24 KW Juni 2019 – Ein Mühlenfest, ein Schulfest und ein Frühlingsfest

Weil der Montag noch ein Sonntag war saß ich bis 12 Uhr lesend auf dem Balkon. Habe dann schnell, schnell aufgeräumt und mich ausflugsfein gemacht denn ich wollte mit Erica und der lieben H. zum Mühlenfest auf dem Gut Laar bei Zierenberg. Kaum angekommen sind wir sogleich einmal um die Mühle herum gelaufen.

Hinter der Mühle habe ich sofort die Schuhe ausgezogen und bin durchs Wasser gelaufen.

Erica hat sich sehr schnell eine Bank ausgesucht und sofort mit anderen Besuchern losgeplaudert. Das Losplauder-Gen habe ich ja nun so gar nicht geerbt. Ich habe währenddessen mit H. die Mühle besichtigt in der ein Museum eingerichtet wurde. Es gab viele Informationen zum Müllerhandwerk und verschiedenen Mühlen und natürlich auch alte Maschinen zu besichtigen.

Und weil Erica immer noch keine Lust hatte mit uns herumzuspazieren, sind wir allein losgelaufen. Natürlich ohne Schuhe. An der Warme entlang und etwas später auch durch die Warme. Ich war überrascht wie toll kalt das Wasser war.

Später gab es noch Kuchen für H. und mich und Bratwurst für Erica und dann war der Nachmittag vorbei und Ericas Fazit war: „Das war aber ein schöner Nachmittag, da habe ich ja was erlebt. Denn wenn man immer nur zu hause ist verblödet man langsam.“ Nun ja, ich würde es etwas anders ausdrücken aber Recht hat sie.

Dienstag und Mittwoch gab es keine außergewöhnlichen Vorkommnisse, außer vielleicht den Rosenbusch im Hinterhofgarten der leider umgefallen ist. Deshalb habe ich nun Rosen auf dem Küchentisch.

Freitag war ein großes Fest in der Carl-Anton-Henschel-Schule in der Nordstadt. Die Grundschule als eigenständige Schulform feiert ihren 100 Geburtstag und die CAHS ist sogar 111 Jahre alt geworden. Und weil ich dort ein paar Jahre lang zwei Mal pro Woche ein Elternangebot gemacht habe, freue ich mich auf das Fest und radele am Freitag mit meiner Kollegin dort hin. Kaum um die Ecke gebogen und die ersten Kinder auf dem Schulhof entdeckt, steigen mir schon die Rührungstränen in die Augen. Im Laufe der Zeit ändert es sich nicht. Da bin ich froh, im Auftrag der Kollegin ein paar Fotos knipsen zu dürfen.

Als ich am Nachmittag nach Hause komme, lege ich mich erschöpft von all den Eindrücken, Erinnerungen und Gefühlswallungen auf mein Bett. Aber nur für eine halbe Stunde denn dann kommt der besuch aus Köln und wir sind verabredet um gemeinsam zum Yoga zu gehen. Das machen wir dann auch.

Samstag Vormittag gehe ich noch schnell alle Dinge einkaufen die ich auf dem Markt nicht bekommen habe und fahre dann um halb 12 zur Arbeit. Das Kulturzentrum Schlachthof feiert sein alljährliches Frühlingsfest, da müssen alle mithelfen und ich tue das sehr gerne. Auf dem Weg von meinem Büro, wo ich mein Fahrrad abstelle, zum Halit Platz, beobachte ich wie zwei Jungs in einem kleinen Brunnen baden. Als ich zurück gehe um noch Sachen vom Büro zu holen treffe ich sie wieder. Sie liegen kichernd auf dem Sonnendeck.

Ich freue mich über das schöne Wetter, die bunte Deko, die ich immer sehr mag, tolle Bands und den Stand von unserem Projekt an dem wir Tee aus dem Samowar ausschenken.

Natürlich gibt es wieder viele leckere internationale Speisen und die obligatorische Paella. Und dann komme ich noch an diesem Igelexemplar vorbei. Der ist zwar nicht wirklich aus Hackfleisch, sieht aber so aus und verstört mich (die ich ja durchaus noch manchmal Fleisch esse)  und auch die S. (die niemals Fleisch ißt) ein wenig. Veganer Hackigel.

Ab ca. 19:30 habe ich dann die sehr unschöne Aufgabe mit einer Kollegin an der Kasse zu sitzen. Und das hat wirklich so überhaupt keinen Spaß gemacht. Fast 3 Stunden beschimpft und manchmal sogar bedroht zu werden, weil es für die verschiedenen Bands ab 18 Uhr Eintritt gekostet hat, war kein Vergnügen und hat mir den schönen Tag und die tolle Stimmung leider etwas verdorben.

Am Sonntag beschließe ich mit dem Besuch aus Köln: Wir machen heute nichts. Deshalb gibt es vom Sonntag nichts zu berichten und der Wochenbericht kommt erst am Montag.

 

 

 

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4 Kommentare

  1. *hach* es ist immer wieder schön von dir zu lesen. Und diesmal gefällt mir ganz besonders gut das Foto mit den 2 Jungs auf dem Sonnendeck. Über die zwei süßen Kerle hatte ich mich eine halbe Stunde später ja auch noch freuen dürfen.

    Und auch die vielen bunten, von hinten auf die Frisur geschaut, Fotos sind wunderbar.

    Danke für den farbenfrohen Rückblick.

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