19 KW Mai 2021 – Noch immer kalt, trotzdem weiterhin Frühlingsblumen

Nach dem sommerlichen Sonntag gab es noch einen Montag mit 25°. Ich bin im fast Sommerkleid (hatte noch eine Leggings drunter) ins BüroBüro geradelt. Der Sonnenschein brachte gute Laune auch wenn es ein langer Tag war und ich leider wieder keine Zeit hatte ein erstes Seebad auszuprobieren. Am Abend bin ich zu Gewitter und etwas Regen eingeschlafen.

Dienstag hatte sich der Sommer wieder verabschiedet. Dafür hab ich das tränende Herz im Hinterhofgarten entdeckt. Ich hatte schon Sorge, es hätte den Winter nicht überstanden.

Im Heimbüro hatte ich viel zu tun und als Abschluss vom Arbeitstag verschickte ich zum Ende vom Ramadan Glückwunschkarten an meine muslimischen Kolleginnen.

Mittwoch zuerst ein Corona – Test, anschließend Arbeit im BüroBüro. Am Nachmittag bekam ich Besuch von der ehemaligen Nachbarin, die nun auf Lanzarote lebt. Selbstverständlich gab es Kuchen, den ich am Dienstag gebacken hatte und wir saßen, ausgestattet mit Wärmflasche, Wolldecke und offener Balkontür, in der Küche und hatten uns viel zu erzählen.

Und dann lagen 4 arbeitsfreie Tage vor mir. Hurra.

Lange schlafen (8 Uhr) am Donnerstag. Balkontee, lesen, laufen, Zeitung kaufen und weiter lesen.

Am Nachmittag bin ich zum spazieren gehen verabredet. Zuerst laufen wir durch die Aue zum Kollektivcafé Kurbad. Dort gibt es Kaffee und Zimtschnecken to go und wir finden eine Platz zum sitzen an der Fulda.

Dann laufen wir erzählend am Auebad vorbei und schauen sehnsüchtig zum uns noch immer verwehrten Vergnügen.

Im Park Schönfeld entdecken wir die ersten Gänseküken.

Später lese ich bei offener Balkontür. Auch wenn es seit Dienstag wieder frischer geworden ist und auch mindestens 1x pro Tag regnet, ist meine Balkontür immer offen. Weil zwischendurch auch immer mal die Sonne scheint und weil es sich nach Frühling anfühlt mit offener Tür.

Am Freitag war ich früh auf dem Markt. Ich hatte schlecht und unruhig geschlafen und war um 7 Uhr wach. Nachdem ich das Wochengemüse für mich und 2 kg Spargelspitzen für Erica gekauft hatte, kaufe ich auch noch einen Tulpenstrauß für sie. Letzten Sonntag war Muttertag aber wir hatten uns nicht gesehen und sie mag Tulpen genauso gerne wie ich.

Um 10 Uhr kam die Kollegin auf einen Kaffee vorbei und um 12:00 war ich so müde, dass ich mich tatsächlich nochmal ins Bett gelegt habe. Geschlafen bis 13:30 und dann schnell zum Corona – Testcenter gegenüber. Negativ.

Mit Kaffee und Kuchen im Gepäck fuhr ich zu Erica. Sie wollte gerne wieder im Friedwald sitzen und Kaffee trinken. Als ich bei ihr ankam fand sie es dann zu kalt. Ich konnte sie aber überreden. Zuerst also Einkauf im Supermarkt und anschließend Ausflug in den Friedwald.

Es war keineswegs zu kalt und so gab es Kaffee und Kuchen auf der Bank.

Während Erica auf der Bank sitzen blieb und in die Sonne schaute, lief ich barfuß durch den Wald.

Und knipste kleine Dinge: Trompetenflechten und Moos.

Zurück in Obermeiser bin ich durch ihren Garten gelaufen und habe mich über das Salomonssiegel gefreut. Allerschönst. Muss ich unbedingt im Hinterhofgarten ansiedeln im Herbst.

Zum Abschied erwische ich noch die Nachbarskatze.

Samstagvormittag sehe ich , dass sich die Tulpen Wochenendfein gemacht und Lockenwickler eingedreht haben. Ich hoffe sie halten bis zum nächsten Tag. Wenn ich mir früher diese Mühe gemacht habe, hielt die Pracht nur bis zum nächsten Aufenthalt im Freien mit Wind und Wetter. Bei Sonnenschein etwas länger.

Ansonsten bin ich am Samstag unlustig. Ich gehe zwar laufen, bleibe aber den Rest des Tages einfach zuhause. Es regnet immer wieder und ist ziemlich frisch. Lesetag.

Sonntag ist zwar das Wetter etwas sonniger aber ich lege noch einen Einsiedel- und Lesetag ein.

Schon seit ein paar Tagen sah ich bestürzende Bilder aus Israel/ Palästina. Weil ich finde, ich weiß darüber viel zu wenig, habe ich in dieser Woche verschiedene Artikel gelesen und Reportagen geschaut.

Ich war 4x Joggen: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Es war immer sehr beschwerlich und anstrengend. Nur heute war es einen Hauch leichter.

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