*innen umgeben und wir waren sehr lecker indisch Essen.

 

 

 

 

 

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