21KW – Wenig dies&das dafür viel Garten

Weil die Woche gleich so schön mit einem Feiertag losging bin ich am Montag zuerst zur Schwimmrunde ins Auebad und anschließend in den Schrebergarten geradelt. Dort lag schon die I. im Liegestuhl. Es war sehr heiß und unser Auftrag war all die kleinen, jungen und zarten Pflänzlein zu gießen denn sie würden sonst vertrocknen. Allerdings waren die Wassertonnen leer denn in dem Teil von Kassel in dem sich der Schrebergarten befindet regnet es leider nie. Ein Teil der Pflanzen würde also vermutlich vertrocknen und der andere Teil von Schnecken gefressen werden. Hier zum Beispiel der Broccoli. Aber auch die kleinen Bohnensprösslinge wurden schon angefressen. Jedes Jahr die gleiche Sorge.

Der Apfelbaumrose (es ist eine Rambler-Kletterrose) geht es gut. Der Apfelbaum unter der Rose ist allerdings nicht mehr so richtig am Leben – die Äpfel haben leider nach eher nichts geschmeckt und deshalb sind wir nicht ganz traurig. Und wenn dann die Rose erstmal blüht können wir es vor Ahhhh und Ohhhh kaum aushalten.

Wir lagen sehr lange einfach nur im Liegestuhl herum und als die Zeit zum gießen kam haben wir beschlossen den Gartenschlauch zu benutzen. Das tun wir nicht oft denn die S. ist ein sparsamer Mensch und ich wäre gerne ein wenig sparsamer, es gelingt mir nicht so gut. Also haben die I. und ich überlegt den Schlauch zu benutzen und der S. vielleicht einfach nichts zu verraten. Sie sollte sich einfach nur über die geretteten Pflanzen freuen. Also habe ich 20 kleine Minuten die Beete gewässert. Am Dienstag, als es gerade schön regnete, bekam ich die Nachricht von der lieben S., dass sie am Morgen 2 Stunden! lang den Garten gewässert hätte. Mit dem Schlauch von A. (das ist ihr Vater), quer von seinem Garten zu unserem. Also sowas, eine Wasserdiebin.

Am Mittwoch hat es morgens noch immer geregnet und ich habe beim Tee trinken vom Balkon in eine Pfütze geschaut.

Weil wir unsere Teambesprechungen aus „ruhigem Raum Mangel“ gerne privat abhalten, gab es wieder ein leckeres Frühstück bei der Kollegin. Es war toll und gab etwas, was aus Kichererbsen, Yoghurt, Olivenöl und noch irgendetwas bestand und ich hab den Namen vergessen weil ich ihn nicht aussprechen kann. Frei übersetzt wahrscheinlich: schlimm leckerer syrischer Kichererbsenyoghurtdings. Sehr fein.

Am Freitag zuerst der Wocheneinkauf für Erica und anschließend Teile des Gartens vom blühenden Gras befreit. Erica hat leider immer noch Hüfte und kann nicht so richtig was tun im Garten. Im Garten ist viel Gras überall. Hier gab es mal viele Himbeeren, die wurden schon letztes Jahr vom Gras verdrängt und haben sich irgendwie in Luft aufgelöst. Es gibt nichts was auf ihren Verbleib hinweist. Seltsam. Nur die Gitter stehen, aber auch sie weisen das Gras nicht in irgendwelche Schranken.

Hier habe ich schon Gras entfernt.

Am Samstag zur Schwimmrunde gefahren, dann schnell nochmal nach Hause und dann schnell zum Büro denn dort war ich mit der Kollegin verabredet um gemeinsam mit ihr und noch zusätzlichen Kolleginnen beim alljährlichen internationalen Frühlingsfest vom Kulturzentrum Schlachthof zu arbeiten. Das Wetter war super und wir hatten einen schönen Nachmittag. Was ich gesehen habe (außer Menschen die ich nicht mehr zeigen darf):

Heute hab ich schon vor der Schwimmrunde die Bettwäsche in die Maschine gesteckt und während sie gewaschen wurde Tee und Kaffee auf dem Balkon getrunken und mich über die kleine Blume gefreut deren Namen ich vergessen habe und die bald blühen wird.

