KW 37 – Viel Yoga, viel draußen und am Ende kein Essen

Zuallererst ist hier oben mein Lieblingsfoto der Woche. Ich wollte die blauen Blumen am Bett knipsen, den Hintergrund hatte ich nicht bedacht. Und nun finde ich es so toll. Im Hintergrund ist eines der Aquarelle von Martina Minette Dreier zu sehen.

Beim nachdenken darüber was ich so gemacht habe, stelle ich fest: ich war sehr viel mit Yoga beschäftigt in dieser Woche. Am Montag habe ich einen Kurs besucht, am Dienstag zwei Vertretungsstunden gegeben, am Mittwoch fing der neue Krankenkassenkurs an und am Donnerstag mein regulärer Kurs. Und vorbereitet wollten ja die Stunden auch noch werden, auch wenn der Plan dann manchmal über den Haufen geworfen wurde. Dazu noch jeden Morgen mein privates Yogaprogramm. Hat alles viel Spaß gemacht und könnte so weiter gehen. Eine Biegepuppe bin ich trotzdem nicht.

Am Mittwoch habe ich entdeckt, dass die Glockenrebe sich einen Weg ins Schlafzimmer sucht. Ob es ihr zu herbstlich wird?

Donnerstag bin ich mit den Kursfrauen zu den Stadtreinigern gefahren. Wir haben erzählt bekommen wie die Abfallentsorgung in Kassel funktioniert und gemeinsam den Müll in die verschiedenen Tonnen sortiert. Die Trockenhaube hätte ich nicht in den Restmüll sortieren sollen. Alles was einen Stecker hat muss abgegeben werden. Also auch der alte Globus.

Hätte ich eine alte Matratze, würde sie auch hier landen.

Auf dem Rückweg. Was wächst denn da?

Am Freitag bin ich durch den Hinterhofgarten gelaufen um mir anzusehen ob die Schnecken ein paar Dahlien übrig gelassen haben. Es sieht trostlos aus.

Bei dieser habe ich noch Hoffnung.

Und dann wachsen hier noch zwei riesige Büsche mit blaulila Blüten und ich weiß nicht was es ist. Der Nachbar der sie gesät hat leider auch nicht. Aber sehr hübsch.

Am Abend habe ich die Tomaten verkocht, die ich vom Balkon geerntet hatte und meine vorerst letzte Mahlzeit verzehrt. Denn am Samstag sollte mein Herbst-Fasten beginnen.

Und so gab es am Samstag Morgen sehr viel Tee und auch später keinen Kaffee auf dem Balkon und eine Weile im Fasten Buch lesen. Ich glaube ich faste seit ca. 14 Jahren regelmäßig zwei Mal im Jahr. Und seit dieser zeit lese ich im Fasten Buch. Immer wieder und immer wieder. Ich kann den Text fast auswendig. Aber es ist immer ein prima Ritual um mich auf’s Fasten einzustellen. Manchmal denke ich „Ach diesmal muss es nicht sein“. Aber letztendlich liege ich dann doch am Abend vor dem ersten fastentag im Bett und lese.

Bevor ich am Samstag zu Erica gefahren bin, habe ich in der Küche die Balkontür geputzt. Es war nötig. Und nun habe ich wieder Ausblick auf die Winden und die Feuerbohnen.

Auf dem Rückweg habe ich an der „Selbstpflückwiese“ angehalten. Dort gibt es in diesem Jahr auch weniger Blumen als in den vergangenen Jahren. Aber ein paar Cosmea, Dahlien und sehr viele Sonnenblumen gibt es trotzdem.

Auch die kleinen blauen Kornblumen von ganz oben. Und weil ich sie so gerne mag kommen sie hier nochmal. Und diesmal mit dem zweiten Aquarell von Minette.

Leider hatte ich den ganzen Tag über schlimme Kopfschmerzen. Kommt vom Koffeinentzug….Habe ich aber glücklicherweise nicht immer. Dagegen gab es viel Wasser, Tee und am Abend einen grünen Drink.

Heute sieht die Welt schon wieder anders aus. Keine Kopfschmerzen, stattdessen Unternehmungslust gepaart mit großer Schwäche. Also Badesachen, Tee und Wasser eingepackt und losgeradelt. Ich wollte aber nicht nur baden gehen sondern auch ein wenig herumradeln. Erster Stop wegen Schwäche in Dennhausen. Füße ins Wasser und Tee trinken.

Nächster Stop kurz vor Guntershausen. Nicht aus Schwäche sondern weil dort hübsche Steine aufgestapelt waren und ich die Füße nochmal ins Wasser halten wollte.

Im Wasser schwamm ein Tier.

Noch bis Guntershausen gefahren und dann umgekehrt denn ich wollte nicht den ganzen Tag unterwegs sein. Außerdem holte mich dann wieder die schlimme Schwäche ein. Aber ich habe es noch bis zur Badestelle an der Auebad Brücke geschafft und mich über das erfrischende Bad gefreut. Danach eine Weile in der Sonne gelegen. 24km sind jetzt nicht unbedingt eine Langstrecke, aber das war auch nicht der Plan. Zu Hause angekommen musste ich mich schon wieder hinlegen. Also sowas. Und weil Sonntag ist, wurde der Tag mit einem Wannenbad beendet. Ich war viel im Wasser heute. Und nun bin ich wieder sehr erschöpft und wie so oft gehe ich, ohne Rechtschreibkorrektur, ziemlich bald ins Bett.

 

 

 

 

 

 

 

 

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