32 KW August 2026 – Kurzbesuch in Wuppertal

Weil der Juli so anstrengend war, hatte ich mir in der ersten Augustwoche Urlaub gewünscht und auch bekommen. Und weil ich schon so lange mal nach Wuppertal wollte, natürlich um Schwebebahn zu fahren, habe ich mich am Dienstagvormittag in den Zug gesetzt und bin losgefahren.

Bahnhof Wuppertal Elberfeld

Ganz so problemlos hat das mit dem Losfahren natürlich nicht geklappt, denn auf dem Weg zum Bahnhof bekam ich die Nachricht, dass mein Zug leider nicht fahren würde und ich mir einen anderen Zug aussuchen solle. Das tat ich dann, es blieb mir ja auch nichts anderes übrig. Und so kam ich statt um 15 Uhr leider erst um 16 Uhr in Wuppertal an.

An all den bunten Rollern vorbei zum Hotel.

Freude über das sehr große Bett. Das orangene Dings neben dem Bett ist eine Lampe.

Ein Blick aus dem Fenster, etwas diesig draußen. Danach schnell alles ausgepackt, frisch gemacht und dann ging es gleich los.

Zuerst wollte ich etwas herumspazieren weil ich mich eingerostet fühlte nach der Zugfahrt.

Schön an der Wupper entlang und mit Freude über jede Bahn die entlang schwebte.

Erstes Mural entdeckt. Es werden noch einige folgen.

Hier bin ich in die erste Bahn gestiegen. Aber nicht Richtung Vohwinkel sondern nach Oberbarmen. Das war aber Zufall, denn der Plan war einfach nur Schwebebahn fahren.

Toll war die erste Fahrt.

An der Endstation in Oberbarmen bin ich mit allen anderen ausgestiegen, denn es ist nicht erlaubt einfach drin sitzen zu bleiben und wieder zurück zu fahren. Aber weil ich sowieso gerne die heißen Füße in die Wupper halten wollte, war ich damit sehr einverstanden. Und kurze Zeit später stand ich zur Abkühlung eine Weile im kalten Wupperwasser.

Anschließend lief ich zur nächsten Haltestelle.

Unterwegs gab es viel zu sehen.

Nächste Haltestelle.

Diesmal Richtung Vohwinkel.

Routinierte Schwebebahnfahrerinnen. Sie hatten nur Augen für Dinge die im Handy passierten.

Die großen Tentakelbeine der Schwebebahn die über die Wupper führen, sehen anders aus als die Beine die durch die Straßen führen und dann gibt es noch die Beine über der Autobahn. Ich mag die Tentakelbeine über der Wupper am liebsten.

Endstation Vohwinkel. Aussteigen, Treppe runter, Treppe rauf und gleich wieder einsteigen. Ach stimmt garnicht. Ich habe unten noch ein paar Postkarten gekauft.

Neue Bahn und sehr alte Bahn.

Direkt unter der Haltestelle Hauptbahnhof war eine Pizzeria. Dort konnte ich auf der Terrasse sitzen und über mir schwebten die Bahnen beim Pizza essen entlang. Das war ein wirklich allerschönster erster Nachmittag in Wuppertal.

Am nächsten Morgen lag ich eine Weile mit Tee und Buch im großen Bett.

Dann hatte ich Kaffeedurst und saß kurze Zeit später im Café 23 und konnte dabei zusehen, wie die Bahnen aus dem Schwebebahnbahnhof schwebten.

Es folgte ein sehr langer Wuppertal – Stadtspaziergang. Ich habe weder Uhren noch Juwelen gekauft.

Auch keine Hose, Rock oder Kleid.

Jugendtreff Crossover

Licht & Schatten.

Flur vor den Räumen des Bandwebermuseums. Leider geschlossen. Hatte ich nicht richtig nachgesehen.

TÖF TÖF

Holsteiner Treppe.

Kein Licht & Schatten.

Hübsches Klimpergebimsel am Fenster.

Licht & Schatten.

Hier fand eine Mittagspause statt. Zuerst hab ich eine Weile auf dem Bett gelegen, anschließend gab es einen Cappuccino im Café23 und dann eine Fahrt mit der Schwebebahn ins Museum für Frühindustrialisierung und Engels-Haus.

Mir hat die Abteilung zur Textilherstellung am allerbesten gefallen. All diese hübschen Spulen mit bunten Fäden.

Das Engels-Haus hat mich insofern besonders überrascht, da ich Ahnungslose überhaupt nicht wusste, dass Friedrich Engels in Wuppertal das Licht der Welt erblickte.

Nach dem Museum habe ich noch einen sehr kurzen aber total erfolgreichen Einkaufsbummel bei DECATHLON gemacht und mir eine neue Schwimmbrille gekauft.

Das ist die große Kreuzung vor meinem Hotel. Die habe ich mir so lange angeschaut, bis mein Eis aufgegessen war.

Zum Abendesen gab es Salat bei einem anderen Italienischen Reataurant.

Und noch einen kleinen Spaziergang zur Historischen Stadthalle die eingerüstet war und sehr schön Flagge gezeigt hat.

Auf der Rückseite sah sie noch schöner aus und zu gerne würde ich mal eine Konzertreise nach Wuppertal zu einem Božo Vrećo fahren. Nach Düsseldorf, Köln und Bonn wäre doch Wuppertal auch mal an der Reihe.

Wuppertaler Hotelkreuzung am Abend.

Den Morgenkaffee gab es am Donnerstagmorgen wieder unten vorm Café 23 und später nochmal einen oben unter dem weißen Segel.

Ich war sehr früh unterwegs, weil ich leider schon am Mittag zurück nach Kassel fahren mußte. Sehr schade. Also schwebte ich noch ein letztes Mal über die Wupper nach Oberbarmen und wieder zurück.

Hier verschwindet der Schwebebahnpopo im Bahhof.

Und hier schaut der Schwebebahnkopf auf der anderen Seite hervor. Könnte auch eine Raupe sein.

Leider hatte ich keine Zeit mehr um die Street Art Galerie Schöneberger Ufer entlang zu laufen.

Schade.

Stattdessen bin ich mit der nächsten Bahn zurück gefahren. Im Hotel hatte ich schon fast alles zusammengepackt, ich zog nur noch ein paar andere Schuhe an, check out, fertig.

Noch ein letzter Cappuccino im Café23.

Bye, bye Wuppertal. Ich werde ganz sicher wiederkommen denn ich war noch nicht im Bandwebermuseum, im Skulpturenpark Waldfrieden, im Von der Heydt Museum und im Visiodrom. Das sind doch wirklich genug Gründe für einen weiteren Besuch. Wie hatte ich nur denken können, dass mir zwei Tage genügen würden?

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