27 KW Juli 2019 – Sommerferienalltag und eine kleine Reise nach Köln

Die erste Sommerferienwoche beginne ich mit einem Bad im Fluss am Morgen vor der Arbeit. Weil Ferien sind und keine Termine warten und auch die Kollegin später kommen wird als üblicherweise, kann ich mir dabei etwas mehr Zeit nehmen. T-Shirt aus, Hose aus und über den Lenker gehängt. Und weil das Wasser nur im ersten Moment frisch und kühl ist und sich dann recht schnell lauwarm anfühlt, gehe ich 2x ins Wasser um 2x den kühlen Moment zu erleben.

Am Montag Abend fahre ich zum ersten Mal in diesem Jahr zum Yoga im Park Schönfeld. Und vorher noch schnell beim Gorilla vorbei. Den hätte ich beinahe nicht gefunden, er ist völlig eingewachsen, lehnt am Grabstein und macht einen zufriedenen Eindruck und erzählt, dass er sich über die wilden Erdbeeren freut die er sich jetzt täglich zum Frühstück pflückt.

Weiter geht’s zum Yoga.  Ich muss mich etwas an die Mücken, die vielen Menschen und den hubbeligen Boden gewöhnen und dann ist es so schön wie schon in den letzten Jahren. Wer Lust auf Yoga im Park hat: hier sind die Termine und Standorte zu finden.

Dienstag besuche ich die Freundin. Sie fliegt am Freitag mit dem falschen Patenkind sehr weit weg und da will ich sie so gerne noch einmal sehen. Das Kind ist bei der Oma.

Der Hausgarten ist voller Mohn. Und während die Freundin irgendetwas pflückt, ich hab vergessen was, laufe ich durchs Gemüsebeet und knipse.

Etwas später kommt noch eine Freundin dazu. Wir erzählen, essen Mangold – Lasagne und anschließend  Espresso – Eis mit Krokant Stückchen. Sehr schlimm lecker, aber leider von einer Firma die zu Nestlé gehört – wusste ich nicht, wird nicht mehr gekauft.

Mittwoch gibt es im Büro, etwas spät für die Saison, den ersten Melonensalat. Wir freuen uns sehr und vergessen darüber ein wenig unseren Arbeitsauftrag. Ist nicht schlimm – es sind ja Ferien. Am Nachmittag fahre ich zu Erica um mit ihr einzukaufen, pflücke anschließend eine Stunde lang Johannisbeeren die wir dann gemeinsam auf dem Balkon entstielen und zurück in Kassel koche ich 18 Gläser Johannisbeer – Ameisen Marmelade. Das 18te Glas hat die Nachbarin bekommen. Die Ohrwürmer konnte ich beim entstielen fangen, die Ameisen leider nicht vollständig. Also keine vegetarische Marmelade und vegan schon überhaupt nicht. Schmeckt aber lecker.

Für Donnerstag hatte ich mir Wohnung aufräumen, waschen und packen überlegt. Dann bekam ich einen Energieschub und habe im Hinterhofgarten noch den Rasen gemäht und angefangen mit den alten Backsteinen die die Handwerker haben liegen lassen, so eine Abgrenzung zwischen Blumenbeet und Wiese zu bauen. Das war sehr mühselig weil der Boden so hart war und nun warte ich auf Regenwetter.

Freitag ist Markttag. Ich habe zwei Sonnenblumenbrote gekauft. Denn die mögen die Kölner Freund*innen so gerne. Tasche packen, fertig aufräumen und los geht’s zum Bahnhof. Dort warten schon A.&T. auf mich und dann warten wir gemeinsam auf den Zug der uns nach Köln zum CSD bringt. Der Zug hat etwas Verspätung und das bedeutet Zeit für Cappuccino. Die Zugfahrt ist kurzweilig und lustig. Wir haben nun eine neue gemeinsame Nachrichtengruppe. Sie heißt „Ruhebereich“. Im Ruhebereich haben wir gesessen und gemeinsam mit meinem, bis dahin fremden, Sitznachbarn Lärm gemacht. Nachdem wir von einer Mitreisenden getadelt und darauf hingewiesen wurden das wir uns im Ruhebereich befinden, haben wir uns Nachrichten geschrieben und uns vorbildlich benommen. In Köln angekommen sitzen wir auf der Treppe vor dem Dom weil das Treppe sitzen ein Ritual der T. ist. Ich finde Rituale gut und mache mit. Weil ich nicht rauche, knipse ich stattdessen und denke über ein T-Shirt für die Kollegin nach. Sie hat einen besonderen Bezug zu echt kölnisch Wasser.

Wir fahren noch gemeinsam mit der S-Bahn nach Nippes und dann trennen sich unsere Wege. Die beiden laufen geradeaus und ich biege gleich nach links ab. Die beiden M.&I kommen erst später, also hole ich mir den Schlüssel bei einem Nachbarn, packe meine Tasche aus, gehe nochmal auf einen Spaziergang durch Nippes, esse unterwegs Falafel mit Hummus, werde müde und laufe zurück. Bei Fahnenschmidt vorbei.

Und an der Baustelle entlang.

Während ich lesend auf dem Sofa liege kommt erst I. und später auch M. nach Hause. Wir freuen uns, uns wieder zu sehen, erzählen ein wenig und gehen dann ins Bett.

Hier ist jetzt Schluss, auch wenn erst Freitag ist. Ein kleines CSD Spezial folgt vielleicht schon morgen.

 

 

 

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