Freitag, 5. Oktober 2018 – Zuallererst Marseille von oben

Die grüne Insel ist der Cimetière Saint-Pierre, den werde ich noch besuchen.

Damit ich einen Eindruck von dieser Stadt, die mir so vollkommen unbekannt ist, bekomme, bin ich ganz nach oben gestiegen.

Damit ich hinunter und rundherum gucken kann.

Es gab dort so eine Karte mit Panoramablickerklärung. Deshalb weiß ich nun das das große weiße Dach vom Stade Vélodrome ist.

Andere schauen auch nach unten und rundherum.

Ich schaue auch mal hoch.

Und steige dann wieder herunter und komme an einem Brunnen vorbei. Gerne würde ich die Füße abkühlen, dazu ist der Brunnen aber nicht geeignet.

Ich hätte auch mit einer Bimmelbahn hinauf und hinunter fahren können. Aber dann würden mir ja am Abend die Waden nicht so schön brennen.

Am Hafen angekommen suche ich mir auch einen Platz in der ersten Reihe und esse mein Frühstücksproviant: Ein Apfel und Mandeln (die hatte ich mir am Mittwochabend noch gesalzen und geröstet – und die Hälfte dabei verbrannt)

Am Hafen war eine riesengroße verspiegelte Überdachung. Bestens geeignet um alles mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Hinter den Kulissen vom Fischmarkt.

Eine Baustelle gefunden und mal schnell um die Ecke geknipst.

Wieder hinauf ins Viertel Le Panier um dort durch die kleinen Gassen der Altstadt zu laufen.

Dort verbergen sich viele kleine Läden und hinter fast jeder Ecke gibt es Streetart zu besichtigen. Mein Lieblings-des-Tages ist dieses:

Das Müll-Monster.

Hier habe ich mein zweites Frühstück eingenommen.

Seltsame Pflanzen wachsen aus Töpfen an der Wand.

Und dann wären da noch die Seifenläden zu erwähnen. Falls eine große Seifenknappheit die Welt überschwemmen sollte: Ich bin nun bestens ausgestattet. Ich muss nochmal nachzählen, aber ich glaube ich bin aus 4 Läden mit insgesamt 9 Seifen herausgekommen. Manches mal war die Seifenfabrik gleich im Laden integriert.

Die Gassen hinunter und vor der Cathédrale de la Major angekommen.

Einmal drumherum gelaufen. Es wird restauriert. Oder saniert. Ich muss mich mal über den Unterschied informieren.

Vor der Besichtigung des Inneren: Aufforderung zu Vorsicht.

Ganz schön war die Stimmung dort,  mit Chormusik und eher leer war es auch.

Auf dem Heimweg gesehen: Pflanzen kann man Pflanzen fast überall.

Hübsche Stühle gibt es auch. Zu schade zum drauf sitzen.

Gute Laune Puppe.

Was gibt es spannenderes als Selfies?

Der Heimweg führt mich an einer elendiglich langen Straße entlang. Zuerst an vielen sehr teuren Bekleidungs- und Zeugläden vorbei. Später dann nur noch durch leere Gassen. Ich freue mich über diese Frau, deren Kleid ein schöner Farbklecks ist, im grau und schwarz der Umgebung. Es kommt mir vor als wäre das Leica Schild nur aus Versehen rot.

Und schon wird es dunkel. Ich gehe Sushi essen und dann ins Bett.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden!

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.