26 KW Juni/Juli 2021 – Auch im Regen leuchtet der Sommer

Ich hatte mir am Montagmorgen den Wecker extra etwas früher gestellt damit ich Zeit für Yoga…

… und auch noch Zeit für ein Flussbad am Morgen hatte. Es waren 27° vorausgesagt und so warm wurde es dann auch tatsächlich. Ich hatte viel zu tun bei der Arbeit, habe anschließend noch eingekauft und die Zitronen vergessen, den Yoga Kurs geplant und war froh, als ich am Abend im Bett lag.

Hummelanflug auf Brombeere

Am Dienstag Arbeit im Heimbüro unter großer Müdigkeit. Die begann schon eine halbe Stunde nach dem Aufstehen und verhinderte sogar einen Gang ins Heimbüro. Die Arbeit im Heimbüro bestand aus einer Online Fortbildung die mich keineswegs wacher gemacht hat. Eine Stunde vor Schluss dachte ich, ich kann die Augen nicht mehr offen halten. Ich habe aber durchgehalten und anschließend 1,5 Stunden wie ein Stein geschlafen. Das war eine gute Idee, danach konnte ich weiter arbeiten.

Am Abend bin ich mit einem Geschenk und einem Geburtstagsstrauß in der Fahrradtasche, zum Geburtstag von der A. gefahren. Sehr schön so eine kleine Geburtstagsfeier im Garten, mit Menschen die ich schon so lange nicht gesehen hatte. Auf dem Heimweg bin ich trotz geliehener Regenjacke sehr nass geworden.

Mittwoch wieder viel Arbeit bei der Arbeit und große Müdigkeit.

Nasse Margerite

Schon am Donnerstagmorgen auf dem Weg zur Arbeit bin ich das erste Mal sehr nass geworden. Wie gut, dass im Büro eine Strickjacke hing, die habe ich über den Unterrock gezogen, denn das Kleid und die Leggings hingen zum trocknen über der Stuhllehne. Als beides einigermaßen trocken war hatte ich einen Termin in einem Kindergarten. Auf dem Rückweg wieder total nass geworden. Ich war froh, dass ich das Büro nicht noch einmal verlassen musste sondern erst wieder auf dem Heimweg. Da bin ich dann zum dritten Mal nass geworden. Diesmal einschließlich Unterwäsche. Zuhause angekommen hab mir die Haare trocken geföhnt und mich ins Bett gelegt. Kalt war mir dann nämlich auch.

Am späten Nachmittag war der Start vom Yoga Kurs. Das war aufregend und schön. Ich hatte mich schon seit ein paar Tagen gefragt, ob ich überhaupt noch unterrichten kann. Aber es ist glücklicherweise wie Fahrrad fahren – ich hab es nicht verlernt und es hat viel Spaß gemacht.

Freitag hatte ich mir einen freien Tag genommen. Ich habe für solche Fälle immer ein paar Überstunden die ich abbummeln kann. Ich habe etwas länger geschlafen, denn ich hatte wohl die ganze Woche die Schlafkrankheit. Anschließend Markteinkauf und dann bin ich leider am Mittag schon wieder zu einer Beerdigung gefahren. Ein trauriger aber irgendwie auch schöner Abschied.

Weil die Kölner Freundin mir täglich Schwimmbadbilder geschickt hatte und ich schon am ersten Tag sehr neidisch war, stand ich am Samstag um 10:30 Uhr vorm Eingang vom Auebad. Eine Karte hatte ich mir vorher nicht gekauft und auch kein Zeitfenster gebucht, aber ich bin trotzdem hereingelassen worden. Richtig schwimmen statt im Fluss oder See etwas herum zu baden hat sehr viel Spaß gemacht. Leider waren die Duschen geschlossen. Also kam ich nicht in das Schwimmbadduschvergnügen. Schade. Und unverständlich, weil es in der Schwimmbaddusche immer total leer ist. Aber nicht alle Corona- Regeln sind ja logisch. Ein Schwimmbadblaues Wasserbild hab ich nur mit dem Handy gemacht und bei Instagram gepostet. Das finde ich jetzt schade. Muss ich unbedingt nachholen.

Am Nachmittag war ich mit Erica im FriedWald.

Da war es ganz besonders schön weil der Farn mittlerweile sehr hoch war und im Sonnenlicht so schön geglitzert hat.

Ich habe sehr, sehr, sehr viele Farnfotos gemacht.

Und dann gab es noch Heidelbeeren. Darauf hatten Erica und ich schon 2 Jahre gewartet. Die brauchten wohl eine Pause. In diesem Jahr hingen sie sehr voll.

Die Ausbeute von 45 Minuten pflücken war zwar übersichtlich aber sehr lecker.

Roter Fingerhut

Und ein großes Fingerhut-Paradies ist der FriedWald auch noch. Zu schön ist es dort gerade.

Auf dem Weg nach Kassel habe ich kurz am Bühl angehalten und bin noch eine Runde im kühlen Wasser geschwommen.

Gewöhnliche Eselsdistel

Weil es gestern so schön war, bin ich heute gleich wieder ins Schwimmbad gefahren.

Mohnkapseln und Eselsohr oder auch Woll-Ziest

Und danach in unseren Schrebergarten.

Rittersporn und Kronen-Lichtnelken

Da blüht gerade alles wie verrückt.

Ich habe mit der Gartenchefin und einer Freundin die Beete von unliebsamen Grünpflanzen und Blumen befreit. Allerdings nicht sehr lange, die Freundinnen waren fleißiger als ich. Das kommt häufig vor.

Immerhin habe ich noch Kirschen gepflückt und das war nicht nur eine Freude. Zuerst war die Parole 2 Kirschen pflücken, davon 1 wegen Schimmel oder Fäulnis wegwerfen. Sehr kurze Zeit später war klar: 5 Kirschen pflücken und 4 Kirschen wegwerfen. Wir waren etwas zu spät mit dem Pflücken und es hatte zu oft geregnet in der Woche.

Zinnie

Die Gartenchefin hat hat überall Zinnien gepflanzt. Eine große und eine etwas kleiner Sorte. Diese hier ist die Erste die blüht und sie ist miniminiklein.

Zum Abendessen hatte ich Mangold in Olivenöl und Knoblauch auf der Pfanne gebraten mit ein paar kleinen Tomaten.

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