Freitag, 8. August 2025 – Ein Nachmittag in Graz

Meine Fahrt von Kassel nach Graz war vollkommen komfortabel und entspannt. Ich hatte genug Platz zum Sitzen, habe den Anschlusszug in Nürnberg trotz sehr kurzer Umsteigezeit problemlos bekommen und den nächsten Anschluss in Wien auch und war pünktlich um 15:33 in Graz. Toll. Genau so hatte ich es mir gewünscht.

Bei meinem letzten Kurzaufenthalt in Graz hatte es geschneit. Diesmal waren 33°.

Ich habe mich schnell im Hotel umgezogen und dann ging es auch schon los.

Ich wollte auf den Schlossberg und mir Graz von oben ansehen.

Dazu musste ich über die Mur und habe die Gelegenheit genutzt, über die hübsche Murinsel zum anderen Ufer zu kommen. Und dort habe ich sogar eine Stelle gefunden, an der ich meine Beine bis zu den Knien ins Wasser halten konnte. Und das war ganz toll frisch.

Ich hatte ja gedacht, ich würde die 260 Treppenstufen des Felsensteigs nach oben steigen, oder zumindest einen Wanderweg durch den Park. Dazu war es mir aber zu heiß und deshalb bin ich ganz bequem mit der Schlossbergbahn, die eine Standseilbahn ist, hinauf gefahren.

Oben angekommen bin ich sehr langsam überall herumgetrödelt und hab mir alles angesehen.

Dabei habe ich sehr geschwitzt.

Schon toll so weit oben.

Die Mur beim Blick nach rechts.

Die Mur beim Blick nach links.

Beobachtet wurde ich auch.

Die Uhr vom berühmten Uhrturm, er ist das Wahrzeichen von Graz.

Eine Giraffe gab es auch.

Das tolle Kunsthaus von Graz. Da hatte ich mir beim letzten Besuch eine Ausstellung angesehen.

So, nun ist es mal gut mit Panoramafotos.

Nur noch eins.

Nach unten bin ich dann ein Stück durch den Park und den letzten Rest der Treppenstufen vom Felsensteig gelaufen. Das war schön und ging gut, trotz Hitze.

Schon bevor ich zur Reise aufgebrochen bin, war ich immer mal wieder ganz überrascht von dem Gedanken, dass ich in diesem Jahr nicht in Istanbul sein werde. Dabei stellte sich dann außer Überraschung auch immer mal der ein oder andere Zweifel plus großer Wehmut ein. Nur so kann ich mir erklären, dass mir in Graz sehr oft ein kleines Stück Istanbul begegnet ist. Zum Beispiel die türkisch sprechende Familie in der Schlossbergbahn oder Türkenbrunnen auf dem Schlossberg, der seinen Namen der Annahme verdankt, dass osmanische Kriegsgefangene den Brunnenbau zwischen 1554 und 1558 durchgeführt hätten. Und dann kam ich noch an diesem Laden vorbei. Und der könnte sich ganz genau so auch in Istanbul befinden. Ich könnte jetzt sogar behaupten, es sei ein altes Foto aus Istanbul, das ich hier hineingeschmuggelt habe.

Schönes pinkes Kleid.

Orangerot. Gegessen habe ich dort nicht.

Kunsthaus von unten.

Abendlicht.

Dann kam der Pizzahunger. Es war ja Freitag. Die war ganz gut, vielleicht etwas zu Zucchinilastig. Sie war mit gegrilltem Gemüse belegt und bestand aus zwei kleinen Stücken Paprika und sehr viel Zucchini.

Auf dem Heimweg habe ich das schöne Abendlicht noch einmal sehr genossen.

Im Hotel hab eich mich noch schnell abgeduscht, bin ins Bett gefallen und habe kurz danach geschlafen.
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