Die Woche begann mit einem entspannten Montagvormittag, der zum Nachmittag etwas anstrengender wurde. Aber nach der Arbeit gab es Yoga und das war sehr schön. Zu Hause hab ich gleich die Pyjamahose angezogen. Nicht, dass ich noch auf die Idee gekommen wäre, auszugehen.
Ich kann mich nicht daran erinnern, ob am Montag etwas Wichtiges passiert ist, denn ich war den ganzen Tag so müde wie am Sonntag. Und mir war kalt bis in die Knochen.
Der Start in die erste volle Arbeitswoche war nicht so leicht am Montagmorgen. Vorbei die schöne Trödel- und Lesezeit. Aber als ich auf dem Rad saß und durch die frische Morgenluft geradelt bin, fand ich es dann doch ganz schön. Und im Büro war es auch nett, die Kolleg*innen wiederzusehen und allerlei Neuigkeiten auszutauschen, etwas zu jammern und dann gemütlich vor mich hinzuarbeiten.
Montagmorgen bin ich um 7 Uhr aufgewacht. Das fand ich sehr verwunderlich, hatte ich doch in den letzten 2 Wochen fast immer bis 8 oder sogar halb 9 geschlafen. Draußen war es noch stockdunkel als ich mit Tee im Bett saß. Weil der Parklauf am Sonntag so schön war, bin ich um 9:30 wieder losgelaufen. Das war auch schön, aber wesentlich anstrengender als am Tag zuvor. Danach Yoga und später Frühstück.
In der Nacht zum Montag wurde die Rotznase immer schlimmer und es gesellten sich noch Hals- und Kopfschmerzen hinzu. Weil der Besuch sich am Vormittag verabschiedete und es weiterhin gründlich regnete, fand ich das nicht so ganz schlimm und machte es mir auf dem Sofa gemütlich.
So ganz ohne nachdenken und im ersten Augenblick fällt mir zum vergangenen Jahr anstrengend ein. Ich habe mich oft erschöpft gefühlt und mir unterschiedlichste Sorgen gemacht, besonders über das Weltgeschehen. Aber glücklicherweise gab es auch wieder so viele schöne Erlebnisse und Momente. Hier kommen einige davon.
Ein Teil meiner gelesenen Bücher. Die anderen wurden verliehen oder schon verschenkt.
In diesem Jahr habe ich ganz besonders gerne gelesen. Es war als hätte ich die Leselust nochmal neu entdeckt. Dabei kam ich auf 39 Bücher und davon waren 6 so richtige Lieblingsbücher. Es fällt mir schwer, ein ganz besonderes herauszusuchen, aber wenn jemand nur ein Buch im kommenden Jahr lesen möchte, würde ich mein Lieblingsbuch Nr. 6 von Négar Djavadi: Desorientale, empfehlen.
Und weil ich mal sehen wollte, in welchen Monaten ich was gelesen habe, sind sie in der monatlichen und der lese Reihenfolge sortiert.
Montagmorgen war weder an Rad fahren, noch an laufen zu denken. Glatteis. Schon beim Zähneputzen konnte ich sehen, wie Menschen auf der Straße herumgerutscht sind. Ich schloss mich ihren an und rutschte zur Straßenbahn. Die fuhr mich aber auch nicht bis zum Ziel, sondern ich musste die letzten Stationen laufen bzw. rutschen. Unterdessen kamen allerlei Nachrichten per WhatsApp von Kolleginnen, die Verspätung meldeten.
Am Montagmorgen zeigte die Wetterapp -6°. Das erschien mir unmenschlich kalt und ich befürchtete Glatteis. Aber es war nicht glatt und darüber war ich sehr froh, denn auf Laufen war ich nicht eingestellt.