Mittwoch, 3. Juni 2026 – Tirana IV, Ausflug nach Krujë

Wie jeden Morgen gab es auch am Mittwoch zuerst einen Tee im Bett, danach etwas Yoga turnen, einen Spaziergang und einen Cappuccino im Lieblingscafé.

Und nach dem Frühstück wurden wir abgeholt und die fahrt nach Krujë/Kruja ging los. Es war schön, mal aus der Stadt heraus zu kommen und zu sehen wie die Landschaft so drumherum aussieht.

Orangegrüntürkis.

Autos in engen Gassen.

Zu der Stadt Kruja, die die erste Hauptstadt Albaniens war, gehört die Burganlage. Sie liegt auf einem Felsplateau mit Blick über das ganze Tal und bis zur Adria. Die Adria konnten wir allerding nicht sehen, weil es etwas dunstig war. Die Anlage stammt aus dem 5./6. Jahrhundert und war einst militärisches und kulturelles Zentrum der Region.

Es gibt Reste alter Mauern, einen Wehrturm, eine Moschee, einen osmanischen Hamam und die Ruinen eines Derwischklosters zu sehen.

Ein Überrest des Minaretts der Fatih-Sultan-Mehmed-Moschee.

Auf dem Gelände der Festung befindet sich auch das Skanderbeg-Museum. Architektin des monumentalen Gebäudes von 1982 war Panvera Hoxha, die Tochter des Diktators Enver Hoxha.

Mamica Kastrioti

Eine der sehr, sehr wenigen Frauen die ich im Museum finden konnte war Mamica Kastrioti, albanische Prinzessin und Adelige aus dem 15. Jahrhundert und die jüngere Schwester von Skanderbeg.

Eine zweite Frau habe ich auf einem großen Wandbild und ein paar wenige Frauen in einem kleinen Film und auf Fotos entdeckt.

Schuhmode.

Mittagspause.

Auch wir hatten eine Mittagspause. Ich hatte wieder leckeren griechischen Salat.

Blick übers Tal ohne Adria im Hintergrund.

In einem großen Herrenhaus aus osmanischer Zeit ist ein Ethnographisches Museum. Dort sind Alltagsgegenstände wie Werkzeuge, Möbeln, Geschirr und Kleidung untergebracht.

Das Ethnographische Museum mochte ich richtig gerne. Ganz im Gegensatz zum Skanderbeg Museum. Das kam mir wie ein einziger fake vor.

Die Beatles bedanken sich für den Besuch. Ich komme wahrscheinlich nicht noch einmal nach Kruja, es sei denn vielleicht zum wandern, aber nach Albanien ganz bestimmt.

Auf dem Rückweg steckten wir etwas im Feierabend-Stau und so dauerte die Fahrt etwas länger. Aber letztendlich kamen wir doch pünktlich an und das war toll, denn ich hatte noch eine Verabredung. Ich hatte von einer Freundin erfahren, dass eine Freundin von ihr auch in Tirana ist. Wir kannten uns zwar nur von Instagram aber nach meiner ersten tollen Erfahrung, hatte ich Lust es zu wiederholen und so war ich also um 19:00 Uhr mit einer Unbekannten verabredet. Ich war um 18:45 Uhr zurück im Hotel, hab kurz überlegt ob die Zeit reicht und dann noch in windeseile geduscht und war pünktlich um 19:00 Uhr an unserem Restaurant Treffpunkt.

Und auch wenn es ein langer und anstrengender Tag war, war es noch ein richtig schöner und auch sehr leckerer Abend. Als ich gegen 19:30 Uhr im Bett lag, begann dann wie angekündigt das wilde Gewitter mit Blitz und Donner und Regengeplätscher.

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