August 2026 – Im Schwimmbadglück

Der August war so sehr viel besserer Monat als der Juli.

Vom 1. bis 3. August war ich jeden Tag im Schwimmbad. Besser kann ein Monat wohl kaum starten.

Vom 4. bis zum 6. August bin ich mit der Schwebebahn durch Wuppertal geschwebt. Mehr dazu gibt es hier zu sehen.

Zurück aus Wuppertal habe ich gleich die neue Schwimmbrille ausprobiert und war sehr begeistert. 60 Minuten schwimmen ohne ein einziges Mal die beschlagene oder undichte Brille zurechtrücken zu müssen.

Der Sperrmüll wurde auch noch erledigt. Gemeinsam mit der Gartenchefin. War weniger schlimm als befürchtet. Zumindest ihn vor das Haus zu räumen. Anschließend wurde es seltsam.

Nachdem er abgeholt wurde, bekam ich die Nachricht vom Nachbarn, dass nicht alles mitgenommen wurde. Ich hab mir angesehen, was stehen geblieben war und konnte es mir nicht erklären, denn es waren Sachen, die ich alle brav angemeldet hatte. Sofa, Kopf- und Fußteil von einem Bett, Teppiche… Deshalb habe ich angerufen und nachgefragt. Die sehr freundliche Frau am Telefon wußte auch nicht wieso nicht alles abgeholt wurde, hat sich aber erkundigt und mich zurückgerufen. Der Grund war, dass die Sachen (eigentlich nur das Sofa, wie ich fand) von Schimmel befallen war. Die Teppiche etc. waren einfach nur nass. Ich bekam die Information, dass ich alles in Frischhaltefolie ( ja Frischhaltefolie, ich hab 2x nachgefragt ob ich tatsächlich ein Sofa in Frischahltefolie verpacken soll) einwickeln soll, damit die MItarbeitenden nicht mit Schimmelsporen in Berührung kommen und dann wird es abgeholt. Dazu hatte ich noch Fragen und so wurde ich zum zuständigen Mitarbeiter der Sperrmüllabteilung verbunden. Auch er erklärte mir die Sache mit der Folie. Und wies mich noch darauf hin, dass man es doch erst garnicht zu Schimmelbefall kommen lassen solle. Ach was. Ich habe es trotzdem nicht verstanden. Ich hatte nämlich bei der Bestellung des Sperrmülls alles aufmerksam gelesen und dort war bei Strafe verboten irgendwelche Plastikplanen, Folien oder sonstige Gegenstände aus Plastik zum Sperrmüll zu stellen. Plastik gehört in die gelbe Tonne! Nun gut. Dinge in Plastik einwickeln war eben nicht Plastik zum Sperrmüll stellen. Ich legte auf und war ratlos und verwirrt. Freundinnen denen ich davon erzählte ging es genauso.

Also rief ich am Montagmorgen nochmal an. Nur um mir nochmal erklären zu lassen, dass das Sofa in Plastikfolie eingewickelt werden muss und der Rest in Tüten verpackt. Was mir dann allerdings den Rest gegeben hat war, dass die Tüten keinesfalls zugebunden werden dürfen, damit – lustige Sache- die Mitarbeitenden hineinschauen können um nachzusehen, ob keine verbotenen aka unangemeldeten Dinge in den Tüten sind. Sie sollen also den Kopf in die Tüten mit den vermeindlich schimmeligen Teppichresten stecken und die Sporen einatmen um dann die Teppichreste mit den Plastiktüten wegwerfen, die ja eigentlich verboten sind. Selbstverständlich möchte ich nicht, dass irgendwelche Mitarbeitende Schimmelsporen einatmen müssen. Aber ich habe bisher immer geglaubt, dass Arbeitgeber dafür Sorge tragen müssen, dass ihre Mitarbeitenden geschützt sind.

Mich macht so ein Unsinn vollkommen fassungslos und wütend. Und ich habe schon fast Verständnis dafür, wenn Menschen ihren Müll einfach irgendwo an den Straßenrand kippen.

