Samstagsnachlese: Connichi

Schon am Freitag reiste der Connichi Übernachtungsbesuch an. Beide waren auch im letzten Jahr schon meine Gäste. Zur Begrüßung bekam ich eine Flasche Rotwein. Wirklich nett sind die Beiden. Nach sehr kurzem Geplauder und der Schlüsselübergabe sind sie schon wieder los zu der Verabredung mit Freund*innen und der Ankündigung: „Wir kommen wahrscheinlich sehr spät zurück und hoffen wir stören dann nicht“. Sie stören nicht. Schon im letzten Jahr hatte ich das Gefühl sie sind fast unsichtbar und auch diesmal habe ich in der Nacht nichts mitbekommen. Ich war früh wach, habe mich ebenfalls leise verhalten und um halb 11 hatte ich dann auch Lust auf einen kleinen Connichi- und Einkaufsspaziergang. Auf dem Weg Richtung Bebelplatz habe ich zum ersten Mal diese hübschen Mosaike in einem Garten bemerkt.

Vorbei am Spielzeugladen mit Star Wars Figur. Wie passend.

Immer den roten Bommeln nach.

Die Köpfe zusammen stecken.

Nachdem ich schon eine Weile umher gelaufen war traf ich Tinker Bell. Natürlich wusste ich nicht sofort um wen es sich handelt, aber nach einem netten Gespräch wurde ich aufgeklärt und durfte Fotos machen. Ich hab mir sogar extra den Kontakt notiert, aber den Namen wohl falsch geschrieben und kann sie leider nicht auffinden im großen www. Wie ärgerlich.

Auch in diesem Jahr hatte ich wieder besonders viel Freude mit allen bezopften und umflochtenen Köpfen.

Durch Blumen.

Ich mag besonders die türkisen Haare mit der roten Schleife und den orangenen Fingernägeln der Helferin. Beide wundern sich weil ich „nur“ Fotos vom frisieren machen möchte. Das ist natürlich kein Problem.

Lila Zopf.

Mit Hut.

Ganz rechts liegt übrigens kein Schal um den Hals sondern eine Schlange.

Blutrote Flügel.

Diese beiden sind mir in dem Moment aufgefallen als sie sich gegenseitig an der Hand genommen haben. Das sah so freundlich aus.

Deshalb mag ich dieses Foto sogar lieber als das Erste.

Gehört der zum Kostüm oder ist er einfach ein interessierter aber müder Besucher?

Fliegendes Herz.

Eher ein Iglu denn eine Strandmuschel. Es ist leider ganz schön frisch.

Blühendes Kleid.

Foto Shooting.

Einen kurzen Blick erhascht.

Stolze Haltung.

Geblümte Hasenohren.

Rucksack mit Schleife und Stickern.

Kein Sonnenschein trotz Sonnenschirm.

Vielleicht ein Skorpion?

Im letzten Moment noch die große Schleife erwischt bevor der Rucksack auf den Rücken schwingt.

Eine Kriegerin mit Wolf?

Hellblau.

Die sind doch zu klein. Oder muss das so?

Schwarz weiß.

Viel Gepäck.

Mit Schleifen und Perlen.

Gekrönt.

Das Kleid, die Kette, der Schirm. Passend zur Krone.

Mit Schwert.

In goldenen Stiefeln durch goldenes Laub.

Auf der Mauer sitzen.

Fest gehalten. Oder festgehalten. Oder „Nun quetsch mich doch nicht so“.

Spitzenstrümpfe mit Schleifenschuhen.

Die junge Generation.

Tüll, Taft und Rosen.

Und nun einkaufen. Es ist mittlerweile sehr kalt geworden. Ich laufe zurück und freue mich noch bis in den Laden hinein von fremden Wesen umgeben zu sein. Zuerst Tee und Saft und ein Geschenk.

Danach einen Pümpel. Oder einen Abfluss- Sauger, so ist jedenfalls der Fachausdruck, habe ich im Laden gelernt.

Hätte ich mal schon vor ein paar Tagen meinen Connichi Blogpost vom letzten Jahr angesehen und gelesen, hätte ich mein Versprechen einhalten können. So habe ich leider wieder keine Karten gesammelt und kann deshalb auch keine Fotos verschicken. Schade. Andererseits war ich in diesem Jahr auch nicht so richtig in Stimmung stelle ich im Nachhinein fest. Dementsprechend sind die Fotos irgendwie  nicht lebendig genug für meinen Geschmack – was keinesfalls an den tollen Menschen liegt die ich fotografiert habe. Sie waren genauso offen, freundlich und erfreut über jede Fotobitte wie im letzten Jahr. Ganz herzlichen Dank dafür.

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