Wadi Rum – Für einen Moment in der Wüste

Am Morgen noch ein letzter Blick über Petra und auf die Baustelle.

Und schon sitze ich wieder im Bus auf dem Weg nach Wadi Rum in die Wüste. Die Fahrt ist so schön, ich lehne den Kopf ans Fenster und träume in die Landschaft hinein.

In der Pause fallen mir zum ersten Mal die kleinen Dingselchen von unserem Busfahrer auf.

Nach ungefähr einer Stunde sind wir schon da. Im Visitor Center kurz in den Jeep umsteigen um damit durch die Wüste zu holpern. Hätte ich mir ja auch niemals träumen lassen, dass ich einmal mit einem Jeep statt Dromedar oder zu Fuß durch die Wüste fahre.

Wir halten an um auf eine große Sanddüne zu klettern und Fotos zu machen. Ich laufe rum und mache Fotos von unten.

Beim nächsten Mal halten wir für die Felszeichnungen im Jebel Faishiyya.

Alle bleiben unten. Ich klettere ein wenig oben rum. Unverbesserlich ich. Schlimm.

Freude über Dromedarpfötchen.

Nächster Halt am großen Zelt. Es gibt Tee und eine Katze.

Nachdem sie von vier verschiedenen Menschen gekrault, getragen, gestreichelt und mit Worten besäuselt wurde, reicht es ihr und sie springt davon.

Wie es eben Katzenart ist.

Und schon ist der Wüstenmoment vorbei. Wir brausen zurück und am frühen Nachmittag komme ich in Aquaba an und nun das Allerbeste: Ab jetzt bin ich FREI! Hurra hurra… Ich laufe Richtung Meer und finde gleich mein Lieblingsmotiv für die nächsten Tage.

Es ist Wochenende und richtig viel los am Strand.

Gelb.

Am Abend im Bett hadere ich wieder ein wenig mit mir herum. Denn eigentlich wollte ich mindestens eine Nacht in der Wüste bleiben. Das hatte ich auch schon fest eingeplant – und dann wieder abgesagt, an dem Tag an dem ich mich so blöd und unzulänglich fand. Aber weil ärgern nichts ändert, habe ich schnell damit aufgehört und bin mit einem sehr zufriedenen Gefühl eingeschlafen.

 

 

 

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