Der erste Tag im Jahr

Nachdem der letzte Tag im Jahr gestern um 23 Uhr zu Ende war (Ich war einfach zu müde und konnte nicht länger warten. Worauf denn auch eigentlich? habe ich mich gefragt und bin ins Bett gegangen.), war ich hier im Haus die Erste am Morgen. Also ab auf die Dachterrasse mit Teetasse (Ist sie nicht wunderschön? Davon stehen 2 Stück im Küchenregal.) und Yogateppichtuch.

Um 8:45 bin ich in das wirklich sehr kalte Meer gerannt. Ich war die Einzige – „diese Touristinnen“ mögen sich die Marokkaner*innen gedacht haben, und innerlich die Augen verdengeln, die in Daunenjacken, dicke Hosen und Winterboots gekleidet sind. Nach Kaffee am Strand eine heiße Dusche zu Hause. Durch die Gassen getrödelt, ein Tee mit Rose..

Über Katzen gestolpert…

Anderen Katzen neugierig hinterhergeschaut und nichts interessantes entdeckt – was die wohl immer so sehen?

Ein kleines Mittagsfrühstück, lesen am Strand, noch ein kleiner Kaffee und so ist der erste Tag im neuen Jahr dahingeflossen. Und weil es eine so ungewohnte Umgebung für einen Neujahresbeginn ist, fühlt es sich eben auch nicht so an. Immer wenn ich daran denke, finde ich es seltsam und fühle mich zwischendrin auch immer Mal so. Keine Spur von Jahresrückblicksambitionen oder Plänen für das neue Jahr. Womöglich kommt das noch, wenn ich wieder zurück bin. Stattdessen rumtrödeln und rumbummeln und mich freuen.

Freundinnen.

Geschwister.

Familie.

Möwengetöse.

Gitarrenmusik.

Die Sonne ist unter gegangen…

und der Mond sagt „Selam“

Zurück zu Hause macht der nette Vermieter gerade den Kamin an, ich bekomme ein Bier und wir sitzen lesend, schreibend, plaudernd und Musik hörend auf den dicken Kissen. Schön hier.

 

 

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