5 KW Januar/Februar 2020 – Etwas Sonnenschein, Regenwetter, ein neuer Baum und meine Buchauswahl für den Black History Month

Die Woche töpfelt trüb dahin. Mit allerlei verschiedensten Erkältungssymptomen und trübem Gemüt. Wenigstens lesen klappt ganz gut.

Das hier sind alle im Januar gelesenen Bücher. Am allerbesten haben mir „Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay und „Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche“ von Reni Eddo-Lodge gefallen. Ich habe durch beide Bücher viel zum Nachdenken bekommen. Im Februar wird in Kanada und den vereinigten Staaten traditionell der Black History Month gefeiert. Auch in Berlin entstanden Mitte der 1980er Jahre die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland und der Verein ADEFRA e.V. – Schwarze Frauen in Deutschland aus Anlass der Recherchen zu dem Buch „Farbe bekennen“ von Katharina Ogunttoye, May Ayim, Dagmar Schultz (Hrsg.). „Farbe bekennen“ ist ein Buch in dem Schwarze Frauen aller Generationen ihre Geschichte und Gegenwart in der deutschen Gesellschaft dokumentieren. Ich habe in der Vergangenheit verschiedene Bücher von Person of Colour gelesen, aber bisher nie ganz bewusst im Februar. Das werde ich nun ändern. Zwei Autorinnen sind ja nun schon auf meinem Januar Stapel. Für den Februar habe ich mir diese vier Bücher ausgesucht:

Vor ihren Augen sahen sie Gott, Zora Neale Hurston

Verbunden – Kindred, Oktavia E. Butler

Diese Dinge geschehen nicht einfach so, Taiye Selasi

Oreo, Fran Ross

Wenn ich richtig krank bin schmeckt mir Kaffee nicht besonders, manchmal auch überhaupt nicht. Und weil es draußen nass und grau ist, sitzen die kleinen Espressokannen beieinander und trocknen auf der Heizung statt auf dem Balkongeländer wie im Sommer.

Irgendwann im Laufe der Woche wird im Hinterhofgarten ein Ersatzbaum gepflanzt. Es ist eine mehrere Stunden dauernde Aktion den Baum über die kleine Mauer zu bekommen. Mit schieben, ziehen, Sackkarre kippen und am Ende kommt noch eine Art Mini – Kran zum Einsatz. Nun steht er da und ich habe noch nicht herausgefunden was es für ein Baum ist. Der Nachbar hat sogleich ein Vogelhäuschen aufgehängt.

Dienstag scheint die Sonne und ich probiere eine langsame Runde durch den Park Schönfeld.

Ganz schön anstrengend. Den Mittwoch verbringe ich wieder auf dem Sofa.

Am Donnerstag geht es mir etwas besser und ich probiere es mit arbeiten. Wir gehen mit der neuen Gruppe wieder ins Stadtmuseum.

Diesmal haben wir eine arabischsprachige Führung gebucht und das war eine gute Idee.

Anschließend merke ich, wie sehr mir die Erkältung noch in den Knochen steckt und ich verschlafe einen Teil vom Nachmittag. Am Freitag kaufe ich auf dem Markt Obst & Gemüse, bringe das Auto in die Werkstatt und am Abend gehe ich zum Yoga. Klappt ganz gut.

Leider werde ich am nächsten Morgen wieder mit Kopf- und Halsschmerzen wach. Ich bleibe bis zum Abend lesend auf dem Sofa und gehe dann mit A. & T. ins Kino, denn so trübsinnig soll die Woche nicht enden. Danach gehen wir noch vietnamesisch essen und erzählen uns unsere Urlaubspläne. Wegen der frischen Luft laufe ich, trotz Regen, nach Hause.

Verregneter Sonntag. Wäsche waschen, lesen und ein kleiner Spaziergang. Sonst nichts.

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