Weil aber nun der Sperrmüll weg muß, habe ich das Sofa in eine große Plastikplane gewickelt, die ich glücklicherweise noch nicht in die gelbe Tonne entsorgt hatte und die Teppiche in Plastiktüten, die in Rollen irgendwo im Keller lagen. Die Tüten waren grau und nachdem ich die Teppiche in den Tüten hatte, natürlich alle oben offen gelassen, habe ich aus versehen die Aufschrift auf den Tüten gelesen: Diese Tüten sind ausschließlich für Restmüll und müssen verschlossen werden. Unverschlossene Tüten werden nicht mitgenommen. Fortsetzung folgt.

Ich war mit der Gartenchefin Sushi essen und war auf ihrer Geburtstagsfeier. Ein paar Tage später war ich noch auf einer Abschiedsfeier einer Kollegin aus einem anderen Team, aber sie war früher auch mal meine direkte Kollegin. Viele Feiern und viel leckeres Essen.

Es wurde endlich Tomatensoße für den Winter gekocht und in Gläser gefüllt. Und Aprikosenmarmelade auch.

Das Wetter war manchmal sehr heiß und auch an zwei Tagen schon so kalt, dass ich mir auf dem Weg zur Arbeit um halb 8 Handschuhe an den Händen gewünscht habe. Und geregnet hat es auch, manchmal sogar richtig heftig, aber trotzdem ist es überall immer noch viel zu trocken.

Am 20. August war die Sommerpause vorbei und meine Yogakurse haben wieder angefangen. Es war schön alle wieder zu sehen.

Ein paar Tage später war ich mit der Gratenfotografin im schwdischen Möbelhaus um einen kleinen Balkonteppich zu kaufen. Und seit dem bekomme ich immer kleine Entrümpelungsschübe. Ich habe zu viele Bücher und die müssen weg. Ein paar habe ich schon verkauft, aber ein großer Teil verstopft noch die Regale.

Die Störche wurden besucht.

Unter den Störchen ist gerade die Wiese für die Schafe.

An meinem Geburtstag war ich am Morgen im Lieblingsschwimmbad.

Ich hatte sogar ein echstes Schwimmbadbrot (Sonnenblumenbrot mit Cambozola) dabei.

Nach dem Schwimmbad habe ich etwas geschlummert und danach vielleicht den letzten Espresso -Tonic des Sommers getrunken. Ich hab ja oft Angst, dass der Sommer schlagartig am 1. September endet.

Am späten Nachmittag habe ich viel Gemüse geschnitten, Pilze und Tofu angebraten und alles vorbereitet um später mit den Freundinnen Sommerrollen zu rollen. Das war sehr schön alles.

Zur Angst, dass der Sommer endet gehörte dann auch, dass ich am Sonntagmorgen gleich wieder ins Schwimmbad wollte. Diesmal ins Auebad.

Mit anschließendem Frühstück im Kollektivcafé Kurbad. Der Tag fühlte sich gleich nochmal wie Geburtstag an.

Am Nachmittag bekam ich Besuch von einer jungen Frau, die vor ein paar Jahren gemeinsam mit ihrer Schwester einen großen Teil von Afrika mit dem Rad durchfahren ist. Sie wird in ein paar Tagen nach Marokko aufbrechen. Diesmal allein. Ich hatte ihr ein paar Sachen von mir angeboten für die kalten Wüsten- oder Atlasnächte. So eine tolle und unglaublich mutige junge Frau. Es hat Spaß gemacht mit ihr etwas Zeit zu verbringen und die Marokkoliebe zu teilen. Wer ihr auf der Marokkoreise folgen möchte, kann das auf Instagram @hannahandgreta tun. Sie macht total tolle Fotos.

Außerdem habe ich mich im August auch noch jeden Tag über all die schönen Balkon- und Hinterhofgartenblumen gefreut.

Besonders gerne mag ich gerade die Winden, die alles umschlingen. Ein rihctig schöner August war das.

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