Danach schnell die Wäsche aufgehangen und ins Schwimmbad geradelt. Anschließen wollte ich gerne an der Fulda eine  Kaffee trinken, leider war das Café zu. Es öffnet sonntags erst um 13 Uhr. Schade. Unterwegs bin ich an schönen Glashäusern vorbei gekommen.

In ein anderes Café gefahren. Es ist neu und um die Ecke und war mal mein Lieblings-Café. Jetzt ist alles neu. Und auch schön, wirklich, sonst würde ich lügen. Aber es ist eben nicht mehr „mein“ HausCafé. Also muß ich mich erst dran gewöhnen, noch ein wenig beleidigt und mäckelig sein und dann finde ich es sicher auch bald prima. Der Cappuccino jedenfalls war sehr gut. Und es gibt auch hübsche Kissen. Mehr Zugeständnisse mache ich aber heute erstmal nicht.

Kurz bevor dann der große Regen kam bin ich in den Garten geflitzt und habe schnell die Wäsche gerettet. So ein schöner Regenschauer. Eine meiner liebsten Beschäftigungen ist es ja dem Regen zuzusehen und ihn plitschern, plätschern und rauschen zu hören.

Alles in Allem war ich wirklich viel draußen die ganze Woche über. Das war sehr schön. Mal abgesehen vom Schrebergarten und Erica’s Garten war ich auch noch fast jeden Tag kurz im Hinterhofgarten und auf dem Balkon mit gießen, säen, pflanzen beschäftigt.

Dienstag und Mittwoch habe ich jeweils am Abend eine Yogastunde vertreten und am Donnerstag war mein regulärer Kurs. Da dazu für mich auch immer  eine Vorbereitung gehört, hatte ich genug zu tun. Und dann macht es immer so viel Spaß.

Am Mittwoch bekam eine Nachricht von der lieben K.: „Heute Massage. Und danach Kaffee?“ Oh weh, hatte ich ganz vergessen. Natürlich hab ich „Ja“ gesagt und das war eine super Entscheidung. Wir waren beide fast betrunken nach der Massage.

Gerade noch schnell das Bett mit der frischen Wäsche bezogen und das bunte Klimpergedingsel aufgehängt.

Ummus gemixt und parallel Nudeln&Salbei&Knoblauch mit Joghurt gekocht. Jetzt wird gegessen und dann nur noch in die Luft oder das Buch geschaut. Und vielleicht noch die Amsterdam -Tasche schon ein wenig bereit gestellt. Denn am Mittwoch geht es los und ich vorfreue mich schon so. Juchheee!

Und weil ich machen kann was ich will hier und auch lassen kann was ich will, bleiben heute wieder alle Fehler da wo sie sind.

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Also: ich möchte gerne bei der dachterrasse beraten werden, z.B., was Rosen angeht.
    Ich möchte gerne das syrische Joghurt gedingse essen. Ich möchte gerne deine salbeinudeln probieren.
    Mir gefällt dein buntes Balkonklimpergedingse sehr gut und du darfst noch Menschen fotografieren aber nur unter bestimmten Umständen. Es wäre zu schade, würdest du damit aufhören, wo du ohnehin sehr umsichtig bist mit dem veröffentlichen.
    Noch was? Schön zu lesen alles. Du machst es richtig! Danke.
    Soll mir stetes Vorbild sein!

    1. Liebe Smilla,
      ganz besonders gerne berate ich Dich zum Thema Dachterrasse und Rosen. Und wenn ich mir das Rezept vom syrischen KichererbsenJoghurtdings habe erklären lassen dann lade ich Dich sehr gerne dazu ein. Ich hätte sogar schon eine Idee wann das sein könnte, da gäbe es dann außerdem noch etwas mit Erdbeeren. Und den Rest der Dinge, also die Fotos und so, die gibt es ja nun weil Du doch das Vorbild für mich bist. Deshalb: ebenfalls weiter machen und vielen Dank!

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