46 KW November 2019 – Arbeitsvorbereitungen, Kinderkram und draußen im November

Die ganze Woche stand unter dem Motto: Vorbereitungen für den neuen Frauenkurs. Dazu wurde der vorherige Kurs reflektiert, Ideen für Änderungen gesammelt, Altbewährtes sortiert, überlegt, geplant, Bücher bestellt, fehlendes Arbeitsmaterial eingekauft. Am Freitag habe ich den Kursraum aufgeräumt, die Stühle und Tische zurechtgerückt und ganz am Ende die Tafel geputzt. Das ist eine meiner Lieblingsarbeiten um mich auf eine neue Gruppe von Frauen einzustellen. Das hat aber alles nichts mit den Fotos hier drumherum zu tun.

Die Fotos haben mit meiner Arbeit am Mittwoch zu tun. Ich hatte den Auftrag Fotos von der Kindergruppe zu machen.

Das ist eine Aufgabe die ich gerne erledige. Leider muckt meine Kamera momentan etwas und so bin ich nur mittelmäßig zufrieden mit den Ergebnissen.

Nach dem Fototermin bin ich mit einer langen Einkaufsliste ins blaugelbe Möbelhaus gefahren. Es fehlte allerlei Bürobedarf und weil in der Küche immer mal Geschirr zu Bruch geht, habe ich auch Gläser und Teller nachgekauft.

In den zwei Wochen in denen mein Auto untätig herumstand, ist eine Spinne eingezogen. Auf dem Rückweg vom Möbelhaus zum Büro hat sie sich direkt über dem Lenkrad abgeseilt. Wie gut, dass ich an der Ampel stand und sofort ein Beweisfoto knipsen konnte.

Freitag war Einkaufstag mit Erica. Sie wollte nach Warburg ins Reformhaus. Das Reformhaus ist am Samstag nur bis 13:30 geöffnet, deshalb war diesmal Freitag der Einkaufstag.

Genug Zeit für Kaffee & Schwarzwälder Kirsch Torte muss sein. Außer den Sessel und Tischen ist alles Fake: Büchertapete, Fake-Kamin mit knisterndem Fake-Holz. Erica sagt: “ Der Kuchen schmeckt gut und die Sessel sind so bequem. Richtig schön hier. Und so groß alles. Früher war das Café viel kleiner.“ Zurück in Kassel habe ich noch Zeit mich umzuziehen und schon radele ich zur Yoga – Vertretung.

Hurra Samstag. Endlich ausschlafen, Tee auf dem Balkon, Wäsche waschen, aufräumen, Kaffee und Buch auf dem Sofa. Wunderbar. Später fahre ich nach Mariendorf um die kranke Freundin, die ich beim Yoga vertreten habe, zu besuchen. Der Frosch befindet sich in einer besorgniserregenden Schräglage. Vermutlich fällt er in den nächsten Tagen in den Teich.

Wir erzählen uns was so los war, ich bekomme leckeres Essen gekocht und anschließend laufen wir eine Hunderunde und schauen der Sonne zu wie sie immer tiefer sinkt.

Am Sonntag ist es grau und nass und trüb draußen. Ich habe die Wahl zwischen Sofa und raus ins trübe Wetter. Weil ich frische Luft brauche entscheide ich mich für eine kleine Fahrrad – Runde, diesmal in eine unbekannte Richtung.

Einmal durch die Leuschnerstraße bis zur Herz – Jesu – Kirche und zurück durch die Brüder – Grimm – Straße.

Durch die Sophie – Scholl – Straße bin ich noch niemals gefahren. Deshalb kannte ich auch Dirtpark nicht. Park finde ich etwas übertrieben für die sehr kleine Anlage und momentan ist sie auch noch geschlossen. Dabei wäre doch jetzt genau das richtige Wetter um so richtig schön dirt zu werden bei all den matschigen Pfützen.

Briefkasten im kleinen Holzweg.

Natürlich schiebe ich mein Rad noch über den Friedhof.

Sehr lange ist es schon wieder her, dass ich den Gorilla besucht habe. Es geht ihm gut. Er mag den Herbst sehr gerne weil alle Blätter am Boden liegen und er bessere Aussicht hat. Er findet es auch nicht kalt und macht sich keinerlei Gedanken über nasse Füße. Ich überlege trotzdem ob ich ihm einen kleinen Regenmantel bastele. Vielleicht überrasche ich ihn demnächst damit – und die Friedhofsbediensteten und alle anderen Friedhofsbesucher*innen sicher auch.

Die Kapelle bekommt ein neues Dach.

Das kleine Haus in der Kohlenstraße erfreut mich immer sehr wenn ich daran vorbei gehe.

Und die Reklame der ehemaligen Geschäfte in der Friedenstrasse auch.

Zusammengefaltet bis zur nächsten Sonnensaison.

Rosenreste. Der Rest vom Sonntag findet gleich in der Badewanne und auf dem Sofa statt.

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