13KW – Schon wieder zurück und trotzdem noch in Paris im Institut du monde arabe

Sonntags schreibe ich ja gerne etwas über die vergangene Woche. Diesmal ist zusammenfassend zu sagen: Ich habe viel erlebt und gesehen. Wirklich viel. Ein wenig habe ich schon erzählt und gezeigt. Es fehlt noch so viel. Zum Beispiel das Institut du monde arabe (schöne Bilder gibt es hier noch zu sehen), in dem ich am Mittwoch war. Die südliche Glasfassade fällt sofort ins Auge. Sie ist mit Irisblenden versehen, die sich per Computersteuerung stufenlos öffnen und schließen lassen, um das einfallende Sonnenlicht zu regulieren. Das Motiv der Blenden kommt aus der arabischen Architektur und nennt sich Maschrabiyya. Es sieht sowohl von außen als auch von innen sehr beeindruckend aus.

Es gibt die Vielfalt der arabischen Welt und auch der islamischen zu Kultur entdecken, der ich mich ja bekanntlich sehr verbunden fühle. Uns so fühlte ich mich auch sofort beglückt und entspannt als ich bekannte und auch neue Gegenstände, Fotos, Filme und Skulpturen ansehen konnte. Dies ist eine der Taschen die für eine  Pilgerreise nach Mekka genutzt wurde.

Ein Wandteppich.

Die Ausstellungsräume waren hell und weit und mit viele Glas gestaltet, was ein luftiges Gefühl in mir auslöste.

Es gab eine runde Anordnung verschiedener Gegenstände zum Thema Hamam die mir besonders viel Spaß machte.

Befand man sich in der Mitte war zuerst Wassergeplätscher zu hören, was von entferntem Stimmengemurmel begleitet wurde. Schuhe schlappten über den Boden, anschließend folgten scharrende, schruppende Geräusche die ich zuerst nicht identifizieren konnte, bis mir einfiel: Ah da wird jemand mit einem Schrubbelhandschuh bearbeitet. Fast habe ich die verschiedenen Gerüche nach schwarzer Seife oder auch Arganöl wahrnehmen können als ich an den kleinen Glasgefäßen vorbei kam.

Ein Pestemal, türkisches Badetuch, sieht etwas anders aus als dieses feine Tuch in der Ausstellung.

Oder auch dieses Gewand.

Nachdem ich wieder aus dem Hamam aufgetaucht war, brauchte ich frische Luft und kletterte auf die Dachterrasse.

Dort gab es jede Menge Blick. Der dann aber sehr schnell von Regen getrübt wurde.

Später am Tag, nachdem ich einmal kurz durch und ansonsten eher um Notre Dame Drumherum gelaufen war (zu viele Menschen für mich), kam ich nochmal am arabischen Institut vorbei. Als ich mich umdrehte um noch einen letzten Blick darauf zu werfen, habe ich dann noch diese schöne Fassade entdeckt, die aus meiner Laufrichtung gesehen, nicht sichtbar war.

Gerade habe ich noch einen schönen Bericht über die Hamam-Meisterin Sarah Roeckerath gelesen. Wer möchte bitte hier entlang.

 

 

 

 

 

 

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