24KW – Ein Freundin-Geburtstag in Stuttgart und eine traurige Nachricht

Im Hinterhofgarten blühen gerade die Margeriten so wunderschönst

Nach Berlin ging es am Dienstag (was genau am Dienstag war gibt’s bei 12von12 im Juni zu sehen) gleich mit Stuttgart weiter. Noch etwas müde zum Geburtstagsfrühstück im Hotel gegangen, denn meine längste Freundin Smilla hatte Geburtstag. Dort gab es Plastik Knödelblumen auf dem Tisch…

… und Päckchen wurden ausgepackt.

Dann das Taxi gerufen, es sollte ja eine Ausstellung eröffnet werden und zwar die von der Geburtstags-Smilla.

Da diese aber mit Vorbereitungsgesprächen beschäftigt war, bin ich mit ihrer Kollegin durch den Stuttgarter Bahnhof gelaufen bzw. habe ich die große Baustelle mit sehnsüchtigen Blicken beguckt und etwas geknipst. Wen das wundert: Ich habe eine große Schwäche für Baustellen.

Gegenüber haben andere das Gleiche getan.

Viel später habe ich erfahren, das man eine Baustellenführung buchen kann. Da war es aber schon zu spät. Nun überlege ich ernsthaft nochmal nach Stuttgart zu fahren und mich dafür anzumelden. Vermutlich habe ich noch sehr lange Zeit für diesen Ausflug, denn wirklich flott geht es wahrlich nicht voran.

Dann ging es endlich los. Nach der Rede und allen anderen Formalitäten war die Anspannung wie weggepustet und es konnte gelacht werden. Da ist sie. Meine längste Freundin Smilla, die Fotografin, die bei ihrer Vernissage, für ein Fotosprojekt im Auftrag der Deutschen Bahn Stuttgart, auch noch Geburtstag hatte.

Sekt gab es auch. Und einen Geburtstagsstrauß.

Und natürlich Häppchen – von denen ich mit Sicherheit die meisten gegessen habe. Wirklich wahr.

Die Fotos hängen in 3 (oder 4?) Zugängen zu den Gleisen und sind riesengroß. Hier sind mehr davon zu sehen.

Ungefähr genauso groß ist mein stolz auf die Freundin. Allen Leuten, die auf ihrem Weg zum Zug schnell daran vorbei gelaufen sind, hätte ich am liebsten zugerufen: „Hey, sofort stehen bleiben und Fotos ansehen!“.

Etwas später am Tag waren wir Erdbeerkuchen essen. Das gehört sich so für einen Juni-Geburtstag und ist eine Art Tradition zu Smillas Geburtstag. Da fällt mir gerade ein: im letzten Jahr gab es keinen Erdbeerkuchen. Stattdessen einen Blick über unser beider Herzensstadt Istanbul. Das war großartig. Aber ich schweife ab. In Stuttgart gab es also Erdbeerkuchen und einen Hirsch auf dem Dach.

Wir stiegen gemeinsam in den Zug, ich musste ihn aber in Mannheim verlassen und in den Zug nach Kassel umsteigen. Zuhause angekommen erreichte mich die sehr traurige Nachricht von einem Todesfall in meiner Familie. Gefühlsmäßig waren dann die nächsten Tage von Nachdenklichkeit und Trauer bestimmt und großem Mitgefühl für die, die ganz unmittelbar betroffen sind.

Nach der Trauerfeier am Samstag bin ich später am Nachmittag nach hause gekommen und die Erschöpfung von der Anspannung während der Feier machte sich bemerkbar und so habe ich mich hingelegt und bin sofort für eine Stunde in Tiefschlaf gefallen. Zum Glück gab es nichts mehr zu tun für den Rest des Tages. Ich habe Hummus gekocht und mir ein wenig die Blumen auf dem Balkon angesehen. Manchmal soll ja so alles drauf sein auf einem Foto, hier ist das so. Die kleine rosa Blume, die ich gerade so gerne mag, der getrocknete Blumenkranz um den Topf herum den ich zu meinem 50 Geburtstag, den ich in Istanbul verbracht habe, von Smilla auf den Kopf gesetzt bekam und die Spitzen der Callas im linken Blumentopf, die ich mir aus Amsterdam mitgebracht habe-statt Tulpenzwiebeln, alles drauf.

Für heute hatte ich mir vorgenommen vielleicht mal um 9 Uhr am Morgen auf das Dach der Grimmwelt zu klettern und dort mit anderen Menschen Yoga zu üben. Gibt es von jetzt an jeden Sonntag von 9-10Uhr, organisiert und unterrichtet von Dein Yoga – The art of being present. Und ich habe es tatsächlich hinbekommen um 9 Uhr dort zu sein. Obwohl ich am Sonntag gerne länger im Bett und anschließend auf dem Balkon herumlungere. Wie es war? Yoga mit Blick, wenn meine Augen nicht gerade geschlossen sind, ist einfach toll. Danach bin ich sofort ins Schwimmbad geradelt, zum schwimmen und auch in der Hoffnung meine verlorene Badehose wieder zu bekommen. Leider wurde sie nicht abgegeben. Schwimmen war trotzdem schön. Allerdings war ich eine bleierne Ente denn nach 60min Yoga war ich nicht mehr ganz so fit. Auf dem Heimweg ein Stückchen Riesenrad gesehen.

Und eine Katze am Fenster.

Und in der kommenden Woche bleibe ich einfach mal in Kassel. Zuhause ist es auch schön.

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