33 KW August 2019 – Emsiges arbeiten und am Ende der Woche wartet der Regenbogen

Die Sommerferien sind zu Ende und so begann und endete die Woche sehr geschäftig. Von Montag bis Mittwoch kam ich täglich mit Kopfschmerzen nach Hause und sehnte das Wochenende herbei. Am Donnerstag ging es mir besser und ich freute mich auf die Yogi*nis am Nachmittag. Noch vor dem großen Regen kam ich an, hatte Spaß beim Unterrichten, alles prima. Doch dann am Ende während der Endentspannung durchfuhr es mich einmal heiß von unten bis oben: hatte ich womöglich bei der Held*in II die rechte Seite vergessen? Hatte ich, Mist. Auf Nachfrage sagte eine Schülerin sie habe es gemerkt aber nichts gesagt und zwei Weiteren ist es aufgefallen als ich nachgefragt habe. Wir haben gelacht und werden am nächsten Donnerstag die fehlende Seite nachholen.

Freitag hatte ich einen Arbeitstermin vor dem mich schon die ganze Woche etwas grauste. Dann aber, ganz entgegnen meinen Befürchtungen, ging er wunderbar entspannt vorüber. Alles bestens. Zur Wochenenderöffnung war ich mit K. zum Abendessen verabredet, auf dem Heimweg kamen wir zufällig noch an der Eisdiele vorbei. So ein Glück.

Und schon stand der Samstag mit dem CSD vor der Tür. Am Morgen saß ich auf dem Balkon und war etwas lustlos. Das geht natürlich nicht. Immerhin ist der Christopher Street Day nur 1x im Jahr und selbstverständlich will ich dabei sein. Sachen gepackt, die neue Jacke umgebunden (die gab es im kleinen, recht neuen Second Hand Laden um die Ecke). Und schon radele ich los.

Treffpunkt ist der Kulturbahnhof und ich bin pünktlich um 12 Uhr da. Und viel andere auch.

Leider hatte ich nicht die aktuellen Informationen, denn der Start war erst für 13 Uhr geplant.

Und so habe ich mir einen Platz auf der Mauer gesucht und gewartet und geschaut. Matros*innen im Anmarsch.

Hier hätte ich ein tolles T-Shirt kaufen können. Aber meine Jacke fand ich auch trés chic.

Kleiner Matrose auf dem Rad.

Bis dort hinten bin ich nicht gelaufen. deshalb kann ich auch nicht sagen was da los war. Vielleicht gab es Sekt oder Selters oder Karten für die Trucks.

Ich wurde von einer Freundin entdeckt und sie setzte, legte sich eine Weile neben mich auf die Mauer.

Um kurz nach 13 Uhr geht es los.

Das erste Einhorn des Tages.

Engel haben starke Arme.

Glitter, Flitter, Glitzer, Glimmer, Schimmer, Regenbogen.

Rosen neben Regenbogen.

Bunte Schleifen.

Umwickelt.

Viele kleine Zöpfe.

Mit Vortänzer*in: YMCA. Hätte ich nicht so gut hin bekommen.

Erdbeere.

Glitzer auf der Wange und Lachfältchen.

Die Flamingos machen Pause. Plötzlich kommt der wilde Wind und sie fliegen über die Wiese. Ich springe über die Hecke und um sie einzufangen aber jemand anderes ist schneller. Sie werden gerettet.

Kurze Zeit später sind sie wieder im Einsatz.

Wer sorgt denn da für beste Party-Musik?

Miss Betty Ford natürlich. (falls das hier Werbung ist, ist sie ohne Auftrag oder so…)

Ich habe selbstverständlich nicht nur Fotos von Menschen mit hübschen Mützen, Haaren, T-Shirts, Schuhen und Strümpfen etc. und das Alles nur von hinten. Aber die darf ich nicht zeigen. Sehr schade. Für dieses Problem muss ich mir unbedingt eine Lösung überlegen.

Mit Blumen.

Erdbeersocken. Und überhaupt diese Sockenmode. Da könnte ich bei mir auch noch dran arbeiten.

Auf dem Königsplatz endet die Parade. Es wird noch einmal so richtig losgetanzt.

Ich suche mir mit einigen Freund*innen einen Platz in einem Lokal denn wir sind hungrig. Beim Essen hören wir den Abschlussreden und danach noch ein wenig der Musik zu und dann mache ich mich auf den Heimweg.

Ich laufe zum Bahnhof um mein Fahrrad zu holen und freue mich unterwegs noch über diesen Blick nach oben.

Bevor ich zu Hause ankomme, muss ich mich noch durch den Festumzug winden denn es ist auch noch Wehlheider Kirmes an diesem Wochenende. Und so leere ich meine Tasche während von draußen Deutsche Schlager geschallert werden. Wie man unten sehen kann, habe ich die Überreste von Party Knellern in der Tasche gehabt. In meinem ganzen Leben hab ich noch niemals Party Knaller gekauft oder bekommen und knallen lassen. Das war also eine Premiere. Habe ich von A. bekommen der jedes Jahr zum CSD extra aus Berlin in seine alte Heimatstadt Kassel gereist kommt. Kaugummis die die Zunge blau färben hatte er auch dabei. Wir hatten Spaß. Vielen Dank lieber A., ich freue mich auf ’s nächste Jahr.

Zu Helene Fischer Klängen ruhe ich mich etwas aus und fahre dann zur Geburtstagsfeier der liebsten Gartenchefin und Freundin. Es gibt hausgemachte sizilianische Melanzane. Darauf habe ich mich schon die ganze Woche gefreut. Dazu noch Rucolasalat, Bohnensalat, Hummus und tolle Getränke. Wir haben einen schlimm leckeren und lustigen Abend.

Der Sonntag ist zum Wäsche waschen, lesen, Kaffee trinken, bloggen. aufräumen, lesen, Staub saugen, träumen, lesen und lesen. Sonst nichts.

 

 

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4 Kommentare

  1. Liebe Simone,
    da ich deinen letzten Beitrag nicht kommentieren kann weil kein Kommentarfeld, batz ich das hier rein:

    „Weißer Schmetterling auf kleiner weißer Blume. Vielleicht ist das eine Grasnelke.“
    Duerfte keine sein, dazu passen die Bluetenblaetter in ihrer Form eher so semi.

    „Wieder eine unbekannte aber hübsche Blume mit Puschelflusen.“
    Das war einfach, es handelt sich um Epilobium angustifolium.

    „Pinke Blume. Sie ist mir nicht unbekannt aber den Namen kenne ich wieder trotzdem nicht.“
    Siehste mal, die kann ich auch nicht gut erkennen da zu viel Makro und mitohne Blaetter, gni.
    Moeglicherweise handelt es sich dabei um Armeria maritima ssp. elongata.
    Weiter als bis ssp. traue ich mich weiter runterzubestimmen, die sind sehr variabel.

    Und ich freue mich immer ueber deine schoenen Bilder und bestimmen tueich eh fuer mein Leben gerne.

    Es gruesst janz brav das Schaaf

    1. Liebes Schaaf,
      endlich ist das Kommentarproblem gelöst.
      Ich freu emich sehr über den chicen Namen der Puschelblume,
      nenne sie aber bei ihrem hübschen deutschen Namen:
      Schmalblättriges Weidenröschen – den hätte ich ohne deine Hilfe lange gesucht.
      Um die weisse und die pinke Blume werde ich mich demnächst mal kümmern.
      Und ich finde deine Blumenbestimmungsliebe sehr toll – und hilfreich.
      Grüße vom Elefanten

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