Mittwoch, 17. April 2019 – Von der schwarzen Iris, noch mehr Burgkatzen und einer Reisekrise

Wann genau die Reisekrise begann kann ich gar nicht genau sagen. Sie bahnte sich schon seit ein paar Tagen an und gestern während der Busfahrt gingen die unfreundlichen Gedanken und die Selbstzweifel in meinem Kopf so richtig los. Und das geht dann so: „Warum bin ich nur so seltsam, menschenfeindlich, sprechfaul und dadurch unfreundlich?“ Und immer so weiter. Bis ich dann an den Punkt komme zu merken das Gruppenreisen einfach zu anstrengend für mich sind. Und wenn ich so angestrengt bin über mehrere Tage, gerate ich irgendwann so in Bedrängnis, dass ich alles gegen mich richte. Was lerne ich also daraus? Besser auf meine Bedürfnisse achten und das bedeutet: Nie mehr eine Gruppenreise. So schnell wie es hier klingt hat sich das Problem leider nicht in Luft aufgelöst. Ich bin zwar seit gestern Nachmittag allein, aber wenn sich so dunkle Gedankenwolken in meinem Kopf bewegen, lösen die sich nicht einfach mal eben wieder auf. Aber es geht schon wieder viel besser und ich genieße das Alleinsein sehr.  Und nach den trüben Gedanken, freue ich mich jetzt wieder über die schönen Orte, die ich gesehen habe.

Am Mittwoch beginnt unsere Fahrt in den Süden Richtung Petra. Durch den Wadi Mujib. Die Serpentinenstraße hinauf bis zum Aussichtspunkt.

Bisher konnte ich mich weder für einen Elefanten, noch ein Dromedar, eine Kette oder sonst irgendetwas entscheiden. Muss ich auch nicht.

Auf der anderen Seite ging es wieder hinunter…

…über die Staumauer und dann wieder hinauf.

Oben angekommen fuhren wir eine Weile durch karge Landschaft mit ein paar Weizenfeldern. Und dort gab es dann tatsächlich die schwarze Iris zu bestaunen.

Und daneben kleine blaue Blumen.

Nächster Halt war die Burg in Kerak.

Zu gerne wäre ich noch durch all die engen, bunten Gassen von Kerak gelaufen…keine Zeit dafür (ich wiederhole mich und bin betrübt).

Mittagspause. Überall wo es Essen gibt, gibt es auch einen Shop. Weil Ostern vor der Tür steht.

Die nächste Burg hat schöne Sitzplätze.

Mehrere Katzen.

Einen Käfer.

Bei so viel Staub hält der Besen nicht ewig.

Und rechts neben dem Ausgang sehe ich den ersten kleinen Friedhof auf meiner Reise.

Noch 2 Stunden Busfahrt bevor das Ziel des Tages erreicht ist. Siq el-Barid oder auch Little Petra genannt. Die ersten Dromedare.

Ein Café.

Die Tempelfassade.

Eine Felsentreppe.

Die Katze die alles bewacht.

Es ist kalt in Petra, 6° am Abend. Ich dusche sehr heiß und gehe sehr früh ins Bett.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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