
Überraschenderweise fiel am Montag kein einziger Regentropfen. Und es war auch merklich wärmer geworden. Im Büro war richtig viel los, weil einige der Kolleg*innen zurück waren aus ihrem Urlaub. Das war eine Umstellung, aber auch irgendwie schön. Was außerdem noch toll war: Meine Nackenverspannung war fast verschwunden.
Und nach dem Yoga am Nachmittag ging es dem Nacken wieder richtig gut.

Am Dienstag wurde der Regen, der am Montag gefehlt hatte, nachgeholt. Das war etwas schade, weil ich eine Draußen-Aktion mit einer Familie geplant hatte. Zuerst hatte ich aber ein Planungstreffen und am Mittag eine kleine Bürogeburtstagsfeier einer Kollegin. Und um 14 Uhr schien wieder die Sonne, sodass ich mit der Familie hinausgehen konnte. Sehr schön. Danach noch kurz ins Büro und dann war Schluss und der Urlaub ging los.

Mittwochmorgen, an meinem fast ersten Urlaubstag, schien die Sonne. Da konnte ich gemütlich mit Tee & Kaffee und Buch in den Tag starten. Vormittags habe ich noch ein paar kleinere Arbeitsdinge erledigen müssen, und dann hatte ich frei.
Ich war bei der Bank, habe einen Termin zum Haareschneiden für nach der Reise verabredet und dann einen Cappuccino in einem Café in der Sonne getrunken. Danach wollte ich durch den Buchladen stöbern, aber er hatte Urlaub.
Also bin ich nach Hause gelaufen und habe geräumt, geputzt und gewaschen. Und dann schon mal das Abendessen vorbereitet, Üzümlü Biber Dolması/gefüllte Paprika. Im Rezept werden sie mit roten Spitzpaprika zubereitet und so hatte ich es bisher auch immer gemacht. Diesmal hatte ich noch runde Papkrika übrig und habe deshalb runde und spitze Paprika verwendet. Als dann die A. zum Abendessen kam, haben wir festgestellt: Die runden Paprika sind weniger aromatisch. Also sind die runden in Zukunft immer nur eine Notlösung, beziehungsweise werde ich sie nur verwenden, wenn sie unbedingt noch verkocht werden müssen. Ansonsten esse ich sie lieber einfach so oder im Salat. Lecker war es trotzdem und wir hatten es schön und freuten uns beide sehr auf unsere Urlaubsreisen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir uns erst im September wiedersehen werden.

Auch am Donnerstagmorgen schien die Sonne und es war etwas Morgenfrisch. Das war schön, aber ich fand, es roch schon ganz leise nach Herbst. Zuerst habe ich etwas Yoga geturnt, danach eine Stunde mit Tee & Kaffee & Buch im Wintergarten gesessen und um halb 9 habe ich eine Maschine Wäsche angestellt. Danach gebügelt und für die Reise gepackt. Mittags bin ich zu Erica gefahren, um bei ihr auch noch ein paar Haushaltsdinge zu erledigen, und dann waren wir noch einkaufen mit anschließendem Cafébesuch. Zurück zu Hause hab ich die Wäsche aus dem Garten geholt, die Reisetasche fertig gepackt, dabei beinahe die Badesachen vergessen. Als ich endlich mit allem fertig war, gab es zum Abendessen noch Reste der gefüllten Paprika vom Abend zuvor. Und dann lag ich gar nicht mal so früh im Bett wie üblich, dabei war der Wecker auf 4:45 gestellt.

Freitagmorgen, also heute, ist noch nicht so viel passiert. Ich bin um 4:45 aus dem Bett gesprungen, habe mir Reiseproviant gemacht, eine halbe Tasse Tee getrunken, alle restlichen Dinge in Tasche und Rucksack verteilt und dann zum Bahnhof gelaufen. Weil es gestern Morgen etwas frisch war, dachte ich, es wäre gut, noch einen Pullover einzupacken. Es war aber schon so warm, dass ich ihn bisher nicht brauchte. Aber manchmal ist es ja im Zug so kalt (also falls die Klimaanlage nicht ausfällt, was ja im Sommer gerne mal passiert) und dann ist es gut, etwas zum Überziehen dabei zu haben.

Als ich um 6:10 in den Zug stieg, war das Bordrestaurant noch geschlossen. Kurze Zeit später kam aber das Zugpersonal, und ich konnte ein wenig beim Vorbereiten für den Café- und Restaurantbetrieb zusehen. Es gab Ärger, weil die Kolleg*innen am Abend zuvor die Kaffeemaschine nicht gereinigt hatten. Konnte ich gut verstehen und hat mich an meine früheren Zeiten erinnert, als ich in einem Café/Bar gearbeitet habe.

Aber jetzt ist der Cappuccino da und ich freue mich darauf, aus dem Fenster zu schauen und Kaffee zu trinken. Gerade wurde ich auch etwas beruhigt mit dem Hinweis, dass der Anschlusszug in Nürnberg direkt auf dem Gleis gegenüber abfährt. Ich habe nämlich nur 7 Minuten Umsteigezeit. Aber bisher gab es noch keinerlei Verspätung.
Die Fotos sind alle von heute Morgen, denn ich hatte keine Zeit für andere Fotos.
4