29 KW Juli 2021 – Kochen, lesen, schwimmen und barfuß laufen

Die Sommermisere ist in dieser Woche etwas in den Hintergrund gerutscht. Aber ganz verschwunden ist sie noch nicht.

Nach der Arbeit habe ich im Elvan Supermarkt eingekauft. Das hat Spaß gemacht denn es war schöne Opferfest Stimmung. Ich habe das Gemüse für den Besuch zum Abendessen am Dienstag und am Mittwoch eingekauft. Und vergessen, dass erst Montag war und ich dafür auch ein Abendessen brauche. Also nochmal am anderen Supermarkt gehalten und alles für Melanzane eingekauft. Ich hatte große Kochlust und habe dabei immer an Angelo gedacht. Es war lecker, wobei ich natürlich niemals an die Melanzane von Angelo herankomme.

Dienstag und Mittwoch habe ich das gekauft Gemüse verkocht. Am Dienstag, da war auch zufällig Opferfest, gab es den Imam der in Ohnmacht fiel weil es so lecker war (Imam Bayıldı). Den habe ich mit der A. verspeist, wir hatten lange keinen ich koche für A.– Dienstag mehr.

Am Mittwoch habe für eine andere A. gekocht, eine ehemalige Kollegin. Da gab es Spitzpaprika mit Reis-Rosinen-Füllung ohne Rosinen weil die A. die nicht mag (Üzümlü Biber Dolması). Auch sehr lecker. Nur etwas zu scharf – aber nicht für mich. Mit der A. tausche ich immer Buch- und Serientipps und das war diesmal wieder sehr erfolgreich.

Donnerstag haben wir zu internen Werbezwecken etwas Quatsch gemacht. Die Handpuppen hat die Schwiegermutter einer Kollegin gebastelt und wir sind ganz hingerissen. Besonders das Krokodil und den Löwen finden wir toll. Und die Puppe mit der Brille und den Zöpfen. Ach eigentlich jede einzelne – es sind ca. 20. Danach hatte ich Pech. Da ist mein Handy verschwunden. Verlegt, verloren, geklaut. Ich habe keine Ahnung. Ich hab lange gesucht, die Kolleginnen auch, überall und immer wieder alles von oben nach unten, von rechts nach links gedreht, in sämtlichen Nischen, Ritzen und unter Papierstapeln. Es war nicht zu finden. Sehr blöd. Deshalb gibt’s auch keine Fotos vom leckeren Essen. Das Essen hatte ich schnell mit dem Handy geknipst. Keine Zeit für Kamera holen weil Hunger.

Wie gut, dass zuhause noch das alte Telefon im Schrank lag. So konnte ich wenigstens über Sozial Media Dienste der Kölner Freundin mein Leid klagen. Und vom Yoga Raum ein Foto machen. Die Sonne schien herein und die Blumen haben so schön geleuchtet. Wieder zu unterrichten macht viel Spaß und ich habe bis jetzt am nächsten Tag immer etwas Muskelkater gehabt.

Freitag hatte ich frei und konnte ausschlafen. Weil ich gerade nicht so gut schlafe in der Nacht, ist es toll, wenn ich morgens etwas länger schlafen kann. Dann gab es Yoga, Balkontee und Balkonkaffee und dann Markteinkauf. Es gibt immer noch sehr leckere Erdbeeren. Jede Woche befürchte ich, es könnten die Letzten gewesen sein.

Nach dem Markt hab ich meine Tasche gepackt und wollte mich gerade auch den Weg auf’s Land und ins Yoga Haus machen, da kam die Post. Sie brachte mir einen Briefumschlag der Telefongesellschaft mit der neuen SIM Karte – ich hatte die alte sperren lassen. So ein Glück und so blitzschnell ging das. Hätte ich nicht erwartet und denke jetzt etwas weniger pessimistisch über den Service von Telefongesellschaften. Gut gelaunt fuhr ich nach Mariendorf.

Und wurde, wie immer, vom Frosch begrüßt.

Den Rest vom Nachmittag habe ich lesend auf dem Liegestuhl verbracht.

Am Samstag war ich früh wach. Zuerst Yoga, dann barfuß durch’s Morgentaunasse Gras, dann Tee am Teich beim Frosch, danach Kaffee auf dem Dach und dann schwimmen im Schwimmbad Immenhausen. Ich war zu früh, durfte aber trotzdem schon rein. Das Hallenbad öffnet um 8 Uhr und das Freibad um 10 Uhr. Weil es zur Zeit nur einen Eingang gibt, durfte ich herein und dann auch gleich durchgehen ins Freie. Ich mag das Freibad so gerne, weil das Wasser so kalt ist obwohl es geheizt wird. Zuerst waren wir für 10 Minuten zu zweit im Wasser, dann war ich 30 Minuten allein und danach kamen einige ältere Schwimm Damen. Sie schwimmen plaudernd hin und her. Meistens Brustschwimmen, manchmal eine Bahn auf dem Rücken. Vielleicht werde ich auch mal eine Schwimm Dame. Vielleicht bin ich aber auch schon eine. Allerdings schwimme ich noch mit Brille und Kopf runter und selten mal auf dem Rücken aber ich finde ich bin auf dem Weg dahin. Schön.

Nach dem Schwimmbad gab es ein kleines Frühstück und noch einen Kaffee. Danach Einkauf mit Erica. Diesmal mit entspannten Nerven. Ach könnte es doch immer so sein.

Später noch ein barfuß Spaziergang an den Kühen vorbei und dann in den Wald hinein.

Am Abend gab es was mit Mangold und lesen auf dem Dach bis es dunkel wurde.

Nun ist das Buch zu Ende. Sehr gerne gelesen. Arezu Weitholz, Beinahe Alaska

Heute Morgen gab es wieder Yoga, Tee am Teich und Kaffee auf dem Dach – mit neuem Buch. Dann war mir kalt und ich hab auf dem Bett weiter gelesen. Dann die Tomate gegossen und die Pflanzen in der Wohnung.

Danach meine Sachen eingepackt. Ich wollte früh zurück in Kassel sein um noch die Wäsche zu waschen, das Bett zu beziehen und aufzuräumen. Das hat alles gut geklappt.

Im Hinterhofgarten wächst alles ganz prima. Die Wäsche ist trocken und ich habe sie gerade wieder hoch geholt.

Der Hinterhofhimmel ist noch hell. Aber ist ist schon bald Zeit das Licht aus zu knipsen.

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