26 KW Juni 2019 – Über baden im Fluss, Melonen, Faszien und Feiern

Am heißen Montag sind wir mit allen Frauen aus dem Kurs in einen Park mit Bach gefahren. Dort angekommen sind wir lange durch den Bach spaziert, immer hin&her und dann gab es noch ein kleines Frühstück im Schatten.

Ich mag Füße und ich mag Wasser. Füße im Wasser sind deshalb doppelt toll.

Mehr war mir nicht möglich, auch kein Yoga, denn ich war so hitzematt. Die Mattigkeit hielt auch am Dienstag und Mittwoch noch an. Ich habe versucht ihr am Mittwoch vor der Arbeit in der Fulda entgegen zu wirken. Das ist aber nur mäßig gelungen. Das Flusswasser war auch am Morgen schon nicht mehr richtig kalt. Eine Erfrischung war es aber trotzdem.

Nachdem am Donnerstag Mittag, nach einem großen gemeinsamen Frühstück, alle Frauen in die Sommerferien verabschiedet wurden, konnten die Vorbereitungen für das Melonenfest beginnen. Zuerst waren Tische, Bänke und Zelte aufzubauen und natürlich mussten auch noch die Melonen gekauft werden. 7 Riesenmelonen aus meinem Lieblings türkischen Supermarkt. Das war schon ganz gut geschätzt und so mussten später nur noch 2 Melonen gekauft werden.

In der Zwischenzeit hatte eine Kollegin den Samowar vorbereitet und so war der Tee fertig als ich mit einer anderen Kollegin und den 7 Melonen zur Wiese kam. Die Melonen wurden in den Schatten gerollt, eine wurde sogleich aufgeschnitten, das Schwimmbecken war aufgeblasen und mit Wasser gefüllt, die Feuerwehr war auch eingetroffen und so konnte das Fest beginnen.

Das Melonenfest heißt in Wirklichkeit „Feuer, Wasser, Luft und Erde“ und ist ein Aktionsnachmittag für Kinder von 4 bis 12 Jahren.

Es gab verschiedene Bewegungsspiele, naturwissenschaftliche Experimente, Märchentheater, Musik und viele Mitmach-Aktionen. Und unseren Stand mit Çay aus dem Samowar und natürlich den Melonen. Und weil ich in den letzten Jahren immer mit großer Hingabe Melonen in Stücke geschnitten habe, nenne ich das Fest insgeheim immer Melonenfest.

Und weil Melonen zerschneiden anstrengend ist und auch das schönste Fest irgendwann zu Ende geht, war um 19 Uhr die Wiese wieder aufgeräumt und alles zusammengepackt und ich saß mit den Kolleginnen für ein Getränk  im Lokal an der Ecke. Nur der kleine Bus stand noch alleine auf der Wiese.

Am Freitag war ich nach der Arbeit mit einer Freundin verabredet die aus Bremen angereist war. Wir hatten uns lange nicht gesehen, saßen im Café und es gab eiskalten Cappuccino. Lecker. Kalter Cappuccino ist seit ca. 2 Wochen mein Getränk der Wahl.

Am Samstag und Sonntag war ich bei einem Yoga – Workshop. Wir haben uns gründlich mit Faszien beschäftigt und ich habe neue Übungen gelernt die ich dann in Zukunft in meinen Yogaunterricht einbauen werde. Schade, im Moment ist ja Sommerpause, dabei würde ich gerne sofort loslegen.

 

Nach dem Workshop am Samstag bin ich sehr schnell nach Hause geradelt, hab geduscht und mich umgezogen, um dann zur After Wedding Party vom Großneffen zu fahren. Die Party war eine Gartenparty und so wurde die Verrückte Teegesellschaft vom letzten Wochenende fortgesetzt. Es gab allerdings keinen Tee.

Was wohl an den Temperaturen lag, denn die betrugen am Samstag ca. 34°.

Glücklicherweise war für viele verschiedene kalte Getränke gesorgt. Und ab 21 Uhr wurde es ganz angenehm kühl.

Und weil hinter dem Garten ein großes Feld war, dort die Sonne so romantisch unter ging und zwei der drei Töchter meines echten (aber von mir sehr vernachlässigten) Patenkindes so gerne Fotos machen wollten, habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen und wir hatten noch eine Menge Spaß.

Am Sonntag war ich noch müde als mich der Wecker geweckt hat, bin aber trotzdem gleich aufgestanden weil ich noch Zeit für Tee auf dem Balkon haben wollte. Zuerst zum Workshop bis um 15 Uhr. Danach eine kleine Pause auf dem Sofa und um 18 Uhr war ich zum Geburtstag eingeladen. Wir haben Pizza gegessen und uns Gedanken über Flugreisen bzw. unser Verhalten zu Flugreisen gemacht. Jede von uns hat da so ihre eigenen Gedanken oder eine persönliche Regel oder auch noch gar keine Regel zum Thema fliegen. Ich hatte den Eindruck ein schlechtes Gewissen hatten wir alle. Es ist also kompliziert und noch lange nicht zu Ende gedacht und eine Lösung ist noch in weiter Ferne. Zumindest bei mir, auch wenn ich mittlerweile schon viel mehr mit dem Zug unterwegs bin. Aber eben nicht nur.

 

 

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2 Kommentare

  1. Du kennst du das Ausgleichsportal fuer Flugreisende?
    Atmosfair.
    Da drueckst du ein wenig mehr Geld ab, dieses wird aber verwendet um deinen oekologischen Fussabdruck kleiner zu machen.
    das Geld kommt Aufforstungsaktionen etc. zu.

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